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Windows Developer
Teil 1: Ein Überblick über die Cross-Plattform-Programmierung

Alle auf einen Streich

Eine große Geräte- und Systemvielfalt ermöglicht es Nutzern, auf der Hard- und Softwareplattform ihrer Wahl zu arbeiten. Briefe werden auf dem Desktop unter Windows geschrieben und E-Mails werden auf einem Smartphone unter Android beantwortet. Die Urlaubsfotos werden auf einem iPad betrachtet. Aus Entwicklersicht gilt es, diesen Zoo aus Geräten und Systemen mittels Cross-Plattform-Programmierung in den Griff zu bekommen.

Veikko Krypczyk


ArtikelserieTeil 1: Ein Überblick über die Cross-Plattform-Programmierung Teil 2: Mobile Applikationen sind weiter auf dem VormarschTeil 3: Vorgehensweisen am Beispiel von Apps für AndroidTeil 4: Gearbeitet wird am SchreibtischTeil 5: Eine Desktopanwendung ist überall zu Hause

Wir haben es heute mit einer sehr großen Vielfalt an Geräten und Plattformen zu tun. Im Bereich von Desktopapplikationen wird nach wie vor meistens Microsoft Windows eingesetzt. Dabei findet man nicht nur Windows 10 auf den Geräten, sondern oft werden noch die Vorversionen verwendet, und das sicher auch noch, wenn am 14. Januar 2020 der Support für Windows 7 endet. Für spezielle Aufgaben, wie zum Beispiel Grafik- und Bildbearbeitung setzen viele Anwender hingegen macOS ein. Im Bereich des Mobile Computing teilen sich Android und iOS die Marktanteile. Auch hier haben wir es mit unterschiedlichen Versionen der beiden Betriebssysteme zu tun. Bei Android kommt eine unüberschaubare Anzahl von Geräten unterschiedlichster Hersteller hinzu.

Aus Sicht der Softwareentwicklung stellt diese Vielfalt an Geräten und Systemen eine erhebliche Herausforderung dar. Webapplikationen können einen Ausweg bieten. Eine Webapplikation kommt unter folgenden Bedingungen als Lösung in Frage: Die Möglichkeiten der Webanwendung sollten genügen, um auf die Hardware des jeweiligen Geräts zuzugreifen, parallel sollten keine großen Ansprüche an die Performance der Applikation gestellt werden. Besser in die Systeme integriert sind native Applikationen. Um jedoch native Applikationen zu erstellen, muss man sich intensiv mit der Vorgehensweise für jede einzelne Systemumgebung auseinandersetzen. Programmiersprachen, Entwicklungsumgebungen, Vorgehensweisen und Bibliotheken unterscheiden sich erheblich von System zu System. Für den einzelnen Entwickler ist es kaum möglich, auf allen Systemen gleichermaßen fit zu sein. Weiterhin ist es aufwendig, ein einziges Programm für unterschiedliche Betriebssysteme umzusetzen. Es würde bedeuten, dass man die Software für jede Systemumgebung nahezu komplett neu implementieren muss. Das wäre zeit- und kostenintensiv.

Einen Ausweg stellt die geräte- bzw. plattformübergreifende Programmierung dar. Von geräteübergreifender Programmentwicklung spricht man, wenn Hardware unterschiedlicher Geräteklassen adressiert wird, das heißt, zum Beispiel Desktoprechner und Smartphone. Mit Plattformen sind heterogene Systemumgebungen, wie zum Beispiel Android und iOS auf mobilen Geräten oder Windows, L...

Windows Developer
Teil 1: Ein Überblick über die Cross-Plattform-Programmierung

Alle auf einen Streich

Eine große Geräte- und Systemvielfalt ermöglicht es Nutzern, auf der Hard- und Softwareplattform ihrer Wahl zu arbeiten. Briefe werden auf dem Desktop unter Windows geschrieben und E-Mails werden auf einem Smartphone unter Android beantwortet. Die Urlaubsfotos werden auf einem iPad betrachtet. Aus Entwicklersicht gilt es, diesen Zoo aus Geräten und Systemen mittels Cross-Plattform-Programmierung in den Griff zu bekommen.

Veikko Krypczyk


ArtikelserieTeil 1: Ein Überblick über die Cross-Plattform-Programmierung Teil 2: Mobile Applikationen sind weiter auf dem VormarschTeil 3: Vorgehensweisen am Beispiel von Apps für AndroidTeil 4: Gearbeitet wird am SchreibtischTeil 5: Eine Desktopanwendung ist überall zu Hause

Wir haben es heute mit einer sehr großen Vielfalt an Geräten und Plattformen zu tun. Im Bereich von Desktopapplikationen wird nach wie vor meistens Microsoft Windows eingesetzt. Dabei findet man nicht nur Windows 10 auf den Geräten, sondern oft werden noch die Vorversionen verwendet, und das sicher auch noch, wenn am 14. Januar 2020 der Support für Windows 7 endet. Für spezielle Aufgaben, wie zum Beispiel Grafik- und Bildbearbeitung setzen viele Anwender hingegen macOS ein. Im Bereich des Mobile Computing teilen sich Android und iOS die Marktanteile. Auch hier haben wir es mit unterschiedlichen Versionen der beiden Betriebssysteme zu tun. Bei Android kommt eine unüberschaubare Anzahl von Geräten unterschiedlichster Hersteller hinzu.

Aus Sicht der Softwareentwicklung stellt diese Vielfalt an Geräten und Systemen eine erhebliche Herausforderung dar. Webapplikationen können einen Ausweg bieten. Eine Webapplikation kommt unter folgenden Bedingungen als Lösung in Frage: Die Möglichkeiten der Webanwendung sollten genügen, um auf die Hardware des jeweiligen Geräts zuzugreifen, parallel sollten keine großen Ansprüche an die Performance der Applikation gestellt werden. Besser in die Systeme integriert sind native Applikationen. Um jedoch native Applikationen zu erstellen, muss man sich intensiv mit der Vorgehensweise für jede einzelne Systemumgebung auseinandersetzen. Programmiersprachen, Entwicklungsumgebungen, Vorgehensweisen und Bibliotheken unterscheiden sich erheblich von System zu System. Für den einzelnen Entwickler ist es kaum möglich, auf allen Systemen gleichermaßen fit zu sein. Weiterhin ist es aufwendig, ein einziges Programm für unterschiedliche Betriebssysteme umzusetzen. Es würde bedeuten, dass man die Software für jede Systemumgebung nahezu komplett neu implementieren muss. Das wäre zeit- und kostenintensiv.

Einen Ausweg stellt die geräte- bzw. plattformübergreifende Programmierung dar. Von geräteübergreifender Programmentwicklung spricht man, wenn Hardware unterschiedlicher Geräteklassen adressiert wird, das heißt, zum Beispiel Desktoprechner und Smartphone. Mit Plattformen sind heterogene Systemumgebungen, wie zum Beispiel Android und iOS auf mobilen Geräten oder Windows, L...

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