Windows Developer - 07.2014 - SQL Server 2014 für die Zukunft


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Juni 2014

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Matthias Fischer, Gregor Biswanger, Mirko Schrempp, Tam Hanna, Manfred Steyer, Michael Müller, Markus Kraus, Fabian Deitelhoff, Tam Hanna, Michael Müller, Constantin „Kostja“ Klein, Andreas Wolter, Gregor Biswanger, Christian Giesswein, Frank Geisler, Klaus Höltgen, Holger Schwichtenberg, Manfred Steyer, Dino Esposito, Roland Krummenacher, Matthias Fischer

Liebe Leserin, lieber Leser,

die gute alte Datenbank hat ihre besten Zeiten hinter sich. War ein Datum erstmal hineingeworfen, lag’s dort sicher und ewig. Ewig hat es manchmal auch gedauert, bis man es wieder gefunden hat – oder man wollte es gar nicht finden, weil man es nicht mehr gebraucht hat. Nun scheint heutzutage jedes einzelne Datum so wichtig zu sein, dass man von jedem noch so kleinen und mobilen Gerät aus wissen will, was es macht und warum und was man noch damit machen könnte. Und wenn früher mal ein Datum vorbeikam, konnte man es in Ruhe an seinen Platz verweisen und zu seinesgleichen gesellen. Anders heute, da kommt kein einzelnes Datum mehr daher, da kommen Zigtausende im Millisekundentakt, und jedes einzelne davon scheint selbst wieder ein anderes zu erzeugen. Früher sprach man von großen Datenmengen und machte sich Sorgen, dass die Festplatte nicht dafür ausreicht, heute spricht man von Big Data und versucht damit die physikalischen Grenzen der Cloud auszuloten.

Kein Datum darf vergessen werden, alles soll gemessen werden.

Heute geht es nicht mehr um ein einzelnes Datum oder eine einzelne Datenbank, es geht darum, jederzeit und überall alles messen, speichern, finden, austauschen, darstellen und wissen zu können – natürlich in Echtzeit. Wachsende Datenströme verbinden sich so mit wachsenden Geldströmen und treiben sich wechselseitig an.

Das Internet of Things (IoT)* ist da nur der nächste Trend, aber der hat sie in sich, die nächste große Datenexplosion. Und dafür braucht es die richtigen Konzepte und Technologien wie eXtreme Transactional Processing (XTP), NoSQL, das CAP-Theorem, Columnstore Index, In-Memory und Always-On, der Data Scientist, Daten aus heterogenen Quellen von Excel bis Hadoop für das schicke Dashboard für den Manager, der Echzeitdrilldown für den Admin, damit er dem Entwickler sagen kann, wo es hakt, wenn das Dashboard eine Sekunde länger braucht als der UX-Experte geplant hat oder das Unternehmen gerade eine Menge Geld verloren hat, weil der Wettbewerber die Information schneller hatte. Wir erleben den Wandel von der Datenbank zur breiten Datenplattform. Und der gute alte SQL Server geht in der Version den Schritt in die Datenzukunft mit und verfügt über neue Funktionalitäten, um den Wandel zu begleiten. Ihnen als Entwickler bieten sich dadurch neue Möglichkeiten und Einsatzszenarien, von denen wir eine Auswahl in den Schwerpunktartikeln dieser Ausgabe vorstellen.

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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