© best_vector/Shutterstock.com
Windows Developer
Entity-Framework-5.0-Update

Entity Evolution

Im Jahr 2008 wurde das Entity Framework von Microsoft als objektrelationaler Mapper vorgestellt. Damals noch belächelt, hat es sich inzwischen als einer der Standards für den Zugriff auf Datenbanken etabliert. Bei der Weiterentwicklung wurde hierbei ein neuer Weg eingeschlagen.

Boris Wehrle


Regelmäßig wurden seit 2008, wie Abbildung 1 zeigt, unabhängig vom .NET Framework ergänzende Versionen des Entity Frameworks unter [1] bereitgestellt, die nun zu einem großen Teil wieder in das aktuelle Framework integriert wurden. Lesen Sie im Folgenden welche Neuerungen und altbekannten Features im Entity Framework 5.0. warten.

Abb. 1: Evolution des Entity Framework

Entity Model Designer

Der Entity Model Designer im Visual Studio 2012 wurde stark erweitert. Eine Verbesserung der Übersicht stand hier im Fokus. So ist es nun möglich, für ein Modell mehrere Diagramme zu hinterlegen (Abb. 2).

Abb. 2: Mehrere Diagramme pro Modell

Damit können insbesondere in Modellen, die sehr viele Entitäten enthalten, Bereiche besser abgegrenzt werden. Die Übersicht lässt sich durch die Verwendung weiterer Neuerungwn wie z. B. eine Hervorhebung durch Farben und einer Sortierung von Eigenschaften weiter verbessern. Beziehungen zwischen Entitäten werden bei Selektion hervorgehoben. Diese neuen Funktionen beschleunigen die Navigation in einem Modell erheblich und vereinfachen damit die Entwicklung.

Funktionale Neuerung

Neben einer Unterstützung der SQL-2012-Datentypen (SQLGeography, SQLGeometry) gibt es eine Reihe von weiteren interessanten, kleinen funktionalen Erweiterungen.

Verbesserte Performance

Die Performance des Entity Frameworks wurde weiter gesteigert, wie eine Übersicht unter [2] zeigt. Dies wurde durch eine automatische Kompilierung von LINQ-Abfragen erreicht. Insbesondere zeigt sich dies bei sich wiederholenden Abfragen. Auf eine manuelle, recht umständliche Kompilierung, wie sie im Framework 4 noch notwendig war, kann verzichtet werden. Anwendungen, die auf das .NET Framework 4.5 migriert werden, profitieren automatisch von der Optimierung.

Unterstützung von Enums

Lang ersehnt wurde eine Unterstützung von Enumerationen als Typ von Eigenschaften. Bestehende Lösungen, die als Typ Integer nutzen, können, wie Abbildung 3 zeigt, mithilfe des Designers einfach umgewandelt werden.

Abb. 3: Konvertierung von Enumerationen

In der Datenbank werden weiterhin die Integer-Werte verwendet. In LINQ-Abfragen und bei der Zuweisung von Eigenschaften kann aber auf die Enumeration zurückgegriffen werden:

using (var context = new CustomerContext()){ var customers = from c in context.Customers where c.Classification == CustomerClassification.A select c; ...}

Die Konvertierung erfolgt im Hintergrund. Der Quellcode wird damit lesbarer und Fehler durch ni...

Windows Developer
Entity-Framework-5.0-Update

Entity Evolution

Im Jahr 2008 wurde das Entity Framework von Microsoft als objektrelationaler Mapper vorgestellt. Damals noch belächelt, hat es sich inzwischen als einer der Standards für den Zugriff auf Datenbanken etabliert. Bei der Weiterentwicklung wurde hierbei ein neuer Weg eingeschlagen.

Boris Wehrle


Regelmäßig wurden seit 2008, wie Abbildung 1 zeigt, unabhängig vom .NET Framework ergänzende Versionen des Entity Frameworks unter [1] bereitgestellt, die nun zu einem großen Teil wieder in das aktuelle Framework integriert wurden. Lesen Sie im Folgenden welche Neuerungen und altbekannten Features im Entity Framework 5.0. warten.

Abb. 1: Evolution des Entity Framework

Entity Model Designer

Der Entity Model Designer im Visual Studio 2012 wurde stark erweitert. Eine Verbesserung der Übersicht stand hier im Fokus. So ist es nun möglich, für ein Modell mehrere Diagramme zu hinterlegen (Abb. 2).

Abb. 2: Mehrere Diagramme pro Modell

Damit können insbesondere in Modellen, die sehr viele Entitäten enthalten, Bereiche besser abgegrenzt werden. Die Übersicht lässt sich durch die Verwendung weiterer Neuerungwn wie z. B. eine Hervorhebung durch Farben und einer Sortierung von Eigenschaften weiter verbessern. Beziehungen zwischen Entitäten werden bei Selektion hervorgehoben. Diese neuen Funktionen beschleunigen die Navigation in einem Modell erheblich und vereinfachen damit die Entwicklung.

Funktionale Neuerung

Neben einer Unterstützung der SQL-2012-Datentypen (SQLGeography, SQLGeometry) gibt es eine Reihe von weiteren interessanten, kleinen funktionalen Erweiterungen.

Verbesserte Performance

Die Performance des Entity Frameworks wurde weiter gesteigert, wie eine Übersicht unter [2] zeigt. Dies wurde durch eine automatische Kompilierung von LINQ-Abfragen erreicht. Insbesondere zeigt sich dies bei sich wiederholenden Abfragen. Auf eine manuelle, recht umständliche Kompilierung, wie sie im Framework 4 noch notwendig war, kann verzichtet werden. Anwendungen, die auf das .NET Framework 4.5 migriert werden, profitieren automatisch von der Optimierung.

Unterstützung von Enums

Lang ersehnt wurde eine Unterstützung von Enumerationen als Typ von Eigenschaften. Bestehende Lösungen, die als Typ Integer nutzen, können, wie Abbildung 3 zeigt, mithilfe des Designers einfach umgewandelt werden.

Abb. 3: Konvertierung von Enumerationen

In der Datenbank werden weiterhin die Integer-Werte verwendet. In LINQ-Abfragen und bei der Zuweisung von Eigenschaften kann aber auf die Enumeration zurückgegriffen werden:

using (var context = new CustomerContext()){ var customers = from c in context.Customers where c.Classification == CustomerClassification.A select c; ...}

Die Konvertierung erfolgt im Hintergrund. Der Quellcode wird damit lesbarer und Fehler durch ni...

Neugierig geworden?


    
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang