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Bessere Interaktion - die Cognitive-Services-Reihe

Meine künstliche Intelligenz


Letztes Jahr wurden die Cognitive Services im Rahmen der Build-Konferenz vorgestellt: verschiedenste APIs, die künstliche Intelligenz und Machine Learning nutzen, um unseren Apps das Sehen, Hören, Sprechen und Verstehen zu erlauben. Dieses Jahr war wieder ein guter Teil der Build 2017 Keynote den Neuerungen auf diesem Sektor gewidmet.

Die Cognitive Services sind wahrlich ein gutes Beispiel für gelungene Developer Experience. Zunächst die technischen Möglichkeiten: Nur einen REST-Aufruf entfernt bietet sich dem Entwickler eine Welt voller Möglichkeiten, die unweigerlich begeistern muss. Foto machen, uploaden, und das Gesicht wird identifiziert, Emotionen werden erkannt und das Alter wird bestimmt. Kostenpunkt: 0,001 Euro pro Abfrage, 30 000 Abfragen pro Monat sind gratis. Entwickeln Sie so etwas einmal selbst.

Mindestens genauso wichtig ist der absolute Fokus auf rasches Ausprobieren. Die Website der Cognitive Services [1] ermöglicht fast überall ein Testen mit Demodaten – und es fällt schwer, sich loszureißen, wenn man die ersten Services einmal ausprobiert hat.

Anpassbarkeit

Viele der Services sind deshalb attraktiv, weil sie bereits „angelernt“ sind: Das Computer-Vision-API nimmt jedes beliebige Foto entgegen und erkennt beispielsweise Personen, Tiere, Großstädte und Gegenstände aufgrund der unzähligen Testdaten. Wir müssen nichts bereitstellen, keine Modelle trainieren, es funktioniert einfach.

Schon bisher gab es aber auch Services, die einen individuellen Endpunkt mit spezifisch angelernten Daten zur Verfügung stellen, um domänenspezifisch zu unterstützen. So war beispielsweise der im Windows Developer 8.2016 [2] vorgestellte LUIS (Language Understanding Intelligent Service) dafür optimiert, zuvor eingelernte Sätze zu verstehen und auch in abgewandelter Form wiederzuerkennen; nicht alle Sätze, sondern speziell angelernte Sätze für die eigene Domäne.

Drei der vier neuen Services, die nun auf der Build 2017 vorgestellt wurden, tragen den Begriff „Custom“ im Namen und zeigen damit, wohin die Reise geht.

Custom Vision Service

Der Custom Vision Service ist wie LUIS für Bilder: Über das API oder das webbasierte Portal lädt man Beispielbilder hoch und vergibt Tags. Anschließend lässt man den Service trainieren und erhält einen REST-Endpunkt, dem neue Bilder zur Analyse übergeben werden können. Das Ergebnis ist eine Einschätzung, zu wieviel Prozent welcher Tag auf das Bild zutrifft.

Wie gut funktioniert das in der Praxis? Vor einiger Zeit haben wir uns für ...

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