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Im Ausnahmezustand

Kolumne: Karrieretipps


Seit einigen Wochen gibt es überall nur ein Thema: die Corona-Krise. Von der Bundesregierung zu Recht als die größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg definiert, beherrschen das Corona-Virus und seine Folgen doch die Medien, die Menschen und unser tägliches Leben. Neben der Angst, selbst infiziert zu werden oder Angehörige und Bekannte zu den Schwerkranken zählen zu müssen, kommt eine bisher nie da gewesene Unsicherheit mit berechtigten Existenzängsten dazu. Wie lange hält die Wirtschaft einen Stillstand aus? Wie lange kann mein Arbeitgeber oder mein Unternehmen durchhalten? Reicht der Rettungsschirm der Bundesregierung für alle? Kommen wir einigermaßen zügig wieder auf die Beine? Klopapier und Nudeln, Mehl, Milch und Hefe scheinen dabei für einige die Überlebensretter im Homeoffice zu sein.

Neben den täglichen Herausforderungen, die das (für manche ungewohnte) Arbeiten im Homeoffice, die gleichzeitige Kinderbetreuung zu Hause und das eingeschränkte Sozialleben mit sich bringen, steigt die psychische Belastung bei vielen Menschen, die nicht wissen, wie es weitergeht. Es zeigt sich: Der Mensch braucht ein Ziel, einen klaren Plan, einen Weg und ein Ergebnis. Und vor allem brauchen viele Menschen den direkten Kontakt zu ihrer Familie, zu Freunden, Kollegen und Kommilitonen, zum Friseur, auf Konzerten, Konferenzen, beim Fußball, in der Kirche ... In Corona-Zeiten wird auf einmal klar, dass die sozialen Netzwerke allein doch nicht ausreichen für das große Glück – dennoch sind sie in dieser Situation für viele eine große Hilfe, um überhaupt in Kontakt zu bleiben.

Die Krise lehrt: digitales Arbeiten ist möglich

Vor allem aber sind die Vorteile der Digitalisierung schlagartig präsent. Selbst Unternehmen, die sich bisher vehement gegen regelmäßiges Arbeiten im Homeoffice gewehrt haben, ist der Mehrwert von IT Collaboration und New-Work-Modellen nun existenziell bewusst geworden. Schulen und Hochschulen haben die Chance ergriffen, digitale Lehr- und Lernsoftware zu nutzen, wo der Lehrplan bisher nur vereinzelt einen Fokus auf MINT-Themen setzte und bisher zu wenig Zeit ließ, um Digitales auszuprobieren.

Lehrer, die bisher – wenn überhaupt – nur eingeschränkt per E-Mail mit Schülern und Eltern Kontakt hielten, setzen plötzlich virtuelle Klassenzimmer über Webkonferenztools auf, richten Chatgruppen ein und stellen Hausaufgaben in Cloud-Plattformen. Ja, man gewinnt sogar den Eindruck, neben all den technischen Herausforderungen macht dieses neue Lernformat sowohl Lehre...

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