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Windows Developer
Vom Verlag in den Windows Store

Wörter lernen laufen

Ein Softwarehaus aus Freiburg portiert Wörterbücher und Enzyklopädien in Apps für Windows 8. Lesen Sie hier, wie sich ein starres Medium in Form einer Windows-8-App in ein multimediales Erlebnis verwandeln kann.

Alexander Zudin, Konstantin Komarov


Die Paragon Software Group aus Freiburg bietet Software für eine Vielzahl von Smartphone-Betriebssystemen (Android, bada, BlackBerry, iOS, Java, Windows Mobile, Symbian OS) und Desktop-PCs an. Alle Applikationen bieten mehrsprachige Onlinehandschrifterkennung sowie zahlreiche Lokalisierungen. Zum Portfolio des Softwareherstellers gehören unter anderem Businessanwendungen, Spiele und mehr als 120 mehrsprachige Wörterbücher und Enzyklopädien. Paragon betreibt Niederlassungen in den USA, Deutschland, Japan und Russland. Die Freiburger bieten Technologielösungen für weltweit führende Unternehmen und Partner, wie HTC, Microsoft, Motorola, Nokia, Samsung und Sony Ericsson.

Für die Adaption von Wörterbüchern und Enzyklopädien in die multimediale App-Welt hat Paragon eine Plattform namens „SlovoEd“ entwickelt. Mithilfe dieser Basis können die Korpora der Wörterbuchverlage eingelesen und mit entsprechenden Inhalten angereichert werden. Der Prozess ist innerhalb vieler Jahre optimiert worden, wodurch inzwischen große Projekte (wie zum Beispiel große Teile des Langenscheidt-Wörterbuchkorpus) in verhältnismäßig kurzer Zeit umsetzbar sind.

Windows 8 spricht „App“

Die Abwägung, ob es sich wirtschaftlich rechnet, das App-Portfolio der Paragon Software Group auch unter Windows 8 anzubieten, wurde durch den frühen Erfolg der neuen Betriebssystemversion erleichtert. Bezogen auf die Erstverkäufe ist Windows 8 beliebter als sein Vorgänger Windows 7. Die Windows-8-Vollversions- und Update-Verkaufszahlen entwickeln sich sehr positiv. Tami Reller, Corporate Vice President (sowie Chief Financial Officer und Chief Marketing Officer) für Windows und Windows Live erklärte kürzlich, dass Microsoft bereits im ersten Monat nach dem Verkaufsstart 40 Millionen Windows-8-Lizenzen verkauft hat.

Technisch und strukturell möglich wird die Portierung des Paragon-Portfolios dadurch, dass Microsoft mit seinem aktualisierten Betriebssystem ein neues Geschäftsmodell präsentiert: den Windows Store, ähnlich dem App Store aus dem Hause Apple. Dies vereinfacht den Vertrieb von Software deutlich und läutet das Ende der „Sharewareära“ ein, als Entwickler ihre Software noch in unzähligen Onlinedistributionskanälen hochladen mussten, um eine maximale Reichweite zu erzielen. Mit dem Windows Store ist das Zielpublikum bereits auf der Plattform präsent. Diese bietet deshalb maximalen Komfort für die Nutzer und sehr fokussierte Ansätze für die Marketingaktivitäten der Entwickler.

Mit Blick auf das große Kunden...

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Vom Verlag in den Windows Store

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Ein Softwarehaus aus Freiburg portiert Wörterbücher und Enzyklopädien in Apps für Windows 8. Lesen Sie hier, wie sich ein starres Medium in Form einer Windows-8-App in ein multimediales Erlebnis verwandeln kann.

Alexander Zudin, Konstantin Komarov


Die Paragon Software Group aus Freiburg bietet Software für eine Vielzahl von Smartphone-Betriebssystemen (Android, bada, BlackBerry, iOS, Java, Windows Mobile, Symbian OS) und Desktop-PCs an. Alle Applikationen bieten mehrsprachige Onlinehandschrifterkennung sowie zahlreiche Lokalisierungen. Zum Portfolio des Softwareherstellers gehören unter anderem Businessanwendungen, Spiele und mehr als 120 mehrsprachige Wörterbücher und Enzyklopädien. Paragon betreibt Niederlassungen in den USA, Deutschland, Japan und Russland. Die Freiburger bieten Technologielösungen für weltweit führende Unternehmen und Partner, wie HTC, Microsoft, Motorola, Nokia, Samsung und Sony Ericsson.

Für die Adaption von Wörterbüchern und Enzyklopädien in die multimediale App-Welt hat Paragon eine Plattform namens „SlovoEd“ entwickelt. Mithilfe dieser Basis können die Korpora der Wörterbuchverlage eingelesen und mit entsprechenden Inhalten angereichert werden. Der Prozess ist innerhalb vieler Jahre optimiert worden, wodurch inzwischen große Projekte (wie zum Beispiel große Teile des Langenscheidt-Wörterbuchkorpus) in verhältnismäßig kurzer Zeit umsetzbar sind.

Windows 8 spricht „App“

Die Abwägung, ob es sich wirtschaftlich rechnet, das App-Portfolio der Paragon Software Group auch unter Windows 8 anzubieten, wurde durch den frühen Erfolg der neuen Betriebssystemversion erleichtert. Bezogen auf die Erstverkäufe ist Windows 8 beliebter als sein Vorgänger Windows 7. Die Windows-8-Vollversions- und Update-Verkaufszahlen entwickeln sich sehr positiv. Tami Reller, Corporate Vice President (sowie Chief Financial Officer und Chief Marketing Officer) für Windows und Windows Live erklärte kürzlich, dass Microsoft bereits im ersten Monat nach dem Verkaufsstart 40 Millionen Windows-8-Lizenzen verkauft hat.

Technisch und strukturell möglich wird die Portierung des Paragon-Portfolios dadurch, dass Microsoft mit seinem aktualisierten Betriebssystem ein neues Geschäftsmodell präsentiert: den Windows Store, ähnlich dem App Store aus dem Hause Apple. Dies vereinfacht den Vertrieb von Software deutlich und läutet das Ende der „Sharewareära“ ein, als Entwickler ihre Software noch in unzähligen Onlinedistributionskanälen hochladen mussten, um eine maximale Reichweite zu erzielen. Mit dem Windows Store ist das Zielpublikum bereits auf der Plattform präsent. Diese bietet deshalb maximalen Komfort für die Nutzer und sehr fokussierte Ansätze für die Marketingaktivitäten der Entwickler.

Mit Blick auf das große Kunden...

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