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Editorial

Die Zukunft rückt näher


Liebe Leserin, lieber Leser,

oft kommt es anders als gedacht. Wie das Jahr 2020 verlief, hätte wohl niemand vorhersagen können – und auch wenn bestimmte auf Vorhersagen spezialisierte KI-Firmen den Ausbruch der Coronapandemie ihren Kunden mitteilten, noch bevor die breite Weltbevölkerung davon erfuhr, so dürfte wohl auch diesen Unternehmen das spätere Ausmaß der Katastrophe nicht bewusst gewesen sein. Sämtliche Pläne für das Jahr mussten über Bord geworfen werden, was auch an Microsoft nicht spurlos vorüberging, war doch die große Vereinigung von .NET Framework, .NET Core sowie Mono und Xamarin in .NET 5.0 geplant – und musste aufgrund der veränderten Arbeitsbedingungen vertagt werden. Bis „One.NET“ in Form von .NET 6.0 erscheint, müssen wir uns daher nun bis zum kommenden November gedulden. Verweilen wir also noch etwas in der Gegenwart bei .NET 5.0, dessen Erscheinen in Anbetracht der Umstände dennoch beeindruckend ist; über die Preview-Versionen 1 bis 7 berichtete Dr. Holger Schwichtenberg bereits in Ausgabe 11.2020. Danach folgten noch eine weitere Preview und zwei Release Candidates, bevor wir die finale Version schließlich im November 2020 in Empfang nehmen durften. Dr. Schwichtenberg wirft im Rahmen unseres Titelthemas in seinem Artikel „Ein Schritt in die Zukunft“ einen Blick darauf, was sich seit Preview 7 getan hat. Mit .NET 5.0 erschien auch die neueste Programmiersprachenversion C# 9.0. Was hat es mit den neuen C# Records auf sich und wie können wir sie nutzen? Das beleuchtet Rainer Stropek detailliert in seinem mit Codebeispielen gespickten Artikel „Datenklassen leicht gemacht mit C# 9“. Da .NET 5.0 im Grunde genommen ein Nachfolger von .NET Core 3.1 ist, fällt der Umstieg nicht schwer – das beschreibt Thomas Claudius Huber für uns im Interview.

Empathie, Tiere und Evolution

Nein, der Windows Developer hat sich nicht etwa zum Biologie- oder Verhaltenspsychologiemagazin gewandelt, sondern all diese Themen spielen auch in der Softwareentwicklung eine Rolle. In Zeiten des Homeoffice und der veränderten App- und Technologienutzung sowie der verringerten direkten Kommunikation werden von Endnutzern neue Anforderungen gestellt, worauf Softwareentwicklung mit Empathie eingehen muss. Dafür plädiert Sara Faatz in „Entwicklung mit Empathie“. Die erwähnten Tiere sind zugegebenermaßen keine echten Tiere, sondern beziehen sich auf „Kommunikation mit großen Tieren“, den dritten Teil der Artikelserie zu Azure Sphere von Tam Hanna. Dort erfahren Sie, wie Mi...

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