Windows Developer - 05.2018 - API in Aktion


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  April 2018

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Rainer Stropek, Manuel Rauber, Oğuzhan Açıkgöz, Gregor Biswanger, Holger Schwichtenberg, Philipp Lenz, Thomas Zühlke, Tam Hanna, Mirko Schrempp, Patricia Stübig-Schimanski, Robert Mühsig, Manfred Steyer, Carsten Eilers, Oliver Sturm, Michael Rohrlich, Wolfgang Ziegler

Liebe Leserin, lieber Leser,

in der IT Welt ist ganz schön was los: Da gibt es zum einen die (zu Anfang) kleinen Start-ups, die nur ein bestimmtes Produkt im Angebot haben und genau das verdammt gut können. Zum anderen gibt es am laufenden Band Firmenzusammenführungen, bei denen unterschiedliche Systeme miteinander kompatibel gemacht werden müssen. Die Lösung, die das Unternehmen für diese Aufgabe findet, kann als Asset gesehen werden, das dann mit Partnern oder auch der ganzen Welt geteilt werden kann. Kurz gesagt: Immer, wenn Sie einem Problem oder einer Aufgabe begegnen, besteht die Möglichkeit, dass schon jemand vor Ihnen dasselbe oder zumindest ein ähnliches Problem hatte. Und vielleicht hat dieser Jemand auch schon eine Lösung in Form eines Service und eines API dafür entwickelt, mit dem Sie nun arbeiten könnten.

Dafür gibt es doch ein API!?

In der Hochphase der beschleunigten Smartphoneverbreitung und der steigenden Anzahl von App-Stores und den Vergleichen, welcher der Beste ist, war „Da gibt’s ’ne App für!“ ein geflügeltes Wort. Das Feld hat sich ein bisschen beruhigt, die Smartphones und Apps sind da, aber sie brauchen auch Inhalte, sollen immer mehr können, und das am besten noch Cross-Plattform. Heute hört man eher: „Dafür gibt es doch ein API!?“ Und das gilt natürlich nicht nur für Apps. Im Zuge der digitalen Transformation und der beschleunigten Geschäfts- und Entwicklungszyklen bieten sich APIs auch wunderbar an, um die Entwicklung einfacher und schneller zu machen. Sei es, um die eingangs beschriebenen Szenarien für das eigene Unternehmen umzusetzen oder ganz neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, wie die Ubers und Lyfts dieser Welt, die relativ wenig Software selbst schreiben, insgesamt aber doch recht viel Software nutzen. Software muss sich heute irgendwie integrieren lassen. Das können Sie auch. Es gibt nicht nur zahllose APIs im Angebot, Sie können sie auch einfach selbst schreiben und anderen zur Verfügung stellen. Im Kontext von Microservices, die wir in Ausgabe 2.2018 näher betrachtet haben, wurde das schon besprochen. In der aktuellen Ausgabe finden Sie nun zahlreiche Ideen dazu, wie Sie mit APIs arbeiten können und welchen Nutzen sie Ihnen als Entwickler bringen. Und ich bin sicher, im Laufe des Jahres werden noch viele weitere Beispiele dazukommen.

Grammatikalische Spitzfindigkeit zum API

In quasi eigener Sache möchte ich noch kurz Folgendes anmerken: Sie werden in dieser Ausgabe immer „das“ API lesen, weil das I für Interface steht, Interface laut Duden als Neutrum dekliniert wird und im Deutschen immer der letzte Wortbestandteil den Artikel bestimmt, also: Das Application Programming Interface. Das Gleiche gilt übrigens für URL: Der den Artikel bestimmende Wortbestandteil ist hier Locator, weshalb es sich also um den URL handelt. Aber ganz ehrlich, wenn wir intern darüber reden, sagen auch wir Redakteure die API und die URL, weil es doch irgendwie „natürlicher“ klingt. Aber Sie wissen ja, dass Sprachen oftmals merkwürdige Konventionen haben und man sich, wenn es ernst wird, auf eine Form festlegen muss. Lassen Sie sich aber durch grammatikasche Feinheiten nicht davon abhalten, Ihre erste API zu schreiben ;-).

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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