Windows Developer - 07.2018 - .NET ohne Grenzen


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Juni 2018

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Thorsten Kansy, Tam Hanna, Wolfgang Ziegler, Gregor Biswanger, Oliver Sturm, Rainer Stropek, Sebastian Schütze, Tyrone Guiamo, Manfred Steyer, Mirko Schrempp, Martin Mohr, Veikko Krypczyk, Elena Bochkor, Rudolf Grötz, Carsten Eilers

Liebe Leserin, lieber Leser,

wollten Sie als .NET-Entwickler nicht schon immer mal Apps für das Pixelbook von Google schreiben? Manchmal hat man ja solche Ideen. Kein Problem mehr, geht doch alles mit JavaScript im Texteditor bzw. für professionelle Entwickler im Microsoft-Umfeld in Visual Studio und mit TypeScript. Und ganz neu als Progressive Web App, dann ist die App auch gleich richtig Cross-Plattform und kommt in den Store. Aber wenn Sie die Ausgaben des Windows Developer im vergangenen Jahr gelesen haben, dann sind Ihnen diese Technologien natürlich vertraut und das Pixelbook vielleicht nur noch die „exotischste“ Plattform unter den vielen möglichen. Cross-Plattform ist doch spätestens seit Xamarin keine Herausforderung mehr für Sie, oder? Genau. Aber es geht noch besser: Wenn Sie keine Lust auf JavaScript und Xamarin haben, nehmen Sie doch einfach .NET, C#, ein bisschen HTML und natürlich WebAssembly – und schwupps, schon läuft Ihre App in jedem Browser und entsprechend auch auf jeder Plattform. Wie das geht, zeigt Ihnen Rainer Stropek in seinem Artikel zu Blazor. Dieses neue Framework stößt Ihnen als .NET-Entwickler die Tür noch weiter auf und senkt abermals die Hürde zu anderen Plattformen. Wer sich jetzt schmerzlich an Silverlight erinnert fühlt, sei beruhigt: Es geht alles ohne Plug-in und befindet sich noch in einem frühen Stadium. Hier kann man also den Fortgang der Entwicklung in Ruhe beobachten und ohne großen Aufwand eigene unaufwendige Experimente machen, denn über Blazor soll es möglich sein, auch schon vorhandene .NET-Anwendungen in den Browser zu bringen – und davon haben sie ja sicher genug.

Keine Grenzen mehr für .NET

Sie sehen also, mit .NET bzw. .NET Core kommen Sie einfach überall hin – Microsoft löst scheinbar die Grenzen der IT auf. Spätestens die hauseigene Entwicklerkonferenz Build Anfang Mai hat das noch einmal deutlich gezeigt. Im Zentrum der Keynotes standen Azure und künstliche Intelligenz, neudeutsch AI, sowie natürlich Cross-Plattform. Und Letzteres nicht nur in der Hinsicht, dass Ihre Anwendungen auf jeder Plattform laufen können sollen, sondern auch, dass auf der Windows-Plattform für jede und mit fast jeder Plattform entwickelt werden kann. Für Microsoft ist es nicht mehr wichtig, in welcher Sprache entwickelt wird und welches Zielsystem Sie haben. Oliver Sturm erklärt Ihnen dazu gerne, warum jetzt jeder – aber auch wirklich jeder – Linux braucht, und das nicht nur auf dem Server oder den Azure-Sphere-Mikrocontrollern. Es scheint langsam so, dass weder Microsoft noch Sie als Entwickler irgendwo auf unüberwindbare Grenzen stoßen könnten. Ist es da nicht ein bisschen beruhigend, dass Sie zwar mit .NET für den Browser entwickeln können, aber ganz unaufgeregt auch weiterhin für Windows? Denn auch, wenn auf der Build wenig über Windows gesprochen wurde, wurde immerhin klar gesagt, dass (schon) auf 700 Millionen Computern Windows 10 läuft und auf mindestens ebenso vielen (noch) Windows 7. Das sind doch Zahlen, für die es sich lohnt, auch ganz entspannt „normale“ Anwendungen zu schreiben. Und über alles Neue informieren wir Sie im Windows Developer, sodass Sie entscheiden können, wo Sie noch hinwollen.

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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