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Windows Developer
Mandantenfähige Laufzeitumgebung für Workflows

Manage your Workflows

Mit dem Workflow Manager 1.0 stellt Microsoft eine neue Laufzeitumgebung für Workflows zur Verfügung, die den Entwickler von immer wiederkehrenden technischen Aufgaben entlastet sowie beim Entwickeln skalierbarer und mandantenfähiger Workflows unterstützt. Die Workflows werden mit den Möglichkeiten der Workflow Foundation 4.5 erzeugt und für die Bereitstellung in das von Workflow Manager erwartete Format übersetzt.

Manfred Steyer


Während die Umsetzung fachlicher Prozesse die Hauptaufgabe bei der Entwicklung von workflowbasierten Systemen ist, stellt gerade deren Ausführung eine besondere Herausforderung dar. Hierbei gilt es, Routinen bereitzustellen, die Workflows zum richtigen Zeitpunkt starten bzw. bestehende Workflowinstanzen beim Eintreten definierter Ereignisse fortsetzen. Darüber hinaus muss es möglich sein, bestehende Workflowinstanzen zu überwachen und ihren Fortschritt zu visualisieren. Gerade bei langlaufenden Workflows müssen die Workflowinstanzen auch persistiert werden, sodass er im Falle eines Systemabsturzes weiter ausgeführt werden kann. Auch der Aspekt der Ausfallsicherheit ist zu berücksichtigen. Dazu kommen Aufgaben der Versionisierung sowie – gerade im Cloud-Zeitalter – auch immer häufiger Ansprüche in Hinblick auf Mandatenfähigkeit.

Da sich diese Aufgaben unabhängig von den zu unterstützenden, fachlichen Prozessen immer wieder ähnlich gestalten, erscheint es sinnvoll, diese in eine wiederverwendbare Laufzeitumgebung auszulagern. Beim Ende 2012 von Microsoft bereitgestellten Workflow Manager 1.0 handelt es sich um solch eine Laufzeitumgebung für Workflows, die mit den Mitteln der Workflow Foundation 4.5 erstellt wurden. Obwohl diese erste vorliegende Version primär zur Unterstützung der Produkte SharePoint 2013 und Office 365 entwickelt wurde, kann sie bereits heute auch für eigene Anwendungen genutzt werden.

Architektur von Workflow Manager 1.0

Die in Abbildung 1 gezeigte Grafik, die Microsoft auf der Build 2012 präsentiert hat [1], zeigt die einzelnen Komponenten, auf denen Workflow Manager 1.0 basiert, sowie deren Zusammenspiel. Die einzelnen Aktivitäten und Workflows werden inkl. Metadaten und Konfigurationsinformationen in einer SQL-Server-Datenbank, die in der betrachteten Grafik als WF Resources bezeichnet wird, gespeichert. Beim WF Backend handelt es sich um das Herzstück von Workflow Manager 1.0. Diese Komponente, die in Form eines Windows-Diensts bereitgestellt wird, kümmert sich um die eingangs erwähnten Aufgaben: Ausführung und Fortsetzen von Workflows, Persistenz, Versionisierung und Mandatenfähigkeit. Um sich über Ereignisse, bei denen Workflows zu starten bzw. Workflowinstanzen fortzusetzen sind, informieren zu lassen, setzt das WF Backend auf den Service Bus for Windows Server 1.0 [2], der Nachrichtenwarteschlangen und Topics zur Verfügung stellt und im Lieferumfang von Workflow Manager 1.0 enthalten ist. Beim WF Gateway handelt es sich um eine W...

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Mandantenfähige Laufzeitumgebung für Workflows

Manage your Workflows

Mit dem Workflow Manager 1.0 stellt Microsoft eine neue Laufzeitumgebung für Workflows zur Verfügung, die den Entwickler von immer wiederkehrenden technischen Aufgaben entlastet sowie beim Entwickeln skalierbarer und mandantenfähiger Workflows unterstützt. Die Workflows werden mit den Möglichkeiten der Workflow Foundation 4.5 erzeugt und für die Bereitstellung in das von Workflow Manager erwartete Format übersetzt.

Manfred Steyer


Während die Umsetzung fachlicher Prozesse die Hauptaufgabe bei der Entwicklung von workflowbasierten Systemen ist, stellt gerade deren Ausführung eine besondere Herausforderung dar. Hierbei gilt es, Routinen bereitzustellen, die Workflows zum richtigen Zeitpunkt starten bzw. bestehende Workflowinstanzen beim Eintreten definierter Ereignisse fortsetzen. Darüber hinaus muss es möglich sein, bestehende Workflowinstanzen zu überwachen und ihren Fortschritt zu visualisieren. Gerade bei langlaufenden Workflows müssen die Workflowinstanzen auch persistiert werden, sodass er im Falle eines Systemabsturzes weiter ausgeführt werden kann. Auch der Aspekt der Ausfallsicherheit ist zu berücksichtigen. Dazu kommen Aufgaben der Versionisierung sowie – gerade im Cloud-Zeitalter – auch immer häufiger Ansprüche in Hinblick auf Mandatenfähigkeit.

Da sich diese Aufgaben unabhängig von den zu unterstützenden, fachlichen Prozessen immer wieder ähnlich gestalten, erscheint es sinnvoll, diese in eine wiederverwendbare Laufzeitumgebung auszulagern. Beim Ende 2012 von Microsoft bereitgestellten Workflow Manager 1.0 handelt es sich um solch eine Laufzeitumgebung für Workflows, die mit den Mitteln der Workflow Foundation 4.5 erstellt wurden. Obwohl diese erste vorliegende Version primär zur Unterstützung der Produkte SharePoint 2013 und Office 365 entwickelt wurde, kann sie bereits heute auch für eigene Anwendungen genutzt werden.

Architektur von Workflow Manager 1.0

Die in Abbildung 1 gezeigte Grafik, die Microsoft auf der Build 2012 präsentiert hat [1], zeigt die einzelnen Komponenten, auf denen Workflow Manager 1.0 basiert, sowie deren Zusammenspiel. Die einzelnen Aktivitäten und Workflows werden inkl. Metadaten und Konfigurationsinformationen in einer SQL-Server-Datenbank, die in der betrachteten Grafik als WF Resources bezeichnet wird, gespeichert. Beim WF Backend handelt es sich um das Herzstück von Workflow Manager 1.0. Diese Komponente, die in Form eines Windows-Diensts bereitgestellt wird, kümmert sich um die eingangs erwähnten Aufgaben: Ausführung und Fortsetzen von Workflows, Persistenz, Versionisierung und Mandatenfähigkeit. Um sich über Ereignisse, bei denen Workflows zu starten bzw. Workflowinstanzen fortzusetzen sind, informieren zu lassen, setzt das WF Backend auf den Service Bus for Windows Server 1.0 [2], der Nachrichtenwarteschlangen und Topics zur Verfügung stellt und im Lieferumfang von Workflow Manager 1.0 enthalten ist. Beim WF Gateway handelt es sich um eine W...

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