Windows Developer - 03.2018 - Web und Desktop ergänzen sich


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Februar 2018

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Konstantin Diener, Rüdiger Schnirring, Holger Schwichtenberg, Tam Hanna, Nico Orschel, Thomas Rümmler, Veikko Krypczyk, Elena Bochkor, Carsten Eilers, Mirko Schrempp, Tam Hanna, Thomas Mahringer, Karsten Sitterberg, Rainer Stropek, Manfred Steyer, Patrick Schnell, Veikko Krypczyk, Elena Bochkor, Gregor Biswanger, Oliver Sturm

Liebe Leserin, lieber Leser,

denken Sie noch darüber nach, welches Gerät Sie in die Hand nehmen, wenn Sie mit dem „Computer“ etwas machen wollen? Oder nehmen Sie einfach das Gerät, das gerade nur eine Armlänge entfernt ist? In vielen Fällen ist das heute möglich, denn es macht für die meisten Zwecke kaum einen Unterschied, ob Sie Ihr Android-Smartphone, Ihr iPad oder den Windows-PC benutzen. Nutzen Sie vielleicht Visual Studio auf dem Mac oder haben Sie Ihren Code auf Git? Läuft die Testumgebung in einem Container auf AWS, obwohl Sie Ihr Programm wie üblich für Windows schreiben? Das Spiel geht natürlich noch nicht in allen Bereichen, aber die Anzahl der Fälle, in denen es geht, nimmt zu.

Und wenn das bereits für Sie so gut funktioniert, haben Sie schon darüber nachgedacht, wie Sie dieses nahtlose Arbeiten für Ihre Produkte und Ihre Kunden einsetzen können? Oder haben Sie beim Programmieren nicht auch mal Lust, einen anderen, schnelleren, eleganteren Weg zu gehen? Kombinieren Sie die Möglichkeiten doch einfach, wie Sie sie brauchen. Es gibt zwischen Client und Cloud inzwischen so viele Möglichkeiten, dass es fast zu schade ist, sich auf nur eine einzige zu beschränken. Wie wäre es z. B., wenn sich auch in Ihrer Software die klassische Desktopanwendung mit dem Browser austauscht? Ein Beispiel, wie das gehen kann, stellt Thomas Mahringer in seinem Artikel „Der ferngesteuerte Browser“ (Teil 1, S. 20) vor. Wie Sie in JavaScript bzw. Electron eine progressive Webanwendung schreiben können, die auf dem Desktop läuft, zeigt Ihnen Patrick Schnell (S. 42).

Sie sehen schon, wo das hinführt: Man könnte analog zum aktuellen Schlagwort „Serverless“ vielleicht fragen, ob bei dieser Entwicklung irgendwann „Platformless“ ein passender Begriff sein wird – es wäre genauso falsch und richtig. Das Betriebssystem verschwindet hinter den Anwendungen, die einfach das tun, was sie tun sollen – egal wo und wie der Nutzer sie in die Hand bekommt, gleich auf welchem System sie laufen.

Aber man muss der Zeit nicht vorauseilen und kann einfach kleine Schritte gehen, denn mit diesen gehen Plattformen, Anwendungen, Sprachen und auch Clouds gerade aufeinander zu.

Die IT, eine einzige große Trickkiste

Das heißt jetzt nicht, dass man sofort mit der Cloud oder mit JavaScript arbeiten muss, aber man könnte es. Die Trickkiste für die Entwickler wird immer größer und hält immer neue Überraschungen und verblüffende Möglichkeiten bereit. Immer leichter lassen sich Konzepte aus einem Bereich in einen anderen übertragen. Was nicht passt, wird passend gemacht, sei es durch ein Update der Software oder durch ein weiteres Framework. Schon einmal wie Oliver Sturm über die Idee nachgedacht, funktionale Programmierung in JavaScript zu nutzen? – Es geht (S. 14). Oder die Fehleranalyse Ihrer Software im Produktiveinsatz zu tracken und zu managen, wie es Karsten Sitterberg vorschlägt (S. 32)? Die Gründe dafür, sich auch als .NET-Entwickler mit JavaScript, der Cloud und anderen Plattformen zu beschäftigen, nehmen beständig zu. Und wer seinen gut sortierten Werkzeugkasten um diese Trickkiste erweitern will, sollte und braucht keine Angst vor dem Unbekannten und Neuen zu haben. Erwarten Sie es einfach als Spielpartner und Einladung zur Improvisation. Das schlägt jedenfalls Rüdiger Schnirring in seinem Text „Agilität trainieren mit Improtheater“ (S. 11) vor – und dem schließen wir uns an.

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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