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Windows Developer
Konferenzbericht von der BASTA! Spring 2015

Windows 10 - ein Kulturwandel?

„Mut zur Veränderung“ war das Motto, das sich in diesem Jahr wie ein roter Faden durch das Konferenzprogramm der unabhängigen Entwicklerkonferenz für Microsoft-Technologien BASTA! Spring zog. Gerade einmal ein Jahr ist nun seit Amtsantritt von Satya Nadella als neuem CEO bei Microsoft vergangen, der dem Softwareriesen nichts Geringeres als Transformation, Innovation statt Tradition und Veränderung an allen Fronten auf die Fahnen geschrieben hat. Und seitdem blieb tatsächlich nichts wie es war. Eine neue Generation der IT hat sich breitgemacht, und vor allem Microsofts neue Offenheit unter dem Leitsatz „Mobile first, Cloud first“ hat sich deutlich abgezeichnet. Und nicht zuletzt mit Windows 10 wird eine neue Ära eingeläutet, mit der Microsoft einiges verspricht.

Scarlett Winter


Mut zur Veränderung brachten auch die Entwickler des prall gefüllten BASTA!-Spring-Keynote-Saals mit, die auch in diesem Jahr wieder im Darmstädter Maritim Hotel stattfand. Als Begrüßungs-Warm-up fasst Mirko Schrempp, Redakteur des Windows Developer, die neuesten Entwicklungen des Microsoft-Universums zusammen. Klarer Fokus: Windows 10. Denn mit seinem neuen Betriebssystem will Microsoft erreichen, was es mit Windows 8 nicht geschafft hat: ein einheitliches Entwicklungs- und Nutzungserlebnis, das alle „lieben“ sollen, so jedenfalls der Wunsch von Satya Nadella. „Open Source“ und „Cross-Plattform“ lautet die Devise, die Entwickler nicht nur vor neue Chancen, sondern auch vor Herausforderungen stellt.

Windows 10, ein Kulturwandel

Schon in der Eröffnungs-Keynote „Windows 10 – ein Kulturwandel?“ von Jörg Neumann, Acando/Thinktecture AG, Oliver Sturm, DevExpress und Thomas Claudius Huber, Trivadis AG, wurde schnell deutlich: Entwicklern steht mit Microsofts neuer Offenheit eine Welt offen, in der alle Grenzen zu verschwimmen scheinen. Die gesamte Bandbreite der IT lässt sich heute bedienen, ohne dass auf gewohnte Umgebung, Tools oder gar Sprache verzichtet werden muss.

Was den Kulturwandel anbetrifft, sieht Jörg Neumann vor allem einen deutlichen Vorteil: „Die Microsoft-Welt wird bunter. In der Vergangenheit hat Microsoft zu lange im eigenen Saft geschmort und lediglich alle paar Jahre ein neues Framework oder eine neue Library herausgebracht. Doch trotz dieser Neuerungen kamen Entwickler immer wieder zum selben Ergebnis: einer App, die nur auf der Windows-Plattform läuft“. Microsoft habe nun endlich begriffen, dass Nutzer längst nicht nur Windows-Geräte nutzen, und dass es an der Zeit ist, sich breiter aufzustellen. Auch Oliver Sturm bewertet den geistigen Umstieg Microsofts positiv. Microsoft sei mit seiner Open-Source-Bewegung zwar kein Vorreiter, schlage aber einen vielversprechenden Weg damit ein, von den vergangenen Traditionen abzurücken. „In der Vergangenheit hat Microsoft nicht offen genug auf andere geschaut – das hat sich jetzt geändert.“

Abb. 1: Diskussionsrunde auf der Eröffnungs-Keynote: Windows 10 – ein Kulturwandel?

Thomas Claudius Huber sieht vor allem die Rückbesinnung auf die Enterprise-Kunden positiv, denn aus eigener Erfahrung weiß er, dass vor allem hier ein Markt zu finden ist. „Microsoft stützt sich mit seinem Betriebssystem auf die besten Technologien. Aber für eine Plattform ist nicht die Technologie, sondern der Markt dahinter entsche...

