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Experimente mit Meadow F7

Auf der grünen Wiese


Microsoft war im Maker-Bereich zwar oft eine Quelle guter Ideen (Stichwort .NET Gadgeteer), diese erreichten allerdings nie eine wirkliche Marktwirkung. Mit Meadow F7 stellt Bryan Costanich von Wilderness Labs nun eine komplett neue Technologie aus der Kategorie Einplatinencomputer für .NET-Standard am Microcontroller zur Verfügung.

Ich arbeite bei den folgenden Schritten mit dem Hack Kit von Meadow F7, das unter [1] bereitgestellt wird. Die Packung ist im Großen und Ganzen startbereit; die einzige Hürde ist, dass ich den Steckverbinder für das Breadboard von Hand einlöten muss. Wenn Sie die hier verwendete Hardware nicht brauchen, können Sie den Meadow F7 natürlich auch roh kaufen und benötigte Komponenten separat beziehen.

Erste Schritte

Für die Programmierung von Meadow F7 verwende ich Visual Studio 2019. Manche Entwickler empfehlen hier möglicherweise die Verwendung der dfu-utils, um den Prozessor mit der .NET Runtime auszustatten. Das ist heute aber nur noch unter Linux und macOS aktuell – unter Windows klicke ich auf Extensions | Manage Extensions und suche online nach „VS Tools for Meadow“. Nach dem Neustart öffne ich die IDE ohne Codeprojekt, klicke danach auf View | Other Windows | Meadow und öffne das in Abbildung 1 gezeigte Fenster. Alternativ kann man auch Ctrl + Shift + M drücken.

bosbach_meadow_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Meadow F7 bringt sein eigenes Verwaltungswerkzeug mit

Meadow F7 kennt zwei Betriebsmodi. Halte ich beim Verbinden der Karte mit dem Rechner die boot-Taste gedrückt, aktiviere ich statt der .NET Firmware den Bootloader. Danach klicke ich im Meadow-F7-Verwaltungswerkzeug auf die Option Download Meadow OS. Der Download läuft mit der Meldung „Download complete“ durch. Zum Zeitpunkt der Drucklegung nutzte ich die Firmwareversion 0.3.6. Danach klicke ich auf Flash Device – in der Combo-Box darf der String Select Target Device Port ausgewählt bleiben. Nach getaner Arbeit adressiert das Meadow-Toolkit die Combo-Box mit dem neuen COM-Port, der das Zielgerät identifiziert. Auf meiner Maschine war das COM3. Meadow F7 ist jetzt aktuell und betriebsbereit.

Sollte es bei der Auslieferung zu Problemen kommen, finden Sie unter [2] Rat und Hilfe. Diese Website ist auch dann nützlich, wenn Sie in der Vergangenheit mittels dfu-utils ein Betriebssystem eingespielt haben.

Die erste Demo

Nach der Installation des Betriebssystems möchte ich ein neues Demoprojekt erzeugen. Dazu verwende ich die Vorlage „Meadow Application“, und entscheide mich für den Namen SUSMeadowApplication1.

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