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Teil 2: Ereignis als Trigger - Mit kleinem Hebel ein großes Rad bewegen

IoT for Runaways


Am Ende des ersten Teils der Serie übertrugen wir Knopfereignisse vom Prozessrechner in die Cloud. Dies mag durchaus interessant sein, lässt sich aber auch von Hand bewerkstelligen. In diesem Teil der Serie nutzen wir fortgeschrittene Möglichkeiten des Azure IoT Hubs, um unsere Ereignisse mit zusätzlicher Verarbeitungslogik auszustatten.

Ist die Verfügbarkeit von fast unbegrenzter Rechenleistung in der Cloud attraktiv, so lässt sich ein einfacher Event Bus notfalls auch mit der Hand zusammenstellen. In diesem Teil der Serie erweitern wir unseren kleinen Eventverarbeitungsverbund um fortgeschrittene Szenarien wie automatisches Routen und Ausliefern von Ereignissen. Zudem unternehmen wir erste Schritte in die Welt von komplett Cloud-getriebenen Systemen, die aufseiten des Entwicklers keine Server mehr voraussetzen.

An dieser Stelle müssen wir eine kleine Änderung vornehmen: Aufgrund der zu bearbeitenden Themenmenge bleibt der Raspberry Pi diesmal kalt. Adaptieren Sie das Sendeprojekt ein wenig, um sicherzustellen, dass die Events auch durch Anklicken von Knöpfen am Bildschirm ausgelöst werden können.

Senden mit Pfiff

Unsere Arbeit beginnt mit dem Entfernen der GPIO-Ansteuerungslogik, die im Programm EventSender durch zwei Buttons ersetzt wird. Wer ein neues Projekt anlegen möchte, muss darauf achten, sein Gerät beim IoT Hub unter Nutzung des Konfigurators anzumelden; IoT Hubs nehmen Informationen nur von Endstellen entgegen, die im Backend als zulässige Kommunikationspartner angelegt sind.

Bei der Realisierung von Nachrichtensortiersystemen muss man als Erzeuger des Servers seit jeher abwägen: Ermöglicht man eine genaue Analyse der Pakete (Stichwort Deep Packet Inspection), braucht man sehr viel Rechenleistung. Im Fall von für „Dritte“ vorgesehenen Systemen, wie dem Azure IoT Hub, ist die Situation insofern noch schwieriger, als man nicht weiß, was für Payload-Informationen der PT-Entwickler in seinem Programm unterbringt. Microsoft löst dieses Problem auf eine sehr...

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