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Windows Developer
Bücher

VBA mit Excel

Visual Basic for Applications (VBA) ist unter Entwicklern nicht unbedingt beliebt. Unvergessen sind die Tweets eines Teilnehmers der jsDay 2012 in Verona, der auf dem Weg zum Kongress einen VBA-Entwickler traf und sich redlich über diesen lustig machte. Dass die Sprache trotz allem ihren Nutzen hat, steht außer Frage - die Neuauflage des Klassikers von Bernd Held zeigt, wie man das Produkt in Excel einsetzt.

Tam Hanna


Kapitel 1 beginnt mit der Vorstellung der in Excel integrierten Entwicklungsumgebung. Wer die Tabellenkalkulation bisher nur als „Rechner“ benutzt hat, erlebt an dieser Stelle sein blaues Wunder. Held versucht, sein Buch auch für Quereinsteiger verständlich zu halten – eine Aufgabe, die im zweiten Kapitel zu Variablen nur leidlich gelingt. Warum der Autor Begriffe wie Boolean und Co. in einer sonst sehr detaillierten Tabelle nicht erklärt, ist unverständlich; für Profis allerdings nicht weiter störend. Kapitel 3 stellt sodann diverse Syntaxelemente von VBA vor – wer einst mit Visual Basic programmiert hat, fühlt sich sofort heimisch.Ab Kapitel 4 beginnt die eigentliche Beschäftigung mit der Tabellenkalkulation. Held wendet sich dem Range-Objekt zu, das die Interaktion mit Tabellenzeilen und größeren Bereichen einer Tabelle erlaubt. Die Beispiele orientieren sich an der Praxis: Es gibt kaum einen Excel-Nutzer, der sich beispielsweise noch nie Gedanken um hauseigene Farbschemata gemacht hat. Danach folgt die Anwendung des Range-Objekts auf ganze Tabellenzeilen bzw. Tabellenspalten. Von besonderem Interesse ist, dass sich das Handbuch hier nicht auf VBA beschränkt – einige wenig bekannte Komfortfunktionen des Excel-GUI kommen ebenfalls zur Sprache.Da Spalten, Zellen und Zeilen ohne Worksheets unbedeutend sind, stellt das siebte Kapitel die Nutzung der Worksheet- und ChartObject-Objekte vor. Die praxisbezogene Vorgehensweise orientiert sich dabei an den vorausgehenden Kapiteln. Zu guter Letzt folgt noch eine Besprechung der programmatischen Verwaltung ganzer Arbeitsmappen.Das Cover des Buchs verspricht um die sechshundert einsatzbereite Makros, die sich sofort in eigenen Applikationen deployen lassen. Deren Besprechung beginnt im achten Kapitel des Buchs, die darauffolgenden Abschnitte arbeiten sich wie die allgemeinen Ausführungen von der einzelnen Zelle bis zum kompletten Arbeitsblatt hoch. Held betrachtet Excel dabei nicht als Insel. Neben einem Kapitel zur Erzeugung von GUI-Widgets auf Basis von VBA findet auch die Steuerung mit PowerPoint, Word und Outlook Erwähnung. Die Besprechung der Nutzung von ADO (ActiveX Data Objects) ebnet Ihren Programmen sodann den Zugang zu großen Datenmengen – behalten Sie dabei allerdings immer im Hinterkopf, dass Excel eine Tabellenkalkulation und kein Datenbanksystem ist. Dass die Besprechung der leidlichen Ribbon-Oberfläche ebenfalls Platz findet, folgt aus der Logik.Der Rheinwerk Verlag hat sich im Laufe der letzten Ja...

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VBA mit Excel

Visual Basic for Applications (VBA) ist unter Entwicklern nicht unbedingt beliebt. Unvergessen sind die Tweets eines Teilnehmers der jsDay 2012 in Verona, der auf dem Weg zum Kongress einen VBA-Entwickler traf und sich redlich über diesen lustig machte. Dass die Sprache trotz allem ihren Nutzen hat, steht außer Frage - die Neuauflage des Klassikers von Bernd Held zeigt, wie man das Produkt in Excel einsetzt.

Tam Hanna


Kapitel 1 beginnt mit der Vorstellung der in Excel integrierten Entwicklungsumgebung. Wer die Tabellenkalkulation bisher nur als „Rechner“ benutzt hat, erlebt an dieser Stelle sein blaues Wunder. Held versucht, sein Buch auch für Quereinsteiger verständlich zu halten – eine Aufgabe, die im zweiten Kapitel zu Variablen nur leidlich gelingt. Warum der Autor Begriffe wie Boolean und Co. in einer sonst sehr detaillierten Tabelle nicht erklärt, ist unverständlich; für Profis allerdings nicht weiter störend. Kapitel 3 stellt sodann diverse Syntaxelemente von VBA vor – wer einst mit Visual Basic programmiert hat, fühlt sich sofort heimisch.Ab Kapitel 4 beginnt die eigentliche Beschäftigung mit der Tabellenkalkulation. Held wendet sich dem Range-Objekt zu, das die Interaktion mit Tabellenzeilen und größeren Bereichen einer Tabelle erlaubt. Die Beispiele orientieren sich an der Praxis: Es gibt kaum einen Excel-Nutzer, der sich beispielsweise noch nie Gedanken um hauseigene Farbschemata gemacht hat. Danach folgt die Anwendung des Range-Objekts auf ganze Tabellenzeilen bzw. Tabellenspalten. Von besonderem Interesse ist, dass sich das Handbuch hier nicht auf VBA beschränkt – einige wenig bekannte Komfortfunktionen des Excel-GUI kommen ebenfalls zur Sprache.Da Spalten, Zellen und Zeilen ohne Worksheets unbedeutend sind, stellt das siebte Kapitel die Nutzung der Worksheet- und ChartObject-Objekte vor. Die praxisbezogene Vorgehensweise orientiert sich dabei an den vorausgehenden Kapiteln. Zu guter Letzt folgt noch eine Besprechung der programmatischen Verwaltung ganzer Arbeitsmappen.Das Cover des Buchs verspricht um die sechshundert einsatzbereite Makros, die sich sofort in eigenen Applikationen deployen lassen. Deren Besprechung beginnt im achten Kapitel des Buchs, die darauffolgenden Abschnitte arbeiten sich wie die allgemeinen Ausführungen von der einzelnen Zelle bis zum kompletten Arbeitsblatt hoch. Held betrachtet Excel dabei nicht als Insel. Neben einem Kapitel zur Erzeugung von GUI-Widgets auf Basis von VBA findet auch die Steuerung mit PowerPoint, Word und Outlook Erwähnung. Die Besprechung der Nutzung von ADO (ActiveX Data Objects) ebnet Ihren Programmen sodann den Zugang zu großen Datenmengen – behalten Sie dabei allerdings immer im Hinterkopf, dass Excel eine Tabellenkalkulation und kein Datenbanksystem ist. Dass die Besprechung der leidlichen Ribbon-Oberfläche ebenfalls Platz findet, folgt aus der Logik.Der Rheinwerk Verlag hat sich im Laufe der letzten Ja...

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