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Teil 2: Auflösungsunabhängig programmieren

Ohne Ärgernis


Die Entwicklung von Cross-Plattform-Benutzerschnittstellen gilt seit jeher als schwarze Magie: Die Unterschiede, sowohl im Bereich Nutzerverhalten als auch im Bereich Hardware, sind und bleiben extrem groß. Qt bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Umgehung an – eine davon wollen wir in diesem Artikel betrachten.

Die Erzeugung einer Applikation, die auf Handcomputer und Workstation gleichermaßen funktioniert, ist bis zu einem gewissen Grad die Quadratur des Kreises. Die von PalmSource in „The Zen of Palm“ festgestellten und in Abbildung 1 gezeigten Zusammenhänge gelten auch heute noch in unveränderter Form.

hanna_qt_teil2_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Ein Mobilcomputer ist keine Workstation – auch wenn er acht Kerne hat

Trotzdem gilt, dass die Nutzung von Cross-Plattform-Funktionalität zumindest bis zu einem gewissen Grad vernünftig ist. Denken Sie beispielsweise an aktuelle Windows-Systeme: Die Bandbreite reicht von der kleinen Workstation mit zwei 1280 x 1024-Monitoren bis zum Tablet mit 4K-Display. Daraus folgt, dass Systeme mit fixen Bildschirmkoordinaten auf keinen Fall tragbar sind.

Stattdessen setzt man auf im GUI-Stack enthaltene Intelligenz. Die Implementierung von Qt gilt in diesem Bereich übrigens als bahnbrechend – Ähnlichkeiten zu .NET, Android und anderen, später erschienenen Stacks sind natürlich rein zufällig.

Mit zwei Herzen

Unser im letzten Teil der Serie realisiertes Beispiel demonstriert die Verwendung des Signal-Slot-Systems: Ein durchaus hehres Ziel, mit dem wir uns nun aber nur indirekt weiter beschäftigen möchten. Klicken Sie stattdessen auf die Option Datei | Neu | Projekte | Anwendungen, um den aus dem letzten Teil der Serie bekannten Projektgeneratorassistenten auf den Bildschirm zu holen. Wenn Sie Ihren Qt Creator wie der Autor konfiguriert haben, präsentiert sich das Fenster wie in Abbildung 2.

hanna_qt_teil2_2.tif_fmt1.jpgAbb. 2: Das Projektvorlagenfenster ist gut gefüllt

Qt kennt zum Zeitpunkt der Drucklegung zwei verschiedene Arten, um Benutzerinterfaces zu realisieren. Wir wollen uns in den f...

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