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Das Handbuch für Fullstack-Entwickler

Webentwicklung


Webentwicklung ist ein Thema, dem man als klassischer Entwickler nur allzu oft ambivalent gegenübersteht. Insbesondere als Autodidakt hat man die eine oder andere HTML-Seite zusammengepatcht, um sich danach mit Größerem die Zeit zu vertreiben. Der Rheinwerk Verlag schickt mit „Webentwicklung – Das Handbuch für Fullstack-Entwickler“ ein Buch ins Rennen, das dieser Zielgruppe eine strukturierte Einführung in die Welt des Fullstack-Development geben möchte. Laut dem Vorwort richtet sich das Werk explizit auch an Personen ohne Programmiervorkenntnisse. Dieser Text ist allerdings bei so gut wie allen Rheinwerk-Büchern vorhanden; nach Meinung des Rezensenten ist das Buch nur dann lohnend, wenn man sich beispielsweise im .NET-Ökosystem schon auskennt. Die ersten Überlegungen zur Struktur von Webentwicklungen kann man dann mehr oder weniger ohne Bedenken überspringen, die Überlegungen zur Verwendung von HTML-Tags dürften ebenfalls bekannt sein. Interessanter wird es bei der Vorstellung von CSS. Dem Autor gelingt es, auf den gut 50 Seiten ausreichend relevante Informationen unterzubringen, sodass der Leser auch kompliziertere CSS-Layouts problemlos verstehen kann. Das gilt auch für die auf gut 25 Seiten erfolgende Einführung in die Grundlagen von JavaScript.

Philip Ackermann unterteilt sein Buch in drei Blöcke – der erste kümmert sich ums Frontend, der zweite ums Backend und der dritte um „geteilte“ Themen. Da die Webentwicklung eine interdisziplinäre Tätigkeit ist, sind viele der besprochenen Themenbereiche in mehreren Welten gleichermaßen zu Hause. Der Autor trägt diesem Faktor insofern Rechnung, als er am Beginn jedes Kapitels eine Grafik platziert, die den Themenkreis verortet. Sei dem, wie es sei, architekturale Überlegungen kommen nicht zu kurz. Die Erklärung der Webprotokolle erfolgt interessanterweise sowohl im Frontend als auch im Backend, neben REST kommen auch modernere Kandidaten wie GraphQL zum Einsatz. Die Erklärung von Single-Page-Applikationen erfolgt anhand des React Frameworks; seine Konkurrenten Angular und Vue werden im Vorwort des jeweiligen Kapitels zu den SPAs kurz erwähnt. In den Abschnitten zum Backend präsentiert Ackermann ebenfalls gemischte Kost. Die Überlegungen zu Datenbanken gehen dabei beispielsweise sowohl auf relationale als auch auf NoSQL-Systeme ein; die Vorstellung der NoSQL-Systeme erfolgt dabei ohne praktische Codebeispiele. Die Gedanken zur Architektur – es geht auch ohne Monolithen – sind durchaus interessant; das Kapitel „...

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