© best_vector/Shutterstock.com
Windows Developer
.NET-Anwendungen in Docker-Containern betreiben

Docker und .NET - ein Beispiel

Nachdem wir im Artikel „Docker - was bringts für Entwickler?“ (Seite 14) die Grundlagen von Docker betrachtet haben, gehen wir jetzt zur Anwendung über. Unser Ziel ist der Aufbau einer Testumgebung mit Docker, in der wir eine ASP.NET-vNext-Anwendung betreiben können. Anhand dieses Beispiels lernen Sie die wichtigsten Grundelemente von Docker kennen.

Rainer Stropek


Video: Was Softwareentwickler von Honigbienen lernen können

Installieren von Docker: Wie schon im vorangegangenen Artikel (Seite 14) erwähnt, funktioniert Docker im Moment nur unter Linux. Auf die Version für Windows-Server müssen wir noch etwas warten. Als .NET-Entwickler arbeiten Sie mit großer Wahrscheinlichkeit mit Windows. Insofern haben Sie drei Möglichkeiten, um Docker auszuprobieren:

Installation von Linux (für erste Schritte in Sachen Docker empfehle ich Ubuntu) in einer virtuellen Maschine mit Hyper-V mit anschließender Installation von Docker [1]Verwenden von boot2docker [2]Verwenden einer virtuellen Maschine der Microsoft Azure-Cloud

Wie Sie bei den ersten beiden Varianten vorgehen sollten, können Sie in den oben angegebenen Quellenlinks im Detail nachlesen. Am einfachsten und schnellsten kommt man zu einer Docker-Testumgebung aber über den dritten Weg, über Microsoft Azure.

Ubuntu und Docker in Microsoft Azure

Microsoft Azure unterstützt Linux schon länger. Relativ neu ist jedoch, dass es eine fertige VM Exten­sion [3] gibt, die Docker in Ihrer Linux-VM installiert und konfiguriert (Abb. 1). Die Docker Extension verlangt zwingend den Zugriff über https. Aus diesem Grund müssen Sie beim Hinzufügen der Extension die entsprechenden Zertifikate und Schlüssel angeben. Eine genaue Anleitung, wie diese erstellt werden, finden Sie unter [4].

Abb. 1: Docker Extension in einer Linux-VM im Azure-Portal [5] installieren

Wenn Sie möglichst rasch eine neue VM mit Docker zum Probieren möchten, empfehle ich, nicht erst Ubuntu und danach in einem zweiten Schritt Docker zu installieren, sondern von Anfang an eine Ubuntu-VM mit vorinstalliertem Docker anzulegen. Im Azure-Portal finden Sie dafür seit Neuestem eine eigene VM-Vorlage (Abb. 2), die sich speziell für ein erstes Kennenlernen gut eignet. Für Scripting stellt Azure das Shell-Kommando azure vm docker create zur Verfügung. Es ist Teil des Azure Cross-Platform Interface [6] und kann daher unter Windows, Mac OS X und Linux ausgeführt werden. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung stellt Microsoft unter [7] bereit. Ein Vorteil dieses Ansatzes ist, dass Sie nicht unbedingt selbst die Zertifikate für https anlegen müssen. Wenn Sie keine angeben, erstellt Azure diese selbst und speichert sie im Verzeichnis ~/.docker ab.

Abb. 2: Ubuntu-VM-Vorlage im Azure-Portal

Testumgebung mit Docker und Visual Studio 2015

Für unser Beispiel mit Docker und .NET verwenden wir drei virtuelle Maschinen:

Docker Host (Ubuntu)Docker Cli...

Windows Developer
.NET-Anwendungen in Docker-Containern betreiben

Docker und .NET - ein Beispiel

Nachdem wir im Artikel „Docker - was bringts für Entwickler?“ (Seite 14) die Grundlagen von Docker betrachtet haben, gehen wir jetzt zur Anwendung über. Unser Ziel ist der Aufbau einer Testumgebung mit Docker, in der wir eine ASP.NET-vNext-Anwendung betreiben können. Anhand dieses Beispiels lernen Sie die wichtigsten Grundelemente von Docker kennen.

Rainer Stropek


Video: Was Softwareentwickler von Honigbienen lernen können

Installieren von Docker: Wie schon im vorangegangenen Artikel (Seite 14) erwähnt, funktioniert Docker im Moment nur unter Linux. Auf die Version für Windows-Server müssen wir noch etwas warten. Als .NET-Entwickler arbeiten Sie mit großer Wahrscheinlichkeit mit Windows. Insofern haben Sie drei Möglichkeiten, um Docker auszuprobieren:

Installation von Linux (für erste Schritte in Sachen Docker empfehle ich Ubuntu) in einer virtuellen Maschine mit Hyper-V mit anschließender Installation von Docker [1]Verwenden von boot2docker [2]Verwenden einer virtuellen Maschine der Microsoft Azure-Cloud

Wie Sie bei den ersten beiden Varianten vorgehen sollten, können Sie in den oben angegebenen Quellenlinks im Detail nachlesen. Am einfachsten und schnellsten kommt man zu einer Docker-Testumgebung aber über den dritten Weg, über Microsoft Azure.

Ubuntu und Docker in Microsoft Azure

Microsoft Azure unterstützt Linux schon länger. Relativ neu ist jedoch, dass es eine fertige VM Exten­sion [3] gibt, die Docker in Ihrer Linux-VM installiert und konfiguriert (Abb. 1). Die Docker Extension verlangt zwingend den Zugriff über https. Aus diesem Grund müssen Sie beim Hinzufügen der Extension die entsprechenden Zertifikate und Schlüssel angeben. Eine genaue Anleitung, wie diese erstellt werden, finden Sie unter [4].

Abb. 1: Docker Extension in einer Linux-VM im Azure-Portal [5] installieren

Wenn Sie möglichst rasch eine neue VM mit Docker zum Probieren möchten, empfehle ich, nicht erst Ubuntu und danach in einem zweiten Schritt Docker zu installieren, sondern von Anfang an eine Ubuntu-VM mit vorinstalliertem Docker anzulegen. Im Azure-Portal finden Sie dafür seit Neuestem eine eigene VM-Vorlage (Abb. 2), die sich speziell für ein erstes Kennenlernen gut eignet. Für Scripting stellt Azure das Shell-Kommando azure vm docker create zur Verfügung. Es ist Teil des Azure Cross-Platform Interface [6] und kann daher unter Windows, Mac OS X und Linux ausgeführt werden. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung stellt Microsoft unter [7] bereit. Ein Vorteil dieses Ansatzes ist, dass Sie nicht unbedingt selbst die Zertifikate für https anlegen müssen. Wenn Sie keine angeben, erstellt Azure diese selbst und speichert sie im Verzeichnis ~/.docker ab.

Abb. 2: Ubuntu-VM-Vorlage im Azure-Portal

Testumgebung mit Docker und Visual Studio 2015

Für unser Beispiel mit Docker und .NET verwenden wir drei virtuelle Maschinen:

Docker Host (Ubuntu)Docker Cli...

Neugierig geworden?


    
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang