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Kolumne: Stropek as a Service

Qual der Wahl in der Cloud - Im Dschungel der Cloud-Services gibt es keine simplen Antworten


Wer jetzt in die Cloud einsteigt, ist kein „Early Adopter“ mehr, sondern eher ein „Late Follower“. Man sollte meinen, dass der Einstieg ins Cloud-Computing deshalb leichter wäre: Die Cloud-Provider hatten jahrelang Zeit, an ihren Services zu feilen, die Dokumentation zu vervollständigen, Trainingsunterlagen zur Verfügung zu stellen etc. Kurz gesagt, die Kinderkrankheiten sollten überstanden sein.

Tatsächlich ist meine Erfahrung, dass der Schritt in die Cloud nicht leichter geworden ist; es haben sich nur die grundlegenden Fragestellungen geändert. In den frühen Jahren war es eine Herausforderung, überhaupt einen Cloud-Service für das jeweilige Problem zu finden. Wenn man einen aufgespürt hatte, waren die schlecht oder gar nicht dokumentierten technischen Details die nächste Hürde.

Heute sieht die Sache anders aus: Für jedes Problem, das nicht nur spezifisch für eine einzelne Organisation besteht, gibt es viele verschiedene Cloud-Dienste. Einen kompletten Marktüberblick zu erarbeiten, wird zur Sisyphosarbeit, wenn man nicht nur an der Oberfläche kratzen will. Selbst wenn man sich beim Design seiner SaaS-Lösung auf einen strategischen Partner wie Microsoft mit seiner Azure-Cloud konzentriert, wird man enttäuscht: Man kann auch hier auf eine technische Herausforderung keine einzelne Antwort erwarten. Es gibt immer eine Vielzahl an Möglichkeiten, die alle irgendwie sinnvoll sind. Wie soll man also entscheiden? Welche Kriterien gilt es zu beachten? Welche Fehler werden häufig gemacht?

Ein konkretes Beispiel

Lassen Sie mich ein konkretes Beispiel skizzieren, das die Herausforderung greifbarer macht. Es ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern wurde mir in ähnlicher Form dutzende Male in SaaS-Architekturworkshops beschrieben. Unser fiktives Team möchte eine Multi-Tenant-SaaS-Lösung für eine bestimmte Branche entwickeln. Ganz dem Trend der Zeit folgend, soll sie im Backend aus einer Sammlung von RESTful Microservices bestehen. Für die Daten wird eine Datenbank benötigt. Als Haupt-Frontend soll eine Web-App entwickelt werden. Für gewisse spezialisierte Szenarien sind Apps für mobile Geräte vorgesehen. Als wichtigste nicht funktionale Anforderungen werden gute Performance, Skalierbarkeit, Sicherheit, Verfügbarkeit und niedrige Betriebskosten genannt.

Jemand, der neu im Bereich Cloud-Computing ist, könnte meinen, dass es für ein so übliches Szenario von einem Anbieter wie Microsoft klare Empfehlungen gibt. Diese Hoffnung wird enttäuscht, und das aus gutem Grund:

  • Eine SaaS-Lösung für ein paar tausend Kun...

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