Windows Developer - 06.2018 - Azure and Friends


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Mai 2018

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Holger Schwichtenberg, Gregor Biswanger, Marc André Zhou, Yasmine Limberger, Mirko Schrempp, Sebastian Schütze, Tyrone Guiamo, Thomas Trotzki, Thomas Schissler, Oğuzhan Açıkgöz, Manfred Steyer, Carsten Eilers, Tam Hanna, Rainer Stropek, Thomas Sobizack, Benjamin Lanzendörfer, Thomas Zühlke, Wolfgang Ziegler

Liebe Leserin, lieber Leser,

kurz nach Erscheinen dieser Ausgabe wird Microsoft vom 7. bis 9. Februar seine große Entwicklerkonferenz Build in Seattle abhalten. Die Build wird (wie immer) eine große Bühne für Scott Guthrie, Executive Vice President, Microsoft Cloud and Enterprise Group, sein, denn aller Voraussicht nach wird Azure bzw. Cloud Computing dort ein sehr großes und wichtiges Thema sein. Unter Guthries Verantwortung fielen bisher die Themen Microsoft Azure, SQL Server, Microsoft Dynamics 365, Active Directory, System Center, Visual Studio und .NET. Seit Ende März zählen dazu außerdem noch die Cloud, die AI-Plattform und Windows Core. Das ist die eine Hälfte der neuen Aufteilung der Engineering-Teams bei Microsoft. Die andere Hälfte wird unter der Regie von Rajesh Jha das Experiences and Devices Team sein, das sich um ein besseres Zusammenspiel von Windows, Office, Drittherstellerlösungen und Geräten für die Nutzer kümmern wird. Satya Nadella hat diese neue Organisationsstruktur am 29.03.2018 in einer Mail an die Mitarbeiter angekündigt und damit auch das Ausscheiden von Terry Myerson, dem langjährigen Lead des bisher eigenständigen Windows-Teams, bekannt gegeben.

Nadella hat von Anfang an klargemacht, dass Cloud und die Nutzererfahrung für ihn „front and center“ sind. Das zeigt sich nun auch in der Organisationsstruktur und den Investitionen in neue Technologien, die er als „intelligent cloud and intelligent edge“ bezeichnet. Mit „intelligent edge“ bekommt die Cloud einen leuchtenden und effizienten Rahmen, der ihre Möglichkeiten nochmal erweitert.

In die Wolken schauen

Dass der Begriff Cloud nicht besonders geschickt gewählt war, ist schon länger klar. Hat er doch vor allem zu Beginn eher vernebelt und dem Marketing die Gelegenheit gegeben, Luftschlösser zu bauen. Inzwischen ist aus dem Konzept aber ein mächtiger Werkzeugkasten geworden, mit dem gerade die großen Unternehmen wie Microsoft, Amazon, IBM und Salesforce Milliardenumsätze machen. Mittlerweile ist auch klar, dass es nicht glücklich formuliert ist, zu sagen, man „gehe in die Cloud“. Denn es zeigt sich nach ein paar Jahren Praxis, dass man in der Regel nicht voll hineingeht und darin verschwindet, sondern dass Entwickler und Unternehmen sich die Funktionen und Services aus der Cloud picken, die sie für ihr Geschäftsmodell oder ihre Arbeit brauchen. Entsprechend groß ist das Angebot und entsprechend schwer ist die Auswahl – nur eins ist immer wieder festzuhalten: An der Cloud führt (fast) kein Weg vorbei.

Weil die Auswahl der Arbeitsmöglichkeiten mit der Cloud für Entwickler fast täglich wächst, bringen wir im Windows Developer immer wieder praxisorientierte Artikel, die einzelne Konzepte oder Features vorstellen und Aufmerksamkeit für sie wecken wollen. Mit dieser Ausgabe und im Hinblick auf die Build wollen wir die Cloud bzw. Azure mehr ins Rampenlicht holen und werden das auch in Zukunft tun. Die Cloud ist für Sie als Entwickler vielleicht kein absolutes Muss, aber ganz sicher ein großes Sollte/Kann. Der Blick in die Wolken sollte klar und offen sein, dabei wollen wir Sie unterstützen.

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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