Windows Developer - 05.2015 - Der DevOps-Trend


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  April 2015

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Carsten Eilers, Tam Hanna, Wolfgang Ziegler, Scarlett Winter, Yasmine Limberger, Thomas Schissler, Uwe Baumann, Holger Schwichtenberg, Manfred Steyer, Manfred Steyer, Carsten Eilers, Klaus Bleck, Mirko Schrempp, Tam Hanna, Michael Müller, Fabian Höger, Artur Speth, Daniel Murrmann, Julia Schmidt, Maximilian Knor, Gregor Biswanger, S & S Media GmbH

Liebe Leserin, lieber Leser,

wer die Industrie kennt, weiß, dass regelmäßig ein neuer Hype kommt, also umgangssprachlich die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird. Der Hype bekommt ein Buzzword verpasst und muss „bäm“ machen – und das Marketing ist ganz aufgeregt und versucht auch alle anderen aufzuregen bzw. anzuregen, mitzumachen. Aber wer das Spiel kennt, lehnt sich zurück und schaut erstmal ganz unaufgeregt zu, wie weit der Hype überhaupt kommt.

Dann gibt es noch Trends, die zeichnen sich ab, machen nicht unbedingt „bäm“ und entwickeln sich langsam. Und in der Regel gibt es gute Gründe für ihr Entstehen. Irgendwann merkt dann auch das Marketing, dass der Trend da ist, kann damit aber keinen mehr aufregen, weil alle es schon irgendwie mitbekommen haben. DevOps ist meiner Ansicht nach so ein Trend. Hier kommen Development und Operations, also DevOps, zusammen, weil sie gute Gründe dafür haben. Denn in dem Bemühen, gute Software auszuliefern, steht zwischen der Entwicklung und dem Nutzer nun einmal der Betrieb und sorgt für Verzögerungen, die man hätte vermeiden können. Das ist ein Problem, wenn man einen großen Programmmonolithen fertig hat, wird aber noch problematischer, wenn man in kurzen Zyklen neue Funktionen ausliefern will. An dieser Stelle ist DevOps ganz einfach ALM zu Ende gedacht. Zum Lifecycle einer Software gehört auch das Ausliefern an den Kunden, und wenn das nicht so funktioniert, wie zuvor auf dem Testsystem der Entwickler, dann müssen die Kollegen vom Betrieb ran. Der Betrieb hätte wahrscheinlich auch gleich sagen können, dass es nicht funktionieren wird, aber Entwicklung und Betrieb haben gar nicht darüber gesprochen.

Ein Trend mit Zukunft

Wie in der gesamten Entwicklung geht es also vor allem darum, dass die Kommunikation über alle Grenzen hinweg funktioniert und die Toolkette nahtlos ineinander greift. Nachdem durch agile Methoden wie Scrum auf der Entwicklungsseite schon viel bewegt wurde, sorgt DevOps nun für noch mehr Bewegung. Die Grenzen zwischen den beiden bleiben dabei bestehen, weil doch jeder für seinen Bereich der Spezialist ist. Aber die Grenzen werden durchlässiger, sie schließen nicht aus, sondern verbinden die einzelnen Aufgabenfelder. Wie das in Theorie und Praxis aussehen kann, zeigen die Artikel dieser Ausgabe. Artur Speth stellt dazu den Weg vor, den Microsoft geht. Uwe Baumann und Thomas Schissler erläutern beim gepflegten Bier, wo die Vorteile liegen. Tools wie Application Insights oder die PowerShell DSC helfen auf der technischen Seite. Fabian Höger und Julia Schmidt stellen einfache Modelle vor, wie Projekte besser laufen können, indem man Ballast abwirft und aus Fehlern lernt.

Sprechen Sie doch mal in Ruhe mit Ihren Betriebsspezialisten und suchen Sie gemeinsam einen Weg zum Kunden.

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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