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Teil 5: Inclusive Design - Perspektiven zur zugänglichen Gestaltung

Alle(s) inklusive!


Inclusive Design ist Gestaltung, die das Gestaltete für alle Nutzer zugänglich macht. Der Ansatz ist auf alle Arten von Produkten, Dienstleistungen und Services übertragbar. Es geht darum, Personen mit unterschiedlichen Perspektiven einzubeziehen und ihre Bedürfnisse im Entwurf und bei der Gestaltung möglichst umfassend zu berücksichtigen.

Artikelserie

Teil 1: Zielgruppen- und Nutzeranalyse

Teil 2: Apps for Kids

Teil 3: Silver Surfers – Apps für die Generation 65+

Teil 4: Zugänglichkeit und Barrierefreiheit

Teil 5: Inclusive Design – Perspektiven zur zugänglichen Gestaltung

Im letzten Teil unserer Serie geht es um die umfassende Berücksichtigung der besonderen Anforderungen an die Gestaltung digitaler Produkte. Bisher haben wir die Anforderungen ausgewählter Nutzergruppen wie Kinder, ältere Personen oder Anwender mit einem Handicap beleuchtet. Inclusive Design geht noch einen Schritt weiter und versucht, die Ansprüche einzelner Nutzergruppen zu einem umfassenden Designentwurf zu bündeln – tauglich für alle Lebenslagen.

Grundsätzlich gilt: Ein ansprechendes Design ist mehr als nur ein gut gestaltetes User Interface. Es ist die Grundlage dafür, dass die Nutzer eines Produkts als Menschen angesprochen werden. Das Design erfolgt nicht zum Selbstzweck, sondern soll die Bedürfnisse unterschiedlicher Personengruppen berücksichtigen und diese bei der Gestaltung einbeziehen. Ziel ist es, alle an Kunst, Kultur und Information Interessierten teilhaben zu lassen, damit möglichst alle Menschen Produkte und Dienstleistungen ohne Einschränkungen nutzen können. Mit anderen Worten: Produkte und Dienstleistungen sollen dem Nutzer dienen, nützlich sein und für Integration sorgen.

Folgt man diesem Anspruch, dann ist mit Inclusive Design viel mehr als nur Barrierefreiheit gemeint. Diversität und Heterogenität der Nutzerinnen und Nutzer gilt es als das eigentliche Potenzial und die größte Herausforderung eines Designentwurfs zu begreifen. Mit diesem Fokus sollen Lösungen entstehen, die besonders einfach bedienbar und an individuelle Anforderungen anpassbar sind. Werden Probleme ausschließlich aus einer Perspektive gelöst, ist das Gegenteil der Fall: Exklusivität schafft Exklusion und schließt viele Menschen aus. Ein konkretes Beispiel: Beim Entwurf einer Benutzeroberfläche dürfen Entwicklerinnen und Entwickler nicht nur die eigenen Ansprüche und Möglichkeiten im Blick haben. Es gilt, mögliche Hürden der Nutzung zu entdecken und diese zu umgehen. Ein guter Ausgangspunkt sind ...

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