Windows Developer - 03.2019 - Die neue Git-vasion


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Februar 2019

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Marco Schulz, Veikko Krypczyk, Elena Bochkor, Uwe Baumann, Carsten Eilers, Oliver Sturm, Olaf Garves, Philipp Lenz, Thorsten Kansy, Manfred Steyer, Mirko Schrempp, Tam Hanna, Friederike Geissler, Rainer Stropek, Carsten Eilers, Holger Schwichtenberg, Tam Hanna

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie werden mir sicher zustimmen, dass es die beste Kontrolle ist, wenn man alles selbst unter Kontrolle hat. Am besten sitzt man dazu Tag und Nacht auf dem wachsenden Berg seiner materiellen und immateriellen Besitztümer. Für Figuren mit den Namen Dagobert D. oder Smaug mag das passend sein. Doch für die moderne IT sind zentrale, persönliche Speicher keine Lösung mehr. Sie waren auch nie sinnvoll, für eine gewisse Zeit aber notwendig und praktisch. Diese Zeit ist vorbei: Die Cloud und verteilte Zusammenarbeit brauchen Lösungen, die als einfacher Service zur Verfügung stehen; ob das Software, Datenbanken oder „virtuelle Festplatten“ wie OneDrive oder Dropbox sind, kommt auf den Bedarf an. Aber sie müssen offline und online funktionieren – wenigstens so lange, bis alle Funklöcher beseitigt sind – also noch sehr lang. Aktuell bewähren sich lokale, dezentrale Systeme, die sich selbst um ihre Aktualisierung und Sicherheit kümmern. Was da für ein Word-Dokument auf OneDrive recht ist, sollte doch dem besten Code der Welt – also Ihrem eigenen Code – nur billig sein. Nutzen Sie als Entwickler doch lieber Git zur Versionskontrolle statt TFVC, Subversion, Mercurial oder die eigene Festplatte. Kombinieren Sie die Möglichkeiten von lokaler, netzunabhängiger Entwicklung mit einem geteilten Repository, das Ihren Kollegen und Kunden zugänglich ist und echte Zusammenarbeit möglich macht.

Go Git and git better

Git ist natürlich nicht neu und schon seit 2005 im Einsatz, aber es hat erst in den letzten Jahren so richtig Schwung bekommen. Anbieter wie GitHub und GitLab machen die Arbeit damit noch einfacher, aber auch der allgemeine Wandel in der IT-Industrie und vor allem bei Microsoft hat dazu beigetragen. Microsoft ist einer der größten Nutzer und hat zugunsten von Git bisherige Versionskontrollen aufs Abstellgleis gestellt. Nicht nur ist der Open-Source-Editor Visual Studio Code auf GitHub das größte Projekt, Microsoft hat GitHub im vergangenen Jahr sogar gekauft. Für Sie als .NET-Entwickler ist der Weg zu Git also kein weiter mehr, eigentlich ist im Moment nichts naheliegender. Mit den Artikeln dieser Ausgabe wollen wir Ihnen den Umstieg auf Git daher etwas schmackhafter machen und Sie dazu einladen, es auszuprobieren. Uwe Baumann skizziert Ihnen dazu kurz, wie Sie Git einsetzten können und was Sie nicht machen sollten (S. 24), Marco Schulz steckt den Rahmen noch etwas weiter (S. 20). Und da Git den Entwicklungsprozess auch in Richtung DevOps bahnt, lesen Sie im Artikel von Olaf Garves (S. 16) etwas über den Kulturwandel, der damit einhergehen kann.

Jetzt muss man aber nicht jeden Wandel mitmachen, wenn man mal etwas Neues ausprobieren möchte. Sie können alles machen, was Sie vorher gemacht haben. Sie müssen nicht selbst zu Open Source wechseln, DevOps einführen oder fancy JavaScript programmieren. Als Entwickler im Microsoft-Ökosystem bleiben Sie beim gewohnten Tooling wie Visual Studio und z. B. der PowerShell – nur etwas anders und wahrscheinlich besser. Und wie Sie die PowerShell schnell mit Git nutzen können, zeigt Dr. Holger Schwichtenberg in seinem Artikel „Kraftvolles Git“ (S. 29). Passend dazu liegt dieser Ausgabe ein Spickzettel bei. Legen Sie diesen doch auf Ihren Schreibtisch und probieren Sie Git einfach mal aus.

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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