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Konferenzbericht von der BASTA! Spring 2015

Windows 10 - ein Kulturwandel?

„Mut zur Veränderung“ war das Motto, das sich in diesem Jahr wie ein roter Faden durch das Konferenzprogramm der unabhängigen Entwicklerkonferenz für Microsoft-Technologien BASTA! Spring zog. Gerade einmal ein Jahr ist nun seit Amtsantritt von Satya Nadella als neuem CEO bei Microsoft vergangen, der dem Softwareriesen nichts Geringeres als Transformation, Innovation statt Tradition und Veränderung an allen Fronten auf die Fahnen geschrieben hat. Und seitdem blieb tatsächlich nichts wie es war. Eine neue Generation der IT hat sich breitgemacht, und vor allem Microsofts neue Offenheit unter dem Leitsatz „Mobile first, Cloud first“ hat sich deutlich abgezeichnet. Und nicht zuletzt mit Windows 10 wird eine neue Ära eingeläutet, mit der Microsoft einiges verspricht.

Scarlett Winter


Mut zur Veränderung brachten auch die Entwickler des prall gefüllten BASTA!-Spring-Keynote-Saals mit, die auch in diesem Jahr wieder im Darmstädter Maritim Hotel stattfand. Als Begrüßungs-Warm-up fasst Mirko Schrempp, Redakteur des Windows Developer, die neuesten Entwicklungen des Microsoft-Universums zusammen. Klarer Fokus: Windows 10. Denn mit seinem neuen Betriebssystem will Microsoft erreichen, was es mit Windows 8 nicht geschafft hat: ein einheitliches Entwicklungs- und Nutzungserlebnis, das alle „lieben“ sollen, so jedenfalls der Wunsch von Satya Nadella. „Open Source“ und „Cross-Plattform“ lautet die Devise, die Entwickler nicht nur vor neue Chancen, sondern auch vor Herausforderungen stellt.

Windows 10, ein Kulturwandel

Schon in der Eröffnungs-Keynote „Windows 10 – ein Kulturwandel?“ von Jörg Neumann, Acando/Thinktecture AG, Oliver Sturm, DevExpress und Thomas Claudius Huber, Trivadis AG, wurde schnell deutlich: Entwicklern steht mit Microsofts neuer Offenheit eine Welt offen, in der alle Grenzen zu verschwimmen scheinen. Die gesamte Bandbreite der IT lässt sich heute bedienen, ohne dass auf gewohnte Umgebung, Tools oder gar Sprache verzichtet werden muss.

Was den Kulturwandel anbetrifft, sieht Jörg Neumann vor allem einen deutlichen Vorteil: „Die Microsoft-Welt wird bunter. In der Vergangenheit hat Microsoft zu lange im eigenen Saft geschmort und lediglich alle paar Jahre ein neues Framework oder eine neue Library herausgebracht. Doch trotz dieser Neuerungen kamen Entwickler immer wieder zum selben Ergebnis: einer App, die nur auf der Windows-Plattform läuft“. Microsoft habe nun endlich begriffen, dass Nutzer längst nicht nur Windows-Geräte nutzen, und dass es an der Zeit ist, sich breiter aufzustellen. Auch Oliver Sturm bewertet den geistigen Umstieg Microsofts positiv. Microsoft sei mit seiner Open-Source-Bewegung zwar kein Vorreiter, schlage aber einen vielversprechenden Weg damit ein, von den vergangenen Traditionen abzurücken. „In der Vergangenheit hat Microsoft nicht offen genug auf andere geschaut – das hat sich jetzt geändert.“

Abb. 1: Diskussionsrunde auf der Eröffnungs-Keynote: Windows 10 – ein Kulturwandel?

Thomas Claudius Huber sieht vor allem die Rückbesinnung auf die Enterprise-Kunden positiv, denn aus eigener Erfahrung weiß er, dass vor allem hier ein Markt zu finden ist. „Microsoft stützt sich mit seinem Betriebssystem auf die besten Technologien. Aber für eine Plattform ist nicht die Technologie, sondern der Markt dahinter entsche...

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