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Windows Developer
Der Microsoft-Blick auf DevOps

Der DevOps Zyklus

Bisher betrachtete man beim Application-Lifecycle-Management-Prozess nur die eigentliche Wertschöpfungskette, und zwar die Entwicklung selbst. Fokussiert wurde auf die Verbesserung der Anforderungsmanagement-, Entwicklungs- und Testprozesse. Dabei steigerten agile Praktiken und der Einfluss von Lean-Management-Methoden die Effizienz und verhalfen somit zu kürzeren Releasezyklen von Software.

Artur Speth


Durch die skizzierte Veränderung im Application Lifecycle Management (ALM) wurde zwar öfter und schneller an den Product Owner geliefert, jedoch erreichten diese kurzen Releasezyklen meistens nicht den Anwender. Wie kann nun im Entwicklungsteam eine Kultur etabliert werden, durch die agile Prozesse und Methoden auch auf die „letzte Meile“, also den Release-Management-Prozess und die Übergabe der funktionsfähigen Software an den IT-Betrieb, übertragen werden können?

Der Begriff „DevOps“ leitet sich aus „Dev“, dem Softwareentwickler, und „Ops“, dem IT-Betriebsspezialisten (Operations) ab und beschreibt allgemein die Zusammenarbeit und Integration von Softwareentwicklern und IT-Betriebsspezialisten [1]. DevOps sollte als ein umspannender Begriff für die Prozesse, Werkzeuge und natürlich die beteiligten Personen verstanden werden. Auch wenn DevOps viele Ausprägungen und Facetten hat, so beschäftigt es sich nicht nur damit, wie Software besser gebaut, sondern auch bereitgestellt und betrieben wird. Eine DevOps-Kultur ermöglicht es, die Durchlaufzeiten zu minimieren, IT-Ressourcen zu optimieren und die Qualität und Verfügbarkeit der Software zu erhöhen. Dies erfordert, dass die gesamte Organisation in einen vollständigen Application Lifecycle investiert. Ein zentraler Gedanke dabei ist die Automation von Vorgängen, die sonst manuell durchgeführt würden und somit wenig transparent und schlecht nachvollziehbar für die Qualitätskontrolle sind.

Was versteht Microsoft unter dem Begriff DevOps?

Für Microsoft ist das Thema DevOps nicht neu, wenn auch erst jetzt sehr präsent darüber gesprochen wird. Seit Jahren investieren Microsofts Produktgruppen wie Xbox, Bing oder Visual Studio in DevOps sowohl für On-Premise- als auch Cloud-Infrastrukturen (Abb. 1). Im Entwicklerkontext betrachtet hat DevOps zwei Ausprägungen. Um dies etwas zu verdeutlichen, möchte ich folgende Frage stellen: Wann generiert eine neue Funktion auch wirklichen Mehrwert?

Abb. 1: Der DevOps-Zyklus aus Microsoft-Sicht

Eine neue Funktion generiert nur dann wirklichen Mehrwert, wenn man es schafft, sie zeitnah (also vor der Konkurrenz) in einer akzeptablen Qualität an den Anwender auszuliefern. Dazu bedarf es einer automatisierten Releasepipeline. Es werden immer noch zu viele Schritte beim Deployment einer Anwendung manuell gemacht, mit dem Nachteil, dass der Deployment-Prozess zu lange dauert und fehleranfällig ist. Ein Schlüssel zu DevOps liegt also in der Automation des Deployment-Prozesses. Dazu benöti...

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Der Microsoft-Blick auf DevOps

Der DevOps Zyklus

Bisher betrachtete man beim Application-Lifecycle-Management-Prozess nur die eigentliche Wertschöpfungskette, und zwar die Entwicklung selbst. Fokussiert wurde auf die Verbesserung der Anforderungsmanagement-, Entwicklungs- und Testprozesse. Dabei steigerten agile Praktiken und der Einfluss von Lean-Management-Methoden die Effizienz und verhalfen somit zu kürzeren Releasezyklen von Software.

Artur Speth


Durch die skizzierte Veränderung im Application Lifecycle Management (ALM) wurde zwar öfter und schneller an den Product Owner geliefert, jedoch erreichten diese kurzen Releasezyklen meistens nicht den Anwender. Wie kann nun im Entwicklungsteam eine Kultur etabliert werden, durch die agile Prozesse und Methoden auch auf die „letzte Meile“, also den Release-Management-Prozess und die Übergabe der funktionsfähigen Software an den IT-Betrieb, übertragen werden können?

Der Begriff „DevOps“ leitet sich aus „Dev“, dem Softwareentwickler, und „Ops“, dem IT-Betriebsspezialisten (Operations) ab und beschreibt allgemein die Zusammenarbeit und Integration von Softwareentwicklern und IT-Betriebsspezialisten [1]. DevOps sollte als ein umspannender Begriff für die Prozesse, Werkzeuge und natürlich die beteiligten Personen verstanden werden. Auch wenn DevOps viele Ausprägungen und Facetten hat, so beschäftigt es sich nicht nur damit, wie Software besser gebaut, sondern auch bereitgestellt und betrieben wird. Eine DevOps-Kultur ermöglicht es, die Durchlaufzeiten zu minimieren, IT-Ressourcen zu optimieren und die Qualität und Verfügbarkeit der Software zu erhöhen. Dies erfordert, dass die gesamte Organisation in einen vollständigen Application Lifecycle investiert. Ein zentraler Gedanke dabei ist die Automation von Vorgängen, die sonst manuell durchgeführt würden und somit wenig transparent und schlecht nachvollziehbar für die Qualitätskontrolle sind.

Was versteht Microsoft unter dem Begriff DevOps?

Für Microsoft ist das Thema DevOps nicht neu, wenn auch erst jetzt sehr präsent darüber gesprochen wird. Seit Jahren investieren Microsofts Produktgruppen wie Xbox, Bing oder Visual Studio in DevOps sowohl für On-Premise- als auch Cloud-Infrastrukturen (Abb. 1). Im Entwicklerkontext betrachtet hat DevOps zwei Ausprägungen. Um dies etwas zu verdeutlichen, möchte ich folgende Frage stellen: Wann generiert eine neue Funktion auch wirklichen Mehrwert?

Abb. 1: Der DevOps-Zyklus aus Microsoft-Sicht

Eine neue Funktion generiert nur dann wirklichen Mehrwert, wenn man es schafft, sie zeitnah (also vor der Konkurrenz) in einer akzeptablen Qualität an den Anwender auszuliefern. Dazu bedarf es einer automatisierten Releasepipeline. Es werden immer noch zu viele Schritte beim Deployment einer Anwendung manuell gemacht, mit dem Nachteil, dass der Deployment-Prozess zu lange dauert und fehleranfällig ist. Ein Schlüssel zu DevOps liegt also in der Automation des Deployment-Prozesses. Dazu benöti...

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