© iStockphoto.com/P2007, © S&S Media
Coronasicher zu Hause und im Web

Olis bunte Welt der IT


Hier sitze ich, im Homeoffice, und schreibe einen Artikel. Gleich steht eine Videokonferenz mit einem Team in einem anderen Land an. Da wird dann fleißig diskutiert über neueste Pläne für ein Projekt, Diagramme werden gezeigt, Quellcode wird besprochen, Dokumentationsseiten werden bewertet. Noch später sind ein paar Videos aufzuzeichnen, die zur Audioaufzeichnung und zum Editieren gleich auf die andere Seite der Welt geschickt werden. Technik macht all das möglich, sogar einfach – und die verteilten Arbeitsvorgänge sind für mich seit vielen Jahren Standard.

Passt die Software?

In den letzten Monaten finden sich viele Menschen und Firmen in dieser Situation, für die das alles ganz neu ist. Schuld ist das Virus, die Angst vor Covid-19, die überall zu drastischen Veränderungen geführt hat: neuer Alltag, neue Arbeitsumstände, froh sollte man sein, noch einen Job zu haben. Alles passierte plötzlich, es gab wenig Zeit zu reagieren – oder anders gesagt, es wird noch immer reagiert, jeden Tag ein bisschen, oft auch nicht kontinuierlich in dieselbe Richtung.

Zum Glück arbeiten wir in der IT, da ist ja alles relativ einfach. Und „relativ“ ist hier das wichtigste Wort, denn viele andere Berufsgruppen sind in einer wesentlich schlechteren Lage als wir. Allerdings ist alles in der IT auch nicht so einfach, wie man hoffen sollte. Leider gibt es viele Firmen, deren interne Abläufe nicht gut auf das neue Leben ausgerichtet sind. Zum Beispiel mangelt es an Kommunikation. Vorher gab es im Büro Telefone, und natürlich die Möglichkeit, direkt zur Kollegin zu gehen und sie an der Arbeit zu hindern. Telefone gibt es auch zuhause, aber mancher Mitarbeiter möchte die Privatnummer eigentlich nicht beliebig weitergeben. Dauernde Anrufe kosten vielleicht auch Geld, das muss dann abgerechnet werden. Für Teammeetings ist das Telefon jedenfalls kein guter Weg, da müssen Alternativen her. Alles, was der Mitarbeiter daheim machen soll, erfordert die richtige technische Ausstattung, von rechtlichen Anforderungen an den Arbeitsplatz bzw. Rechten des Arbeitnehmers gar nicht zu reden.

Kommunikation soll die weitere Arbeit möglich machen, aber woran arbeiten wir überhaupt? Die Produkte, die wir herstellen, müssen zunächst einmal noch relevant sein. Wenn sie relevant sind, ist das nächste Problem offensichtlich: Sie müssen in dieser neuen Welt einsetzbar sein. Natürlich ist die Idee, eine Geschäftssoftware online einzusetzen, an sich nicht neu. Aus eigener Erfahrung muss ich allerdings sagen, dass die Argumente für solche Lösungen in breiten Bereichen in der Vergangenheit als unwichtig erachtet wurden. Die Branche für Hotel- oder Restaurantsoftware etwa ist derzeit sicherlich sehr schlecht dran, das ist unvermeidlich. Aber haben Sie solche Software schon einmal gesehen? Da denkt man an Windows 3.1, wenn die Dame am Check-in mal „was am Computer machen“ muss. Ich möchte niemandem zu nahetreten und ich bin kein Fachmann für diese Branche – bestimmt gibt es da auch ganz tolle Software. Das Problem, das sich nun als sehr wichtig herausstellt, ist, dass für viele Einsatzzwecke die existierenden Lösungen immer „gut genug“ erschienen und man nicht in objektiv bessere Lösungen investieren wollte. Das soll kein Vorwu...

Neugierig geworden? Wir haben diese Angebote für dich:

Angebote für Gewinner-Teams

Wir bieten Lizenz-Lösungen für Teams jeder Größe: Finden Sie heraus, welche Lösung am besten zu Ihnen passt.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang