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Editorial

Sprachgewandt unterwegs


Liebe Leserin, lieber Leser,

nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sind wir als neue Erdenbürger dazu in der Lage, sämtliche Laute aus allen Sprachen der Welt zu erzeugen, deren Zahl mit etwa 6 500 beziffert wird. Mit der Zeit geht uns diese Fähigkeit verloren, denn nur die „wichtigen“, also in der bzw. den eigenen Muttersprache(n) benötigten Laute verbleiben im Sprachrepertoire. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir die abhanden gekommenen Laute nicht später im Leben neu erlernen könnten, wenngleich dies mehr Mühe erfordert. Sprachen können jedoch bekanntlich nicht nur aus Tönen, sondern auch aus Schrift bestehen. Das führt uns zu einer anderen Art von Sprachen: den Programmiersprachen, von denen es inzwischen Tausende gibt. Manchmal lohnt sich nicht nur das Betrachten einer neuen Programmiersprache, sondern auch ein genauerer Blick auf eine, die man bereits beherrscht. Bisweilen finden sich dort weitere interessante Möglichkeiten, die zwar schon vorhanden waren, die man aber noch nicht beachtet hatte. Ein frischer Blick kann helfen, ungeahntes Potenzial der Sprache zu entdecken.

So könnte es uns auch mit der von Microsoft entwickelten, auf .NET optimierten Programmiersprache C# gehen: Fast zwei Jahrzehnte ist es her, dass die erste Sprachversion von C# in Visual Studio .NET 2002 veröffentlicht wurde. In dieser Ausgabe zeigt Rainer Stropek, was die neunte und neueste Sprachversion für Möglichkeiten im Umgang mit Pattern Matching bietet, das bereits in Version 7.0 eingeführt und nun weiter ausgebaut wurde. Die Funktion soll dabei helfen, kompakteren und leichter lesbaren Code zu schreiben. Dr. Veikko Krypczyk widmet sich ebenfalls C# 9.0: Er zeigt die bedeutendsten Neuerungen im Überblick. Und wer gleich mit dem Ausprobieren der spannenden neuen Features loslegen möchte, findet im großen C#-9.0-Spickzettel von Dr. Holger Schwichtenberg eine wertvolle Hilfestellung.

Haben Sie sich eigentlich schon einmal mit Q# befasst? Wenn nicht, ist jetzt die richtige Gelegenheit dafür, sich der von Microsoft entwickelten und im Quantum Development Kit bereitgestellten Sprache für Quantenberechnungen zuzuwenden. Wie der Einstieg gelingt, zeigt Tam Hanna im ersten Teil seiner neuen Q#-Artikelserie.

Ein Blick über den Tellerrand

Lisa Rosenberg geht in einem umfangreichen Git-Guide auf die Basics und Best Practices ein: Von Merging bis Rebasing werden alle grundlegenden Begriffe aus der Git-Welt erklärt. Und wir widmen uns dieses Mal nicht nur klassischen Entwicklerthemen, s...

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