Windows Developer - 08.2019 - Apps - schick und sicher


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Juli 2019

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Marc André Zhou, Achim Krallmann, Rainer Stropek, Elena Bochkor, Veikko Krypczyk, Tam Hanna, Manfred Steyer, Thomas Mahringer, Yasmine Limberger, Carsten Eilers, Mirko Schrempp, Bernd Pehlke

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Welt wird immer komplexer, funktionaler und oberflächlicher, jedenfalls die digitale Welt, in der wir uns bewegen. Und das ist nicht negativ gemeint, ganz im Gegenteil: Apps, Webseiten und selbst Businessanwendungen sollen schon lange nicht mehr bloß funktional und informativ sein. Eine aufgeräumte Oberfläche, ohne großen grafischen Tand und unnötige Funktionen schätzt jeder Nutzer. Der Trendbegriff dafür ist im Moment User Experience. Aber die ist nicht nur eine Frage von ausbalanciertem UI, Funktion und Nutzerführung – dazu gehören auch Komfort und Sicherheit, wenn es um die Verfügbarkeit von Daten oder den Zugang dazu geht. Und spätestens jetzt sind wir nicht mehr im Frontend, sondern gleich mitten in der Cloud. Sie gewährt Nutzern und Entwicklern den Zugang zu Daten und Diensten. Aber auch dieser Zugang muss sicher sein, sonst bietet das schönste UI auf dem tollsten Smartphone am entlegensten Ort der neuen 5G-Welt keine gute UX. Auf diesen Punkt weist Rainer Stropek in seiner SaaS-Kolumne hin (S. 12). Denn die Sicherheit der eigenen Anwendungen, auch wenn sie in der Cloud liegen, ist immer noch die Aufgabe der Entwickler und sollte sehr ernst genommen werden. Thomas Mahringer zeigt dazu in seinem Artikel „Keine blauäugige Authentifizierung“ (S. 16) beispielhaft, wie man den Zugang z. B. über Azure Active Directory B2C auch für die Kunden eines Unternehmens sicher einrichten kann. Dass Apps – auch aus irgendeinem Store – nicht immer sicher sind, mahnt Carsten Eilers in seinem Artikel über Krypto-Miner an (S. 88). Auch was auf den ersten Blick gut und schön erscheint, kann es in sich haben.

Sicher bis ins schicke Frontend

Neben der Sicherheit soll aber auch die Oberflächlichkeit in dieser Ausgabe nicht zu kurz kommen. Den Anfang macht hier Manfred Steyer mit seinem Artikel zum JavaScript-Framework Angular, dessen Version 8 am 28. Mai erschienen ist und neben der Betaimplementierung von Ivy auch spannende Neuerungen wie Differential Loading bringt (S. 68). Wer mit seinen Oberflächen lieber bei Microsofts Haustechnologien bleiben will und trotzdem überall mitmischen möchte, dem seien der Artikel zu Fluent Design von Elena Bochkor (S. 24) und die Serie zu UWP-Business-Apps von Dr. Veikko Krypczyk empfohlen (S. 39). Hier ist nicht alles schon gestorben, was totgesagt wird – die Nutzerbasis ist groß und Windows 10 und seine potenziellen Nachfolger übernehmen mit dem Ende von Windows 7 im Januar 2020 und dem neuen .NET (Core) 5 ab dem kommenden Sommer die Regentschaft – auch plattformübergreifend. Als Alternative dazu bietet sich auch Qt als Cross-Platform-Lösung an, wie genau, zeigt Tam Hanna (S. 46). Und selbst wenn das alles noch nicht komplex ist, kompliziert bleibt die digitale Welt in jedem Fall – wäre ja auch zu einfach, wenn nicht.

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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