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Windows Developer
Teil 1: Microsofts Internet-of-Things-Ökosystem

IoT to the Rescue

Der Kampf zwischen Microsoft und Google ist lang: Googles Sergey Brin und Larry Page kassierten die Runde im Computermarkt haushoch, auch der Suchmaschinenbereich dürfte mittlerweile so gut wie entschieden sein. Als nächste Arena haben beide Unternehmen das Internet of Things auserkoren - ein Bereich, der naturgemäß von Azure und Co. tangiert wird.

Tam Hanna


Quellcode zum Download

ArtikelserieTeil 1: Microsofts Internet-of-Things-ÖkosystemTeil 2: Ereignis als Trigger – Mit kleinem Hebel ein großes Rad bewegenTeil 3: Groß an Klein – Daten von der Cloud zum Raspberry Pi

Zuerst eine Anmerkung an alle „steifkragigen“ MCU-Programmierer: Dem Autor dieser Zeilen ist völlig klar, dass die Nutzung von Windows 10 und Co. auf einen mit Achtbittern aufgewachsenen Entwickler wie Frevel und Ressourcenverschwendung erster Klasse wirkt. Denken Sie allerdings immer daran, dass Ihr System kostengünstig entwickelt werden muss. Die Anforderungen der Benutzer werden immer höher, während die zur Verfügung stehende Entwicklungszeit immer geringer wird. Es spricht nichts dagegen, sich Hilfe zu holen. Dieser Artikel wirft einen ersten Blick auf die Möglichkeiten des Internet-of-Things-Ökosystems aus dem Hause Microsoft. Wir wollen dabei – auch im Interesse der Didaktik – gleich von Beginn an mit physikalischer Hardware arbeiten.

Von der Hardware

Microsofts Azure-IoT-API ist vom Ressourcenverbrauch her sparsam. Das führt dazu, dass es kaum ein Unternehmen gibt, das nicht eine oder mehrere seiner Controller mit entsprechenden Bibliotheken ausstattet. Wir wollen während der folgenden Schritte aus Bequemlichkeit auf den Raspberry Pi 3 setzen: Er ist leicht erhältlich, bietet Unmengen an Rechenleistung und kommt dank Maus und Tastatur auch mit reichhaltigen Benutzerschnittstellen zurecht. An dieser Stelle sei davor gewarnt, die von Adafruit und Co. angebotenen Kits zu kaufen. Sie sind im Allgemeinen hochpreisig und bieten vergleichsweise wenig Gegenwert für das Geld – der Anbieter lässt sich das Zusammenstellen der Produkte geradezu vergolden.

Im ersten Schritt brauchen wir eine SD-Karte, die über die bekannte Konsole von Windows 10 auf dem Raspberry Pi mit einem Image des Betriebssystems ausgestattet werden muss. Es reicht aus, ein bootfähiges System zu haben, die diversen Verbindungsoptionen sind im Moment nicht interessant.

Öffnen Sie während des Bootprozesses den URL https://azure.microsoft.com/en-us/pricing/free-trial/, um sich für ein kostenloses Demokonto bei Microsofts Cloud-Dienst anzumelden. Das von Redmond angebotene Tutorial ist nicht weiter interessant – nach dem Eintreffen der Begrüßungs-E-Mail wechseln wir in das auf https://portal.azure.com/ bereitstehende Portal. Nach dem Anklicken von New offeriert sich die volle Breite der Cloud-Produktpalette aus Redmond. Klicken Sie hier auf die Option IoT Hub.

Microsoft ha...

Windows Developer
Teil 1: Microsofts Internet-of-Things-Ökosystem

IoT to the Rescue

Der Kampf zwischen Microsoft und Google ist lang: Googles Sergey Brin und Larry Page kassierten die Runde im Computermarkt haushoch, auch der Suchmaschinenbereich dürfte mittlerweile so gut wie entschieden sein. Als nächste Arena haben beide Unternehmen das Internet of Things auserkoren - ein Bereich, der naturgemäß von Azure und Co. tangiert wird.

Tam Hanna


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Zuerst eine Anmerkung an alle „steifkragigen“ MCU-Programmierer: Dem Autor dieser Zeilen ist völlig klar, dass die Nutzung von Windows 10 und Co. auf einen mit Achtbittern aufgewachsenen Entwickler wie Frevel und Ressourcenverschwendung erster Klasse wirkt. Denken Sie allerdings immer daran, dass Ihr System kostengünstig entwickelt werden muss. Die Anforderungen der Benutzer werden immer höher, während die zur Verfügung stehende Entwicklungszeit immer geringer wird. Es spricht nichts dagegen, sich Hilfe zu holen. Dieser Artikel wirft einen ersten Blick auf die Möglichkeiten des Internet-of-Things-Ökosystems aus dem Hause Microsoft. Wir wollen dabei – auch im Interesse der Didaktik – gleich von Beginn an mit physikalischer Hardware arbeiten.

Von der Hardware

Microsofts Azure-IoT-API ist vom Ressourcenverbrauch her sparsam. Das führt dazu, dass es kaum ein Unternehmen gibt, das nicht eine oder mehrere seiner Controller mit entsprechenden Bibliotheken ausstattet. Wir wollen während der folgenden Schritte aus Bequemlichkeit auf den Raspberry Pi 3 setzen: Er ist leicht erhältlich, bietet Unmengen an Rechenleistung und kommt dank Maus und Tastatur auch mit reichhaltigen Benutzerschnittstellen zurecht. An dieser Stelle sei davor gewarnt, die von Adafruit und Co. angebotenen Kits zu kaufen. Sie sind im Allgemeinen hochpreisig und bieten vergleichsweise wenig Gegenwert für das Geld – der Anbieter lässt sich das Zusammenstellen der Produkte geradezu vergolden.

Im ersten Schritt brauchen wir eine SD-Karte, die über die bekannte Konsole von Windows 10 auf dem Raspberry Pi mit einem Image des Betriebssystems ausgestattet werden muss. Es reicht aus, ein bootfähiges System zu haben, die diversen Verbindungsoptionen sind im Moment nicht interessant.

Öffnen Sie während des Bootprozesses den URL https://azure.microsoft.com/en-us/pricing/free-trial/, um sich für ein kostenloses Demokonto bei Microsofts Cloud-Dienst anzumelden. Das von Redmond angebotene Tutorial ist nicht weiter interessant – nach dem Eintreffen der Begrüßungs-E-Mail wechseln wir in das auf https://portal.azure.com/ bereitstehende Portal. Nach dem Anklicken von New offeriert sich die volle Breite der Cloud-Produktpalette aus Redmond. Klicken Sie hier auf die Option IoT Hub.

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