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Windows Developer
Kolumne: Karrieretipps

Es kann nur besser werden: Wie Umstrukturierungen nicht zu Panikattacken führen

Alle Jahre wieder werden Unternehmen umstrukturiert, Prozesse effizienter gemacht, Organisationen neu definiert und Abteilungen zusammengefasst oder im schlimmsten Fall ganz wegrationalisiert. Wann immer das Management Veränderungen ankündigt, hängt über den einzelnen Abteilungen ein düsteres Damoklesschwert und die Frage „Wen wird es wie treffen?“.

Yasmine Limberger


Selbst wenn es bei den meisten Transformationen darum geht, sich auf neue Entwicklungen vorzubereiten, Kosten zu sparen, effizienter zu werden und somit auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, muss dies nicht automatisch zu Panikattacken führen. Unruhe schafft es aber allemal.Unsicherheiten während einer Umstrukturierung lassen sich kaum vermeiden. Jeder fürchtet um seine hart erarbeiteten Privilegien oder gar um seinen Job. Viele wissen nicht, wie sich ihre Tätigkeit in den nächsten Monaten verändert, ob man einen neuen Chef bekommt oder vielleicht sogar versetzt wird. Gerade in der IT sind Umstrukturierungen und weitreichende organisatorische Veränderungen an der Tagesordnung. Ob digitale Transformation oder eine Neuausrichtung auf neue Kunden und neue Geschäftsmodelle, ob ein Unternehmen an einen neuen Investor verkauft wurde oder auf eine Krisensituation reagieren muss – jede Ankündigung einer Veränderung stört für die nächste Zeit den täglichen Arbeitsrhythmus.Sobald klar ist, dass sich etwas verändert, fängt die Gerüchteküche zu brodeln an. Jeder weiß was und jeder weiß es besser. Keiner aber will seinen Status aufgeben. Vor allem bei den Führungskräften kann man in dieser Situation häufig ein interessantes Naturschauspiel beobachten: Irgendwie sind Menschen ja auch wie Tiere, und unter Stressbedingungen zeigen sich plötzlich neue reflexartige Verhaltensweisen. Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier, und wird er in seiner Gewohnheit gestört, muss er reagieren. Man gerät in Alarmbereitschaft, man schottet sich ab; man schützt, was es zu schützen gilt: sein Team, seine Verantwortlichkeiten, seinen Status. Bis man bald merkt, dass das nichts bringt. Dann schaltet man in den Konkurrenzmodus um. Jeder kann der Feind sein. Lieber auf der Hut sein, statt zusammenzuhalten. Aber auch diese Strategie ist nicht erfolgsversprechend.Was aber ist die richtige Strategie, wenn man weiß, dass sich bald vieles, wenn nicht sogar alles ändern wird? Einfach so weitermachen? Vielleicht ist das, was man in den letzten Monaten entwickelt und mit allen Bereichen abgestimmt hat, in Zukunft nicht mehr relevant. Gilt jetzt die Devise: Abtauchen und warten, wo man später wieder auftaucht? Oder doch eher: Oben mitschwimmen und immer sichtbar bleiben, damit man nicht übersehen wird?Als Vorgesetzter gilt auf jeden Fall: Ehrlich und realistisch bleiben und vor allem transparent kommunizieren, was kommuniziert werden kann. Meist ist man als Führungskraft schon früh in Veränderung...

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Kolumne: Karrieretipps

Es kann nur besser werden: Wie Umstrukturierungen nicht zu Panikattacken führen

Alle Jahre wieder werden Unternehmen umstrukturiert, Prozesse effizienter gemacht, Organisationen neu definiert und Abteilungen zusammengefasst oder im schlimmsten Fall ganz wegrationalisiert. Wann immer das Management Veränderungen ankündigt, hängt über den einzelnen Abteilungen ein düsteres Damoklesschwert und die Frage „Wen wird es wie treffen?“.

Yasmine Limberger


Selbst wenn es bei den meisten Transformationen darum geht, sich auf neue Entwicklungen vorzubereiten, Kosten zu sparen, effizienter zu werden und somit auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, muss dies nicht automatisch zu Panikattacken führen. Unruhe schafft es aber allemal.Unsicherheiten während einer Umstrukturierung lassen sich kaum vermeiden. Jeder fürchtet um seine hart erarbeiteten Privilegien oder gar um seinen Job. Viele wissen nicht, wie sich ihre Tätigkeit in den nächsten Monaten verändert, ob man einen neuen Chef bekommt oder vielleicht sogar versetzt wird. Gerade in der IT sind Umstrukturierungen und weitreichende organisatorische Veränderungen an der Tagesordnung. Ob digitale Transformation oder eine Neuausrichtung auf neue Kunden und neue Geschäftsmodelle, ob ein Unternehmen an einen neuen Investor verkauft wurde oder auf eine Krisensituation reagieren muss – jede Ankündigung einer Veränderung stört für die nächste Zeit den täglichen Arbeitsrhythmus.Sobald klar ist, dass sich etwas verändert, fängt die Gerüchteküche zu brodeln an. Jeder weiß was und jeder weiß es besser. Keiner aber will seinen Status aufgeben. Vor allem bei den Führungskräften kann man in dieser Situation häufig ein interessantes Naturschauspiel beobachten: Irgendwie sind Menschen ja auch wie Tiere, und unter Stressbedingungen zeigen sich plötzlich neue reflexartige Verhaltensweisen. Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier, und wird er in seiner Gewohnheit gestört, muss er reagieren. Man gerät in Alarmbereitschaft, man schottet sich ab; man schützt, was es zu schützen gilt: sein Team, seine Verantwortlichkeiten, seinen Status. Bis man bald merkt, dass das nichts bringt. Dann schaltet man in den Konkurrenzmodus um. Jeder kann der Feind sein. Lieber auf der Hut sein, statt zusammenzuhalten. Aber auch diese Strategie ist nicht erfolgsversprechend.Was aber ist die richtige Strategie, wenn man weiß, dass sich bald vieles, wenn nicht sogar alles ändern wird? Einfach so weitermachen? Vielleicht ist das, was man in den letzten Monaten entwickelt und mit allen Bereichen abgestimmt hat, in Zukunft nicht mehr relevant. Gilt jetzt die Devise: Abtauchen und warten, wo man später wieder auftaucht? Oder doch eher: Oben mitschwimmen und immer sichtbar bleiben, damit man nicht übersehen wird?Als Vorgesetzter gilt auf jeden Fall: Ehrlich und realistisch bleiben und vor allem transparent kommunizieren, was kommuniziert werden kann. Meist ist man als Führungskraft schon früh in Veränderung...

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