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Windows Developer
BASTA! Spring 2014 - Konferenzbericht

Veränderung an allen Fronten

Bei Microsoft steht die Veränderung im Mittelpunkt und das zeigt sich selbstverständlich auch im Konferenzprogramm der unabhängigen Entwicklerkonferenz zu Microsoft-Technologien BASTA! Spring 2014. Vor gerade einem Jahr teilten gleich sechs Sprecher ihre ersten Eindrücke und Einschätzungen zu Windows 8 mit den Konferenzbesuchern. Mit welchem Tempo sich das Microsoft-Universum seitdem weiterentwickelt hat, ist fast nicht zu glauben. Windows 8 hat mit 8.1 bereits sein erstes Update erfahren, eine weitere Aktualisierung steht schon in den Startlöchern. Visual Studio 2013 ist erschienen und die Bedeutung und der Umfang von Windows Azure sowie der Cloud als solche wächst und wächst und JavaScript ist fast schon die verbindliche Zweitsprache für jeden Entwickler.

Judith Lungstraß


Und natürlich gibt es da auch noch den neuen Microsoft-CEO Satya Nadella. Als Einstieg in die BASTA! Spring 2014, die auch dieses Jahr wieder Ende Februar im Darmstädter Maritim Rhein-Main Hotel stattfand, und zur Begrüßung des prall gefüllten Keynote-Saals zitierte Windows-Developer-Redakteur Mirko Schrempp den neuen Mann an der Microsoft-Spitze:

„Our industry does not respect tradition, it only respects innovation (…) We must move faster, focus and continue to transform.“

Transformation, Innovation statt Tradition und Veränderung an allen Fronten – das hat Satya Nadella auf die Fahnen Microsofts geschrieben. Und wie könnte er richtiger liegen als mit einer Entwicklung, die jeder einzelne von uns sowieso schon am eigenen Leib spürt? Nichts bleibt mehr so, wie es ist. Eine neue Generation der IT ist im Anmarsch und es ist eine Generation, die sich ihrer großen Bedeutung durchaus bewusst ist. Ihre Angehörigen sind zu Hause in einer Welt, die durch Software angetrieben wird und in der es nicht besonders ungewöhnlich ist, für eine einzige App eine Summe von 19 Milliarden auf den Tisch zu legen.

Abb. 1: Scott Hanselman über JavaScript und die Cloud

Der rote Faden JavaScript

Durch diese neue Welt zieht sich das Thema JavaScript wie ein roter Faden und so natürlich auch durch die BASTA! Spring 2014. In seiner Eröffnungs-Keynote „The Future is now: JavaScript, Virtual Machines and the Cloud“ sprach Scott Hanselman (Microsoft) davon, dass heute jeder von uns mindestens einen hochleistungsfähigen Minirechner in der Hosentasche hat – größtenteils betrieben über die Cloud. Dieser ist es übrigens ziemlich egal, in welcher Sprache man sie befeuert. Bestand das Internet ursprünglich ausschließlich aus Dokumenten, bringt JavaScript heute eine voll funktionsfähige Virtual Machine in den Browser und das sogar auf Smartphones. So bildet HTML mittlerweile nichts weiter als die Struktur einer Website, für alles Weitere kommt JavaScript zum Einsatz. Diese als „Assembly Language of the Web“ oder gar „x86 of the Web“ bezeichnete Sprache kennt nahezu keine Grenzen mehr.

Einen etwas kritischeren Blick auf HTML5 und JavaScript präsentierte Daniel Greitens (maximago) in seiner BASTA!-Keynote „HTML5 – wirklich die Lösung für alles?“. Software ist mittlerweile zu unserem ständigen Begleiter geworden, egal ob wir den iPod mit unserem Autoradio verbinden, unsere Freunde nur noch per WhatsApp kontaktieren oder unsere selbst geschossenen Fotos in Echtzeit auf unseren Fernseher projizieren. U...

