Windows Developer - 03.2015 - Docker und .NET


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Februar 2015

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Michael Müller, Tam Hanna, Rainer Stropek, Mirko Schrempp, Lukas Pustina, Robin Sedlaczek, Manfred Steyer, Helmut Stoiber, Tam Hanna, Rainer Stropek, Marc André Zhou, Judith Andresen, Holger Zaman, Carsten Eilers, Hendrik Lösch, Gregor Biswanger, S & S Media GmbH

Liebe Leserin, lieber Leser,

so ganz langsam gewöhnt man sich daran, dass Microsoft seine eigenen Produkte Open Source zur Verfügung stellt oder die eigenen Produkte mit Open-Source-Lösungen von anderen Anbietern kombiniert. Dennoch war es überraschend, als Microsoft Ende letzten Jahres in der Eröffnungs-Keynote der TechEd Europe in Barcelona plötzlich auch Docker vorgestellt hat. Anlass genug für den Windows Developer, Ihnen das Thema vorzustellen und Sie darin einzuführen – werden wir im Laufe des Jahres sicher noch mehr dazu hören. Denn die Einsatzmöglichkeiten für Docker sind zahlreich, und es werden sich viele Szenarien zeigen, in denen der Einsatz sinnvoll und vor allem leichtgewichtig und ressourcensparend ist.

Was ist Docker?

Rainer Stropek hat nicht nur die einleitenden Artikel zu Docker für diese Ausgabe geschrieben, er hat im Interview auf www.windowsdevleoper.de auch prägnante Antworten auf die Frage geliefert: Was ist Docker?

„Docker ist eine Firma mit gleichnamigem Produkt, die es geschafft hat, das Thema Anwendungscontainer populär zu machen. Containertechnologie steht unter Linux schon länger zur Verfügung. Docker macht die Verwendung jedoch so einfach, dass es gelang, die breite Masse zu erreichen. Das ging so weit, dass das Docker-API, also die Kommandozeilentools, die REST-Schnittstelle etc., mittlerweile eine Art De-facto-Standard geworden ist.

Jetzt habe ich zwar Docker erklärt, aber ein neues Schlagwort ins Spiel gebracht, das Microsoft-Entwicklern vielleicht noch nicht so geläufig ist: Container. Man kann sich Container wie virtuelle Maschinen (VM) vorstellen, nur um vieles leichtgewichtiger. Statt in jeder VM den gesamten Softwarestack bis hinunter zum Kernel zu betreiben, greifen die Container auf den Kernel des Hosts zu. Gleiches gilt für Images, die zum Container stehen wie die Virtual-Hard-Disk (VHD) zur VM. Wie die Schichten einer Zwiebel – daher auch der Name Onion-Dateisystem – bauen sie aufeinander auf und sparen dadurch enorm viel Platz. Die Vorteile liegen auf der Hand. Nur ein konkretes Beispiel: Startzeit. Einen Docker-Container mit Webserver startet man in unter einer Sekunde – ein krasser Unterschied, verglichen mit dem Starten einer kompletten VM.“

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Shippen Sie doch einfach mal ein paar Container

Sie lesen richtig, da ist wirklich die Rede von Linux – erinnern Sie sich noch an die Ausbildung oder das Studium – da war doch was mit Linux, aber was soll man als erfahrener .NET-ler nun wieder damit? Ganz einfach: Container shippen! Wie das geht, beschreibt Rainer Stropek anhand eines Beispiels mit dem Ihnen vertrauten ASP.NET. Zuvor erklärt er, wie Sie Docker installieren und auf Azure zum Laufen bringen. Probieren Sie es aus, Sie werden erstaunt sein, wie einfach es geht.

Wenn Sie mehr zum Thema Docker im Allgemeinen wissen wollen, schauen Sie sich das Sonderheft „Docker“ von den Kollegen des Entwickler Magazins an: bit.ly/1L0mqIS.

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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