© Alejo Miranda/Shutterstock.com
Teil 7: DevOps - ein Erfahrungsbericht

Die DevOps-Reise im Selbstversuch


In den vorausgegangenen Teilen dieser Artikelserie haben wir eine Reihe von Themen und Aspekten im Kontext von DevOps aufgegriffen und erläutert. Damit haben wir auch versucht aufzuzeigen, dass DevOps wesentlich umfangreicher ist, als nur die Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Operations zu verbessern. Das eine oder andere Thema mag dem Leser eingeleuchtet haben, andere haben vielleicht eher ungläubiges Kopfschütteln hervorgerufen, ob so etwas denn in der Praxis überhaupt funktionieren kann. In diesem Teil wollen wir nun mit einem Praxisbericht unsere Serie abschließen.

Video: Interview mit Thomas Schissler

Artikelserie

Teil 1: DevOps und Business Agility

Teil 2: DevOps und Agilität 2.0

Teil 3: Echtes Continuous Delivery realisieren

Teil 4: Bessere Qualität durch häufige Releases

Teil 5: DevOps setzt robuste Architekturen voraus

Teil 6: Schnell reagieren können mit Telemetrie

Teil 7: DevOps – ein Erfahrungsbericht

Das Team, dessen Reise hin zu DevOps hier beschrieben werden soll, ist das Innovationsteam im Unternehmen, für das beide Autoren tätig sind. Das Innovationsteam hat die Aufgabe, verschiedene neue Trends und Technologien mithilfe von Demos und Showcases besser darstellen zu können. Damit unterscheidet sich das Arbeitsumfeld dieses Teams sicher von dem der meisten Leser. Die Erfahrungen lassen sich aber auf andere Projekte gut übertragen. Dabei ist jedoch Kreativität gefragt. Die Aussage „Das wird aber bei uns nicht funktionieren, weil …“ ist zwar bequem, wird aber nicht zu einer Veränderung führen. Vielmehr ist dieser Artikel in der Hoffnung erstellt, dass möglichst viele Leser sagen „Interessant, was könnte das denn für mein Projekt bedeuten?“.

Erkenntnis 1: DevOps kann man nicht bestellen

Die erste Mission des Innovationsteams war es, einen DevOps Showcase (Kasten: „Beschreibung des Show­cases“) zu erstellen, mit dem die Konzepte und Wirkung von DevOps anschaulich dargestellt werden können. Dafür sollte eine kleine Anwendung mit verschiedenen Technologien wie Web, Mobile etc. erstellt werden, in der gezeigt werden sollte, wie mit kurzen Zyklen der Kundennutzen maximiert werden kann. Um es gleich vorweg zu sagen: Dieser Versuch ist kläglich gescheitert. Aber was waren die Gründe dafür? Zusammenfassend kann man sagen, dass alle diese Gründe einen gemeinsamen Nenner haben: DevOps wurde von jemandem bestellt und nicht vom Team selbst gewollt.

Beschreibung des Showcases

Der Showcase dient dazu, verschiedene Konzepte zu demonstrieren, wie ...

Neugierig geworden?

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang