© Macrovector/Shutterstock.com
Tools und Tricks für die Optimierung der Page Speed

State of the Art in der Websiteperformance


Ladezeit ist Geld – dank dieser Erkenntnis ist Performance heute kein einmaliges Projekt mehr, mit dem man sich einzig zum Launch der Seite beschäftigt. Wer sichtbar sein und Umsatz generieren möchte, für den ist die fortlaufende Optimierung der Performance ein Muss. Die aktuell besten Tools und Tricks für Websiteperformance und Page Speed lernen wir hier kennen, denn Page Speed bringt Conversion.

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Das gilt besonders für die Webtechnologien, die im Fokus der Aufmerksamkeit aller Unternehmen stehen, die mit dem und über das Netz Geld verdienen. Sie entwickeln sich rapide weiter, und das Grundprinzip dabei lautet: Zeit ist Geld. Die Ladegeschwindigkeit hat direkte Auswirkungen auf die Conversion und letztlich auf die Umsätze, die mit der Seite generiert werden. Ein paar Beispiele: Amazon hat errechnet, dass es 1,6 Milliarden Dollar im Jahr weniger Umsatz machen würde, wenn die Seite eine Sekunde langsamer laden würde [1]. Pinterest hat die subjektive Ladezeit um 40 Prozent gesenkt und damit ein Trafficplus von 15 Prozent geschafft [2]. Und bei Walmart sinkt die Conversion mit jeder Sekunde, die die Seite länger lädt, um zwei Prozent [3]. In der Praxis bedeutet das: 18 Prozent der Onlineshopper brechen den Einkauf ab, wenn die Seite zu langsam lädt, und 79 Prozent kommen danach nicht mehr wieder. Dass noch eine Menge zu tun ist, hat Google selbst in einer Benchmark von Landing Pages herausgefunden: Ein Viertel aller Seiten lädt länger als 10 Sekunden [4]! Wer wartet denn heute noch 10 Sekunden lang ab, ob eine Seite vielleicht noch fertig lädt? Dass Google langsam ladende Seiten im Page Ranking abstraft, ist inzwischen schon längst Allerweltswissen.

Ladezeit als Ausschlusskriterium

In Deutschland ist die Bandbreite immer noch das Sorgenkind der digitalen Entwicklung. Das Festnetz ist auf dem Land oft erbärmlich langsam und 5G ist auf den mobilen Endgeräten immer noch Zukunftsmusik. Viele Websites werden völlig falsch konzipiert, gerade so, als spiele die Bandbreite keine Rolle mehr. Deshalb gilt gerade für die urbanen „Digital Natives“, die in den Agenturen Websites entwickeln: Testet eure Seiten auch auf einem Einsteigersmartphone mit 3G oder Edge. Wer das einmal erlebt hat, für den wird Page Speed ein unverzichtbares Kriterium bei der Entwicklung sein.

Das Google Page Experience Update kommt im Mai 2021

Eines der wichtigsten Ereignisse im Performancebereich wird das Update der Page Experience sein, das Google für Mai 2021 angekündigt hat [5]. Ab diesem Zeitpunkt wird sich die Page Experience unmittelbar auf das Rankingergebnis auswirken. Die Benutzerfreundlichkeit der Seite wird also nicht mehr nur bewirken, dass der Kunde ein besseres Onlineshoppingerlebnis hat, sondern dass er einen Onlineshop auch besser findet. Die für Mobile optimierten AMP-Seiten werden weiterhin gut ranken, aber dann nicht mehr automatisch bevorzugt; auch klassische Webseiten können hervorgehoben werden.

Die Page Experience basiert auf...

Neugierig geworden? Wir haben diese Angebote für dich:

Angebote für Gewinner-Teams

Wir bieten Lizenz-Lösungen für Teams jeder Größe: Finden Sie heraus, welche Lösung am besten zu Ihnen passt.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang