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Kolumne: SharePoint ganz praktisch

SharePoint und Docker


In einigen vorausgegangenen Kolumnen wurde bereits auf das clientseitige Entwicklungs-Framework SPFx eingegangen. Für die Entwicklung werden dabei verschiedene clientseitige Frameworks eingesetzt, was schnell zu Versionskonflikten führen kann. Um das zu vermeiden, kann Docker hier unterstützen.

SharePoint-Lösungen können grob in rein clientseitige, rein serverseitige und gemischte Lösungstypen unterteilt werden. Bei rein serverseitigen und gemischten Lösungen benötigt man in der Regel als Entwickler einen SharePoint-Server als Entwicklungsplattform. Nur so können Lösungen effizient umgesetzt werden. Leider bedeutet das auch, dass man hierfür eine vollständige SharePoint-Farm inkl. Active Directory sowie einen Microsoft-SQL-Server benötigt. Letztere können auch gemeinsam verwendet werden – aber da hierbei Zugriffe aus einer Entwicklungsumgebung heraus erfolgen, ist das nicht der optimale Weg. Zudem muss als Basis ein Serverbetriebssystem eingesetzt werden. Mit SharePoint Server 2010 gab es von Microsoft Versuche, die Umsetzungen serverseitiger Lösungen zu vereinfachen, indem der SharePoint-Server auch auf einem clientseitigen System installiert werden konnte. Dieser Ansatz erwies sich aber nicht als erfolgreich. Daher werden für die Entwicklung serverseitiger Lösungen im Schwerpunkt Virtualisierungsplattformen, wie zum Beispiel VirtualBox, Hyper-V oder VMWare, eingesetzt. Eine Alternative besteht in der Verwendung eines gemeinsamen Remoteservers, der von mehreren Entwicklern genutzt werden kann. Aber auch diese Variante ist problematisch, da es durch die Installationen von Lösungspaketen immer zu Unterbrechungen von (Debugging-)Prozessen kommen kann.

SPFx-basierte Lösungen

Setzt man hingegen rein clientseitige Lösungen um, wird schlussendlich auch ein SharePoint-Server benötigt. Hierbei spielt es aber keine Rolle, ob es sich dabei um eine vor Ort (on premises) verfügbare Serverfarm oder um eine SharePoint-Onlinefarm handelt. Die auf dem SPFx basierende Entwicklungsumgebung unterscheidet sich daher in vielen Punkten von einer serverseitigen Entwicklungsumgebung. Bei der clientseitigen Entwicklung stellt die Verwaltung unterschiedlichster Framework- und Bibliotheksversionen eher eine Herausforderung dar. So entwickelt sich zum Beispiel das SPFx stetig weiter und im Laufe der Zeit werden neuere Versionen veröffentlicht. Gleiches gilt für eingesetzte Bibliotheken. Um nun auf dem lokalen Entwicklungsrechner keine Versionskonflikte aufkommen zu lassen, wäre auch hier eine Isolation pro Entwicklungsprojekt wünschenswert. Natürlich könnte wiederum eine Virtualisierungsplattform eingesetzt werden. Doch obwohl das theoretisch möglich ist, stellt es für die clientseitige L...

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