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BASTA! Spring 2014 - Konferenzbericht

Veränderung an allen Fronten

Bei Microsoft steht die Veränderung im Mittelpunkt und das zeigt sich selbstverständlich auch im Konferenzprogramm der unabhängigen Entwicklerkonferenz zu Microsoft-Technologien BASTA! Spring 2014. Vor gerade einem Jahr teilten gleich sechs Sprecher ihre ersten Eindrücke und Einschätzungen zu Windows 8 mit den Konferenzbesuchern. Mit welchem Tempo sich das Microsoft-Universum seitdem weiterentwickelt hat, ist fast nicht zu glauben. Windows 8 hat mit 8.1 bereits sein erstes Update erfahren, eine weitere Aktualisierung steht schon in den Startlöchern. Visual Studio 2013 ist erschienen und die Bedeutung und der Umfang von Windows Azure sowie der Cloud als solche wächst und wächst und JavaScript ist fast schon die verbindliche Zweitsprache für jeden Entwickler.

Judith Lungstraß


Und natürlich gibt es da auch noch den neuen Microsoft-CEO Satya Nadella. Als Einstieg in die BASTA! Spring 2014, die auch dieses Jahr wieder Ende Februar im Darmstädter Maritim Rhein-Main Hotel stattfand, und zur Begrüßung des prall gefüllten Keynote-Saals zitierte Windows-Developer-Redakteur Mirko Schrempp den neuen Mann an der Microsoft-Spitze:

„Our industry does not respect tradition, it only respects innovation (…) We must move faster, focus and continue to transform.“

Transformation, Innovation statt Tradition und Veränderung an allen Fronten – das hat Satya Nadella auf die Fahnen Microsofts geschrieben. Und wie könnte er richtiger liegen als mit einer Entwicklung, die jeder einzelne von uns sowieso schon am eigenen Leib spürt? Nichts bleibt mehr so, wie es ist. Eine neue Generation der IT ist im Anmarsch und es ist eine Generation, die sich ihrer großen Bedeutung durchaus bewusst ist. Ihre Angehörigen sind zu Hause in einer Welt, die durch Software angetrieben wird und in der es nicht besonders ungewöhnlich ist, für eine einzige App eine Summe von 19 Milliarden auf den Tisch zu legen.

Abb. 1: Scott Hanselman über JavaScript und die Cloud

Der rote Faden JavaScript

Durch diese neue Welt zieht sich das Thema JavaScript wie ein roter Faden und so natürlich auch durch die BASTA! Spring 2014. In seiner Eröffnungs-Keynote „The Future is now: JavaScript, Virtual Machines and the Cloud“ sprach Scott Hanselman (Microsoft) davon, dass heute jeder von uns mindestens einen hochleistungsfähigen Minirechner in der Hosentasche hat – größtenteils betrieben über die Cloud. Dieser ist es übrigens ziemlich egal, in welcher Sprache man sie befeuert. Bestand das Internet ursprünglich ausschließlich aus Dokumenten, bringt JavaScript heute eine voll funktionsfähige Virtual Machine in den Browser und das sogar auf Smartphones. So bildet HTML mittlerweile nichts weiter als die Struktur einer Website, für alles Weitere kommt JavaScript zum Einsatz. Diese als „Assembly Language of the Web“ oder gar „x86 of the Web“ bezeichnete Sprache kennt nahezu keine Grenzen mehr.

Einen etwas kritischeren Blick auf HTML5 und JavaScript präsentierte Daniel Greitens (maximago) in seiner BASTA!-Keynote „HTML5 – wirklich die Lösung für alles?“. Software ist mittlerweile zu unserem ständigen Begleiter geworden, egal ob wir den iPod mit unserem Autoradio verbinden, unsere Freunde nur noch per WhatsApp kontaktieren oder unsere selbst geschossenen Fotos in Echtzeit auf unseren Fernseher projizieren. U...

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