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Überlegungen zur Transformation von Zusammenarbeit und Vernetzung im Unternehmen

Der Arbeitsplatz als strategisches Element


Der Wandel in der Digitalisierung findet nicht ausschließlich über „mehr“ Sensoren statt. Erfolgreiche Unternehmen richten auch die Zusammenarbeit auf die Zukunft aus. Der digitale Arbeitsplatz ist ein wichtiger Bestandteil digitaler Strategien für Unternehmen. In diesem Beitrag wird der moderne Arbeitsplatz als strategisches Element im digitalen Wandel am Beispiel der Produktivitätswerkzeuge von Microsoft betrachtet.

Die Worte „Digitalisierung“, „Transformation“ und „Veränderung“ haben mittlerweile gute Chancen, auf die Liste für das nächste Buzzword-Bingo zu kommen. Man kann aktuell davon ausgehen, dass nahezu jeder Unternehmenslenker und jeder Verantwortliche für das Thema IT auf verschiedene Weise mit ihnen in Berührung gekommen ist.

Bestandsaufnahme zur Digitalisierung

Häufig ist das Verständnis der Themen rund um die Zusammenführung von Informationstechnologie mit unserer Realität von Person zu Person äußerst unterschiedlich. In einer Befragung von dreihundert Managern deutscher Unternehmen hat das Beratungshaus Roland Berger festgestellt, dass nur rund 30 Prozent der Befragten ihre „digitale Reife“ als hoch oder sehr hoch einschätzen. Die vom BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie e. V.) in Auftrag gegebene Studie [1] zeigte eine nicht zu vernachlässigende Differenz zwischen der geschätzten digitalen Reife der Befragten und dem Chancenpotenzial, das die Digitalisierung für eine Branche bietet (Abb. 1)

peters_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Einschätzung der eigenen digitalen Reife deutscher Industrieunternehmen [1]

Die große Herausforderung für die Unternehmen besteht darin, diese Lücke zu erkennen und aus ihr konkreten Handlungsbedarf abzuleiten. Hier muss in alle Richtungen gedacht und das eigene Geschäftsmodell sowie der Zugang der Kunden zum Produkt in Gänze überprüft werden. Als Inspiration können hierfür in ihren jeweiligen Branchen bereits sehr erfolgreiche Unternehmen dienen: Airbnb und Uber sind in diesem Kontext vielzitierte Unternehmen, und es kann von Interesse sein, sich ihre Entstehungsgeschichte näher anzusehen, weil in beiden Fällen die Unternehmensgründer nicht ursprünglich aus der jeweiligen Branche stammten. Aber sie stellten die richtigen Fragen aus der Perspektive des Kunden. Und die spannende Frage ist: Warum sind diese Ideen nicht von Hoteliers bzw. Taxiunternehmern gestellt worden?

Natürlich kann man hier von Zufall sprechen. Sieht man sich jedoch die Liste von Projekten mit einer Beteiligung von Google an (Abb. 2), fällt der Schluss sehr leicht, das...

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