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Kolumne: Stropek as a Service

Kolumne: Stropek as a Service


Viele, die den Weg von On-Premises-Software zu Cloud-basierten SaaS-Lösungen gehen, müssen eine Lektion auf die harte Tour lernen: Benutzer sehen und beurteilen die von uns Technikerinnen und Technikern erstellte Software ganz anders als wir. Naturgemäß stehen für sie jene Aspekte im Mittelpunkt, die sie ständig brauchen. Dass im Hintergrund eine beachtliche Softwareinfrastruktur für Abonnementverwaltung, Rechnungslegung, Supportportal, Kreditkartenabrechnung, Monitoring, Automatisierung von Administrationsprozessen etc. notwendig ist, ist den Endbenutzern ziemlich egal. Strom kommt verlässlich aus der Steckdose und Software stabil aus der Cloud – das ist die Erwartungshaltung, und das sollte ein guter SaaS-Anbieter auch anstreben.

Hinzu kommt, dass viele Softwareprodukte gleichzeitig ganz unterschiedliche Typen von Benutzern adressieren. Ein Administrator im Backoffice, der vor zwei großen Monitoren sitzt und mit Maus und Tastatur arbeitet, hat ganz andere Bedürfnisse als eine Benutzerin, die in entlegenen Gegenden von Kunde zu Kunde fährt, um dort mithilfe mobiler Geräte und der SaaS-Softwarelösung ihren Job zu machen.

Blick auf das Gesamtsystem

Als Technikerinnen und Techniker, die an der Erstellung der SaaS-Lösung arbeiten, vergessen wir manchmal die Sichtweise unserer Endbenutzer. Wir haben ständig das Gesamtsystem im Kopf. Im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit stehen beispielsweise Dinge wie die folgenden:

  • Einheitlichkeit: Wenn wir viele Problemstellungen auf einheitliche Weise lösen, können wir Softwareartefakte leichter wiederverwenden. Das wirkt sich positiv auf die Entwicklungsproduktivität aus.

  • Keine Ausnahmen: Kunden- oder benutzerspezifische Speziallösungen zerstören unsere eleganten, klaren Softwaredesigns.

  • Keine technischen Schulden: Wir wollen immer mit der neuesten Technologie arbeiten und die modernsten Softwaredesigns anwenden. Schließlich finden dort die echten Innovationen statt.

  • Integrierte Gesamtlösungen: In Schule und Universität wurde uns die Normalisierung von Datenbanken eingebläut. Am liebsten hätten wir eine einzelne, integrierte, transaktionssichere Datenbank für alles.

  • Konfigurierbarkeit: Wenn wir eins gelernt haben, dann dass sich Technologie und Anforderungen laufend verändern. Daher erstellen wir gerne konfigurierbare Software, in der sich der Benutzer selbst aussuchen kann, was er will.

  • Zentralisierung: Was wir auf unseren Servern in der Cloud haben, haben wir im Griff. Offlinefähigkeit, Synchronisation von Daten, Insta...

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