© best_vector/Shutterstock.com
Windows Developer
Shader im Dienste der Bildqualität

Shader im Dienste der Bildqualität

Als wir uns zuletzt mit Shadern beschäftigt haben, nutzten wir die in HLSL gehaltenen Programme zur Steigerung des Realismus unserer texturierten Objekte. Nun ist es an der Zeit, sie auf zweidimensionale Bilder anzuwenden.

Tam Hanna


Vorher wollen wir jedoch einen kleinen Blick auf den Nachfolger unserer derzeitigen Programmierplattform werfen. Die Spielemesse E3 rückt immer näher, weshalb Microsoft sich langsam aber sicher mit der Frage der zum Launch verfügbaren Spiele befassen muss. Um Spiele zu entwickeln, benötigen Entwickler Zugang zur Konsolenhardware. Daraus folgt, was folgen muss: Ein alkoholisierter Programmierer zeigt seinen Freunden das Entwicklergerät, diese erzählen ihren Lebensgefährten davon. Einer von denen hat zufällig Kontakte zu einem Journalisten, der die Sache an die Öffentlichkeit bringt. Die amerikanische Webseite vgleaks.com hat das in Abbildung 1 gezeigte Flussdiagramm veröffentlicht, das uns nähere Einblicke in die Hardware der Konsole der nächsten Generation gewährt.

Abb. 1: Die Durango-Hardware erinnert verdächtig an eine klassische Workstation (Quelle: http://www.vgleaks.com/world-exclusive-durango-unveiled-2/)

Die neue Konsole basiert – zumindest laut den derzeit aktuellen Gerüchten – komplett auf PC-Technik. Der Prozessor arbeitet mit dem x64-Befehlssatz und hat acht Kerne, die mit einem Takt von je 1,6 GHz dahinrackern. Als Arbeitsspeicher spendiert Microsoft 8 Gigabyte DDR3-RAM mit einer Bandbreite von 68 GB/s. Zusätzlich gibt es 32 MB ESRAM, die eine noch höhere Bandbreite erlauben – im praktischen Einsatz soll es möglich sein, die beiden Speichersysteme parallel einzusetzen und so noch höhere Rechenleistung zu erreichen.

Der Grafikkern unterstützt Direct3D 11.1 und arbeitet mit 800 MHz. Er besteht aus 12 Shader-Kernen, die gemeinsam 768 Threads bearbeiten. In Summe erreicht der Chip einen theoretischen Maximaldurchsatz von atemberaubenden „1.2 trillion floating point operations“ pro Sekunde.

Interessant ist, dass die Konsole prinzipiell immer mit einer Festplatte und einem „hochauflösenden NUI-Sensor“ ausgeliefert wird. Das ist ein eindeutiger Hinweis auf einen Nachfolger des sehr erfolgreichen Kinect-Sensors, der nun wohl mit noch höherer Auflösung arbeiten wird.

Außerdem scheint Microsofts Spiel mit den von Steve Ballmer persönlich geknuddelten und deshalb schweineteuren Festplatten für die Xbox 360 aufzuhören – ein mehr als begrüßenswerter Schritt. Nerds werden darüber lachen, dass die Konsole ein Blu-Ray-Laufwerk mitbringt.

Kommentatoren bewerten die Hardware als drei- bis fünfmal so schnell wie die der existierenden Xbox. Laut Gerüchten setzt auch Sony für seine nächste Konsole auf klassische PC-Hardware, es ist also davon auszugehen, dass die Unte...

Windows Developer
Shader im Dienste der Bildqualität

Shader im Dienste der Bildqualität

Als wir uns zuletzt mit Shadern beschäftigt haben, nutzten wir die in HLSL gehaltenen Programme zur Steigerung des Realismus unserer texturierten Objekte. Nun ist es an der Zeit, sie auf zweidimensionale Bilder anzuwenden.

Tam Hanna


Vorher wollen wir jedoch einen kleinen Blick auf den Nachfolger unserer derzeitigen Programmierplattform werfen. Die Spielemesse E3 rückt immer näher, weshalb Microsoft sich langsam aber sicher mit der Frage der zum Launch verfügbaren Spiele befassen muss. Um Spiele zu entwickeln, benötigen Entwickler Zugang zur Konsolenhardware. Daraus folgt, was folgen muss: Ein alkoholisierter Programmierer zeigt seinen Freunden das Entwicklergerät, diese erzählen ihren Lebensgefährten davon. Einer von denen hat zufällig Kontakte zu einem Journalisten, der die Sache an die Öffentlichkeit bringt. Die amerikanische Webseite vgleaks.com hat das in Abbildung 1 gezeigte Flussdiagramm veröffentlicht, das uns nähere Einblicke in die Hardware der Konsole der nächsten Generation gewährt.

Abb. 1: Die Durango-Hardware erinnert verdächtig an eine klassische Workstation (Quelle: http://www.vgleaks.com/world-exclusive-durango-unveiled-2/)

Die neue Konsole basiert – zumindest laut den derzeit aktuellen Gerüchten – komplett auf PC-Technik. Der Prozessor arbeitet mit dem x64-Befehlssatz und hat acht Kerne, die mit einem Takt von je 1,6 GHz dahinrackern. Als Arbeitsspeicher spendiert Microsoft 8 Gigabyte DDR3-RAM mit einer Bandbreite von 68 GB/s. Zusätzlich gibt es 32 MB ESRAM, die eine noch höhere Bandbreite erlauben – im praktischen Einsatz soll es möglich sein, die beiden Speichersysteme parallel einzusetzen und so noch höhere Rechenleistung zu erreichen.

Der Grafikkern unterstützt Direct3D 11.1 und arbeitet mit 800 MHz. Er besteht aus 12 Shader-Kernen, die gemeinsam 768 Threads bearbeiten. In Summe erreicht der Chip einen theoretischen Maximaldurchsatz von atemberaubenden „1.2 trillion floating point operations“ pro Sekunde.

Interessant ist, dass die Konsole prinzipiell immer mit einer Festplatte und einem „hochauflösenden NUI-Sensor“ ausgeliefert wird. Das ist ein eindeutiger Hinweis auf einen Nachfolger des sehr erfolgreichen Kinect-Sensors, der nun wohl mit noch höherer Auflösung arbeiten wird.

Außerdem scheint Microsofts Spiel mit den von Steve Ballmer persönlich geknuddelten und deshalb schweineteuren Festplatten für die Xbox 360 aufzuhören – ein mehr als begrüßenswerter Schritt. Nerds werden darüber lachen, dass die Konsole ein Blu-Ray-Laufwerk mitbringt.

Kommentatoren bewerten die Hardware als drei- bis fünfmal so schnell wie die der existierenden Xbox. Laut Gerüchten setzt auch Sony für seine nächste Konsole auf klassische PC-Hardware, es ist also davon auszugehen, dass die Unte...

Neugierig geworden?


    
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang