© best_vector/Shutterstock.com
Windows Developer
Hilfreiche Werkzeuge aus dem Docker-Universum

Tools und Helferlein

Die Popularität von Docker zeigt sich auch in der schnell wachsenden Zahl von Tools und Helferlein, die um Docker herum entstehen. Diese Tools erleichtern das Arbeiten mit Docker-Images und -Containern. In diesem Artikel wird eine kleine Auswahl an Tools vorgestellt, die besonders beim Einstieg in Docker hilfreich sind.

Lukas Pustina


Ein sehr populäres Tool für die Installation von Docker für Nicht-Linux-Systeme ist boot2docker [1], das es ermöglicht, scheinbar wie unter Linux direkt mit Docker auf dem eigenen System, OS X und Windows zu arbeiten. Während der Arbeit mit Docker ist es manchmal sehr nützlich, in einen laufenden Docker-Container direkt hineinzuschauen. Das ermöglicht das Tool nsenter [2] oder mit Docker Version 1.3 der Befehl docker exec. Ist die Entwicklung eines Docker-Image abgeschlossen und soll dieses weitergegeben oder womöglich sogar in Produktion gehen, hilft docker-squash [3], alle Zwischenlayer aus einem Image zu entfernen. Auf diese Weise entsteht ein reduziertes und kleineres Image. Sobald eine Anwendung aus mehreren Docker-Containern besteht, müssen diese orchestriert werden. Fig [4] ermöglicht diese Orchestrierung über eine zentrale Konfigurationsdatei und kümmert sich selbstständig um das Bauen, Starten und Verbinden der Container. Sollte man die eigenen Docker-Images nicht über den öffentlichen Docker Hub an seine Kollegen und Mitarbeiter verteilen wollen, kann man mit Docker-Registry [5] eine private Docker-Registry aufsetzen.

Im Folgenden werden diese fünf Docker-Tools und Helferlein im Detail vorgestellt.

Docker für OS X und Windows: boot2docker

Die Docker-Laufzeitumgebung besteht aus zwei Teilen: Docker Daemon und Client. Der Docker Daemon verwaltet die Docker-Container und führt die Kommandos aus, die über den Client – das Kommandozeilenprogramm – docker eingegeben werden. Dazu kommunizieren Docker Daemon und Docker Client über Sockets. Daemon und Client müssen deshalb nicht auf demselben Rechner laufen. boot2docker macht sich diesen Umstand zunutze, um Docker auch unter OS X und Windows laufen lassen zu können. Dafür wird im Hintergrund mithilfe von VirtualBox eine virtuelle Maschine mit Linux gestartet. Auf dem Wirtsbetriebssystem wird aus einem Terminal per TCP-Socket auf den Docker Daemon in der virtuellen Maschine zugegriffen. So scheint es, als würde Docker direkt auf dem lokalen System laufen. Windows-Nutzer können die virtuelle Maschine direkt über ein Terminalfenster bedienen.

Installation

Die Installation von boot2docker unter OS X und Windows wird in der offiziellen Dokumentation von Docker beschrieben – siehe [6] und [7]. Dort finden sich auch Links zu grafischen Installern für beide Betriebssysteme. Unter OS X kann man boot2docker auch über homebrew [8] installieren. Docker wird dabei als Abhängigkeit automatisch installiert. Listing 1 zeig...

Windows Developer
Hilfreiche Werkzeuge aus dem Docker-Universum

Tools und Helferlein

Die Popularität von Docker zeigt sich auch in der schnell wachsenden Zahl von Tools und Helferlein, die um Docker herum entstehen. Diese Tools erleichtern das Arbeiten mit Docker-Images und -Containern. In diesem Artikel wird eine kleine Auswahl an Tools vorgestellt, die besonders beim Einstieg in Docker hilfreich sind.

Lukas Pustina


Ein sehr populäres Tool für die Installation von Docker für Nicht-Linux-Systeme ist boot2docker [1], das es ermöglicht, scheinbar wie unter Linux direkt mit Docker auf dem eigenen System, OS X und Windows zu arbeiten. Während der Arbeit mit Docker ist es manchmal sehr nützlich, in einen laufenden Docker-Container direkt hineinzuschauen. Das ermöglicht das Tool nsenter [2] oder mit Docker Version 1.3 der Befehl docker exec. Ist die Entwicklung eines Docker-Image abgeschlossen und soll dieses weitergegeben oder womöglich sogar in Produktion gehen, hilft docker-squash [3], alle Zwischenlayer aus einem Image zu entfernen. Auf diese Weise entsteht ein reduziertes und kleineres Image. Sobald eine Anwendung aus mehreren Docker-Containern besteht, müssen diese orchestriert werden. Fig [4] ermöglicht diese Orchestrierung über eine zentrale Konfigurationsdatei und kümmert sich selbstständig um das Bauen, Starten und Verbinden der Container. Sollte man die eigenen Docker-Images nicht über den öffentlichen Docker Hub an seine Kollegen und Mitarbeiter verteilen wollen, kann man mit Docker-Registry [5] eine private Docker-Registry aufsetzen.

Im Folgenden werden diese fünf Docker-Tools und Helferlein im Detail vorgestellt.

Docker für OS X und Windows: boot2docker

Die Docker-Laufzeitumgebung besteht aus zwei Teilen: Docker Daemon und Client. Der Docker Daemon verwaltet die Docker-Container und führt die Kommandos aus, die über den Client – das Kommandozeilenprogramm – docker eingegeben werden. Dazu kommunizieren Docker Daemon und Docker Client über Sockets. Daemon und Client müssen deshalb nicht auf demselben Rechner laufen. boot2docker macht sich diesen Umstand zunutze, um Docker auch unter OS X und Windows laufen lassen zu können. Dafür wird im Hintergrund mithilfe von VirtualBox eine virtuelle Maschine mit Linux gestartet. Auf dem Wirtsbetriebssystem wird aus einem Terminal per TCP-Socket auf den Docker Daemon in der virtuellen Maschine zugegriffen. So scheint es, als würde Docker direkt auf dem lokalen System laufen. Windows-Nutzer können die virtuelle Maschine direkt über ein Terminalfenster bedienen.

Installation

Die Installation von boot2docker unter OS X und Windows wird in der offiziellen Dokumentation von Docker beschrieben – siehe [6] und [7]. Dort finden sich auch Links zu grafischen Installern für beide Betriebssysteme. Unter OS X kann man boot2docker auch über homebrew [8] installieren. Docker wird dabei als Abhängigkeit automatisch installiert. Listing 1 zeig...

Neugierig geworden?


    
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang