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Softwareentwicklung unter dem Einfluss der Pandemie

Entwicklung mit Empathie


Softwareentwicklung ist Kunst und Wissenschaft zugleich. Apps, die eine perfekte Mischung beider Komponenten enthalten, sind optisch ansprechend, benutzerfreundlich und funktionell. Die Pandemie hat die Art und Weise, wie wir Softwareentwicklung betrachten, auf interessante Weise stark verändert.

Wo früher Applikationen den direkten menschlichen Kontakt ergänzen sollten, bewirkt der aktuelle Zwang zum Abstandhalten, dass einige Apps versuchen, diesen direkten persönlichen Kontakt ganz überflüssig zu machen. In diesem Moment sind Kunst und Wissenschaft nicht mehr ausreichend, es muss vielmehr Empathie dazukommen und Emotionen müssen bei der Softwareentwicklung stärker in den Vordergrund gerückt werden. Aber welche Rolle kann Empathie in der Softwareentwicklung spielen? Kann sie überhaupt eine Rolle spielen?

Auf grundlegender Ebene bedeutet Empathie einfach, zu verstehen, wie sich eine andere Person fühlt. Man kann nicht davon ausgehen, dass in der Softwareentwicklung tätige Personen genau wissen, wie sich die späteren Benutzer der fertigen Software (oder auch nur einer von ihnen) fühlen werden. Was wir aber mit Sicherheit wissen, ist, dass das Gefühl der Verbundenheit mit anderen für alle Menschen von besonderer Wichtigkeit ist. Wenn man sich dessen bewusst ist, dass der höhere Zweck der zu erstellenden Applikation ist, das Gefühl der Verbundenheit zu stärken, so ist der erste Schritt hin zu von Empathie geleiteten Softwareentwicklung bereits getan.

Anhand der folgenden fünf Fragen lassen sich diese Überlegungen verdeutlichen.

1. Wie wird unsere App wirklich genutzt?

Diese Frage zielt auf bereits vorhandene Apps ab, sollte jedoch immer wieder gestellt werden. Wie nutzen die Anwender die App wirklich? Erfolgt der Einsatz für den vorgesehenen Zweck oder haben die Anwender andere Verwendungszwecke dafür gefunden? Haben externe Faktoren (wie eine Pandemie) das Verhalten der Endbenutzer verändert? Antworten erhält man am schnellsten, wenn man Interviews oder Umfragen durchführt und sich mit den Fragen direkt an den Endbenutzer wendet. Es können aber auch Heatmaps und andere Tools verwendet werden, um Verhalten und Interaktionsweisen der Endanwender besser verstehen zu lernen. Man kann die Anwendererfahrung nur verbessern, wenn man die Anwender wirklich versteht.

2. Ist unsere App barrierefrei?

In vielen Ländern ist Barrierefreiheit gesetzlich vorgeschrieben, aber auch wo das nicht der Fall ist, sollten alle Applikationen barrierefrei gestaltet werden, weil es ...

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