Windows Developer - 08.2020 - Rusten statt rosten


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Juli 2020

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Mirko Schrempp, Tam Hanna, Yasmine Limberger, Elena Bochkor, Rainer Stropek, Roman Schacherl, Manuel Rauber, Holger Schwichtenberg, Thomas Claudius Huber, Manfred Steyer, Veikko Krypczyk, Dirk Mittmann , Marc André Zhou

Liebe Leserin, lieber Leser,

in Zeiten, in denen wir alle „auf Sicht fahren“, weil wir nicht genau sagen können, was die nächsten Wochen bringen, wird es zur Tugend, sich auf das Unbekannte einzulassen. Und das natürlich nicht fatalistisch, mit verschlossen Augen, sondern eben auf Sicht, mit offenem Geist und klarem Blick. Gerade in der IT sind viele Dinge im Umbruch, und vieles ist eben nicht mehr wie noch vor der Coronakrise geplant. Auch Microsoft hat das erkannt und auf seiner Entwicklerkonferenz Build Ende Mai die voraussichtlichen Pläne für die nächsten Monate vorgestellt. Zu den wichtigsten Informationen zählt dabei sicher, dass .NET 5 im November doch anders aussehen wird als bisher angekündigt. Dr. Holger Schwichtenberg erklärt in seinem Beitrag „One .NET kommt erst mit .NET 6.0“ die Umstände und kommentiert weitere wichtige Neuigkeiten von der Build. Thomas Claudius Huber berücksichtig diese Planänderungen auch in seiner Artikelserie zum neuen WinUI 3. Aber der Trend ist klar, Microsoft wird sich weiter öffnen und den Wirkungsbereich seiner Technologien – und damit auch Ihren – radikal erweitern. Ein gutes Beispiel dafür stellt Roman Schacherl in seinem Artikel „Die Quintessenz eines Satzes“ zum smarten Language Understanding Service (LUIS) auf Microsoft Azure vor.

Neue Sprachen lernen

Zu dieser Strategie von Microsoft gehört auch, mit neuen Sprachen und den Lösungen anderer Anbieter zu arbeiten. Eine dieser Sprachen ist Rust. Was Rust als maschinennahe Sprache und Entwicklung von Mozilla für Microsoft so interessant macht, ist neben der Performance der Schwerpunkt auf Sicherheit und Fehlervermeidung im Code. Rainer Stropek stellt diese Eigenschaften in seinem Artikel „Rust Memory Ownership“ vor und lädt Sie damit zugleich ein, das Lernen neuer Sprachen als Abenteuer zu sehen und sie auf ihre Alltagstauglichkeit zu prüfen.

Neue Sprachen, Frameworks und Programme lösen oft Probleme ihrer Vorgänger – in besonderer Weise trifft das auf Deno zu. Wie Manuel Rauber in seinem Artikel „Deno – das Ende von Node.js?“ schreibt, ist Node. js seit Langem eine etablierte Umgebung zur Ausführung von serverseitigem JavaScript und aus modernen IT-Landschaften kaum wegzudenken. Spannend an der Geschichte ist nicht nur die neue Umgebung Deno, sondern auch, dass es von Ryan Dahl entwickelt wird. Er ist der Gründer und anfängliche Hauptentwickler von Node.js und will mit Deno auf dieser Erfahrung aufbauen, alte Zöpfe abschneiden und Dinge besser machen, die damals in Node.js nicht realisierbar waren oder nicht bedacht wurden. Dazu benutzt er übrigens Rust.

Wenn Sie sich jetzt fragen, wie man unter den vielen neuen Angeboten die richtige Technologieauswahl trifft, empfehle ich Ihnen zum Einstieg den Artikel „Wählen statt quälen“ von Elena Bochkor.

Neue Wege gehen

In den letzten 10 Jahren hat es mir sehr viel Spaß gemacht, den permanenten, teils rasanten Wandel der IT als Redakteur des Windows Developer zu begleiten und für Sie die Informationen und Artikel zu finden, die Ihnen helfen, diesen Wandel für Ihre Arbeit nutzbar zu machen. Aber nun ist es Zeit, zu gehen und die Leitung des Windows Developer zuversichtlich in die Hände meiner Nachfolger zu legen.

Ich bedanke mich bei allen Autoren und dem ganzen Team im Haus für die gute Zusammenarbeit und selbstverständlich auch bei Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, für Ihr aufmerksames Interesse und Feedback – denn für Sie machen wir den Windows Developer!

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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