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Fluent Design - vom User Interface zur User Experience

Design mit Tiefenwirkung


Mit den letzten großen Updates von Windows 10 wurde bekanntermaßen das Designschema Fluent Design für Apps der UWP eingeführt. Es handelt sich um den Versuch, die Gestaltung der Oberflächen von 2D auf 3D umzustellen. Dabei bleibt die Grundausrichtung moderner Oberflächen mit großen Arealen und simplen grafischen Elementen erhalten. Hinzu kommen jedoch ergänzende Licht- und 3D-Effekte, die den Umgang mit dreidimensionalen Objekten und Interfaces ermöglichen.

Bekanntermaßen ist die Benutzeroberfläche (User Interface, UI) der einzige Punkt, der von den Anwendern einer Applikation direkt wahrgenommen wird. Inzwischen ist es unstrittig, dass für die Gestaltung des UI viel Aufwand betrieben werden sollte. Vorbei sind die Zeiten, in denen das UI gewissermaßen nebenbei vom Entwickler gestaltet wurde. Schnell ein paar Controls mit Hilfe eines grafischen Designers halbwegs ausgerichtet und sich weiter keine Gedanken darüber machen – so kann man heute keine Software mehr gestalten. Der Weg zu einem ansprechenden UI ist umfassend, beginnt mit einer sorgfältigen Nutzerstudie, es folgen Produktmuster in Form von Prototypen und immer wieder Abstimmungen mit dem Kunden. Im letzten Schritt wird dann die Entwicklungsumgebung angeworfen und die Screens und Elemente des UI werden erstellt.

Um dabei erfolgreich zu sein, ist meist umfassende Teamarbeit notwendig. Designer und Entwickler müssen Hand in Hand arbeiten, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Dabei ist es wichtig, dass beide von den Themen, Problemen und Werkzeugen des anderen etwas verstehen. Es reicht nicht, wenn ein aufwendiges Design als Konzept entsteht und dann letztendlich nicht realisiert werden kann, weil die Zielplattform die vorgesehenen Möglichkeiten nicht bietet. Ebenso wenig hilfreich ist es, wenn Entwickler auf Ihrem Wissenstand über das Erstellen von UIs stehen bleiben. Sie müssen die Trends und den State of the Art des UI-Designs kennen.

Gestaltet man heute Benutzeroberflächen, dann geht es zunehmend nicht nur um UI-Design, sondern fast immer um das Thema User Experience (UX). UX bezeichnet bekanntermaßen das Nutzererlebnis eines Produkts, in unserem Fall ist es Software in Form einer App für die UWP. Dabei geht es nicht nur um das Aussehen – die Palette der Wahrnehmungen ist viel breiter. Idealerweise werden alle vom Nutzer gewünschten Verhaltensweisen berücksichtig und spiegeln sich in der Umsetzung der Oberfläche, zum Beispiel bei der Festlegung der Navigation, der Auswahl der Controls, der...

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