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Buchtipp

Buchtipp: Illustrated C# 7


Apress zeichnete sich nach der Gründung durch innovative und aus der Reihe tanzende Bücher aus – darunter auch eine stark illustrierte Einführung in die Welt von C#. Vor wenigen Wochen erschien ein Update dieses Werks, das sich nun mit den Neuerungen von C# 7 auseinandersetzt.

Solis und Schrotenboer beginnen die Reise durch die C#-Welt mit einer Besprechung der virtuellen Maschine. Darauf folgt ein kurzes zweites Kapitel, das .NET Core schematisch erklärt. Schon hier fällt auf, dass die Autoren die Thematik mit Flussdiagrammen erschlagen. Diese Vorgehensweise ist nicht jedermanns Sache, der an Infografiken interessierte Rezensent allerdings war begeistert.

Nach dem obligatorischen Hello World folgen das Typsystem, eine Erstbesprechung der OOP und anschließend die Demonstration der Möglichkeiten von Methoden in C#. Bei den Funktionen zeigt sich das Werk geradezu detailverliebt und geht auch auf das oft unbeliebte Thema der Rekursion ein.

Mit diesem Wissen steht ausreichend Werkzeug zur Verfügung, um Klassen und Operatoren detaillierter zu betrachten. Das Buch bespricht neben Grundlegendem auch Sonderfälle wie die Vererbung von Klassen zwischen mehreren Assemblies. Klassische Programmierbücher beginnen mit Statements, um sich danach OOP zuzuwenden. Solis und Schrotenboer halten sich an die „neue“ Vorgehensweise, weshalb sich Schleifen erst weiter hinten im Buch wiederfinden. Enumerationen, Delegaten, Arrays und das in C# implementierte Ereignissystem sorgen danach für weitere Beschäftigung.

Interfaces und Konversationen zwischen verschiedenen Datentypen leiten den zweiten Teil des Lehrbuchs ein, der sich mit fortgeschrittenen Aspekten der Programmiersprache auseinandersetzt. Generics legen die Grundlage für eine sehr detaillierte Besprechung von LINQ, die danach in asynchrones Programmieren übergeht.

Assemblies und Exceptions kommen naturgemäß ebenfalls in zwei Kapiteln zur Sprache, die aus technischer Sicht keinen Anlass zur Kritik geben. Wer hier allerdings Ausführungen zu MSIL bzw. CIL erwartet, wird enttäuscht.

Am Ende von Lehrbüchern findet sich so gut wie immer ein Abschnitt mit Diversem. Das Autorenkollektiv spielt dies exzessiv: Präprozessordirektiven, Reflektion und Attribute bekommen umfangreich Platz zugewiesen. Danach kommt ein Kapitel, das Neuerungen zu C# 6.0 und 7.0 in Listenform vorstellt – genial für all jene, die bisher nur mit älteren Versionen der Umgebung zu tun hatten.

Kapitel 27 befriedigt all jene, die eine Vorliebe für Miscellanea u...

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