Windows Developer - 09.2014 - Microsoft goes Open Source


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  August 2014

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Fabian Deitelhoff, Dino Esposito, Matthias Fischer, Gregor Biswanger, Chris Spettmann, Roland Krummenacher, Tam Hanna, Manfred Steyer, Judith Lungstraß, Torsten Zimmermann, Rainer Stropek, Matthias Zscherp, Christof Graff, Klaus Löffelmann, Roman Schacherl, Peter Brack

Liebe Leserin, lieber Leser,

Microsoft und Open Source – das passt auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammen. Zu gut erinnern wir uns an die ausgeprägte Antipathie, die Ballmer und Co. der freien Softwarewelt in der Vergangenheit entgegenbrachten. Linux als Krebsgeschwür, Open Source als Untergang des geistigen Eigentums – derartige Formulierungen mussten sich damals Softwareentwickler anhören, die gemeinschaftlich an kostenlosen Alternativen zu proprietären Produkten arbeiteten.

Doch die Zeiten ändern sich. Steve Ballmer hat seinen Posten als Microsoft-CEO schon vor einigen Monaten an Satya Nadella weitergereicht, der das Unternehmen nun in eine neue Ära leiten soll. Und in dieser Ära spielt der Open-Source-Bereich auch – ja, man muss sagen: sogar – bei Microsoft eine entscheidende Rolle. Zwei Jahre nach der Gründung der Open-Source-Tochtergesellschaft mit dem bezeichnenden Namen Open Technologies hat Microsoft nun die .NET Foundation zur freien Zusammenarbeit an .NET-Kerntechnologien ins Leben gerufen.

Aber das war bei Weitem nicht die einzige Neuigkeit, mit der uns Microsoft auf seiner alljährlichen Entwicklerkonferenz Build überraschte. Unter anderem wurde auch die .NET Compiler Platform namens „Roslyn“ in den Open-Source-Bereich bewegt – eine Technologie, mit der wir uns in einer früheren Ausgabe bereits intensiv auseinandergesetzt haben. ASP.NET MVC, Web API und Web Pages sind künftig ebenfalls unter dem Dach der .NET Foundation zu Hause; diese unter dem Namen ASP.NET vNext zusammengefassten Frameworks stellt uns Manfred Steyer in dieser Ausgabe im Detail vor. Indes gestaltet sich die Kooperation zwischen Microsoft und Xamarin heutzutage immer intensiver – sogar bis zu dem Grad, dass einige eine baldige Xamarin-Übernahme durch Redmond vermuten. Mit Xamarin 3 wird es jedenfalls noch einmal deutlich einfacher, plattformübergreifende Apps für das iPhone und Android-Smartphones zu entwickeln – mehr dazu von Roman Schacherl – und sogar der Einplatinencomputer Raspberry Pi kann mithilfe von Mono und C# mit Leben gefüllt werden – eine detaillierte Anleitung dazu präsentiert Ihnen in dieser Ausgabe Fabian Deitelhoff.

Microsoft öffnet sich – tun Sie’s auch!

Wie Sie im Laufe der letzten Monate unschwer erkennen konnten, wagt Microsoft einen Schritt heraus aus der Abgeschiedenheit der eigenen Produkte, um sich dem unerschöpflichen Potenzial der Open-Source-Community zu öffnen. Wohin diese Entwicklung letztendlich führen wird, ist derzeit nur schwer absehbar. Dennoch möchten wir Ihnen mit dieser Ausgabe eine Empfehlung aussprechen, der sich nur schwer verweigern kann, wer Gefallen an produktivitätssteigernden Technologien, innovativen Ansätzen und einem rundum förderlichen Gemeinschaftsgefühl findet: Öffnen auch Sie sich der zugegebenermaßen nicht mehr ganz neuen, von Microsoft dieses Jahr aber neu entdeckten Open-Source-Welt! Setzen Sie das Kendo-UI-Framework zur Entwicklung Ihrer Web- und Mobile-Apps mit HTML5 und JavaScript ein, entwickeln Sie Hybrid-Anwendungen mit Apache Cordova im Zusammenspiel mit Visual Studio und beteiligen Sie sich vielleicht sogar selbst an einem der zahlreichen Open-Source-Projekte.

lungstrass_judith_sw.tif_fmt1.jpgJudith Lungstraß, Redakteurin

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