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Windows Developer
Bing Maps in einer Windows-10-Universal-App

Get offline!

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der einfachen Umsetzung einer kartenorientierten Windows-10-Universal-App. Aufbauend auf der Windows-10-Insider-Preview [1] zeigen die Autoren, wie die neuen Bing-Maps-Features Offline und 3D Maps innerhalb einer Universal-App genutzt werden können. Der Artikel erläutert anhand von Codebeispielen erste praktische Umsetzungen mittels Visual Studio 2015 RC und den Windows-10-Developer-Tools und bietet eine Einführung in Microsofts neue Konzepte in Sachen Geovisualisierung.

Peter Brack, Sebastian Loose


Die Unterstützung so genannter Windows-Universal-Apps (UAPs), also Applikationen, die auf allen Gerätetypen mit Windows-10-Betriebssystem ausgeführt werden können – seien es Tablets, Smartphones oder PCs – scheint eine neue Ära einzuleiten. Nach allem, was seitens Microsoft veröffentlich wurde, wird Windows 10 eine äußerst spannende Version für Entwickler. Mit dem Visual Studio 2015 Release Candidate für Windows 10 werden bereits im Vorfeld entsprechende Entwicklerwerkzeuge bereitgestellt, durch die Softwareentwickler die Möglichkeit haben, mit den neuen Funktionen der Plattform zu experimentieren.

Die webbasierte Microsoft-Kartenplattform Bing Maps [2], [3] existiert bereits seit dem Jahre 2001 und liefert neben Straßenkarten, hochaufgelösten Luftbildern und so genannten Vogelperspektivbildern auch Routingfunktionen und über den Spatial Data Service (SDS) eine Points-of-Interests-Datenbank inklusive einer Umkreissuche und weiteren räumlichen Operationen. Mit den Windows-10-Developer-Tools werden für derzeit ca. 300 Städte und touristisch interessante Orte neue 3-D-Ansichten bereitgestellt, sowie auch die Möglichkeit eröffnet, Karten in Form flächendeckender Offline-Maps auch ohne Internetverbindung anzuzeigen.

Windows-10-Developer-Tools in Visual Studio 2015 einbinden

Um die Bing-Maps-Plattform verwenden zu können, ist mittels [4] ein Account anzulegen und ein so genannter Universal Application Type Key zu generieren, der in der Anwendung später als Authentifizierung zur Bing-Maps-Plattform dient.

Zwingende Voraussetzung zum Entwickeln mit dem MapControl der Universal-Apps ist Windows 10 als Betriebssystem und Visual Studio 2015 ab dem Release Candidate. Wir öffnen nun Visual Studio 2015 und legen ein neues Projekt mit dem Projekttemplate Blank App (Windows Universal) an. Sollte das Projekttem­plate nicht vorhanden sein, muss das Windows-10-SDK nachinstalliert werden. Weitere Verweise werden nicht benötigt, da das MapControl nunmehr im Windows-10-SDK zur Entwicklung von Universal-Apps enthalten und kein separates Bing-Maps-SDK mehr notwendig ist.

Einbindung MapControl

Für die ersten Schritte mit dem MapControl muss dieses zunächst via Namespace Windows.UI.Xaml.Controls.Map in der XAML-View eingebunden werden. Anschließend kann das MapControl direkt in XAML hinzugefügt werden:

xmlns:Maps="using:Windows.UI.Xaml.Controls.Maps" 

Nach der Einbindung des MapControls können der Karte im „Code-Behind“ mittels myMap.Ma...

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Bing Maps in einer Windows-10-Universal-App

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der einfachen Umsetzung einer kartenorientierten Windows-10-Universal-App. Aufbauend auf der Windows-10-Insider-Preview [1] zeigen die Autoren, wie die neuen Bing-Maps-Features Offline und 3D Maps innerhalb einer Universal-App genutzt werden können. Der Artikel erläutert anhand von Codebeispielen erste praktische Umsetzungen mittels Visual Studio 2015 RC und den Windows-10-Developer-Tools und bietet eine Einführung in Microsofts neue Konzepte in Sachen Geovisualisierung.

Peter Brack, Sebastian Loose


Die Unterstützung so genannter Windows-Universal-Apps (UAPs), also Applikationen, die auf allen Gerätetypen mit Windows-10-Betriebssystem ausgeführt werden können – seien es Tablets, Smartphones oder PCs – scheint eine neue Ära einzuleiten. Nach allem, was seitens Microsoft veröffentlich wurde, wird Windows 10 eine äußerst spannende Version für Entwickler. Mit dem Visual Studio 2015 Release Candidate für Windows 10 werden bereits im Vorfeld entsprechende Entwicklerwerkzeuge bereitgestellt, durch die Softwareentwickler die Möglichkeit haben, mit den neuen Funktionen der Plattform zu experimentieren.

Die webbasierte Microsoft-Kartenplattform Bing Maps [2], [3] existiert bereits seit dem Jahre 2001 und liefert neben Straßenkarten, hochaufgelösten Luftbildern und so genannten Vogelperspektivbildern auch Routingfunktionen und über den Spatial Data Service (SDS) eine Points-of-Interests-Datenbank inklusive einer Umkreissuche und weiteren räumlichen Operationen. Mit den Windows-10-Developer-Tools werden für derzeit ca. 300 Städte und touristisch interessante Orte neue 3-D-Ansichten bereitgestellt, sowie auch die Möglichkeit eröffnet, Karten in Form flächendeckender Offline-Maps auch ohne Internetverbindung anzuzeigen.

Windows-10-Developer-Tools in Visual Studio 2015 einbinden

Um die Bing-Maps-Plattform verwenden zu können, ist mittels [4] ein Account anzulegen und ein so genannter Universal Application Type Key zu generieren, der in der Anwendung später als Authentifizierung zur Bing-Maps-Plattform dient.

Zwingende Voraussetzung zum Entwickeln mit dem MapControl der Universal-Apps ist Windows 10 als Betriebssystem und Visual Studio 2015 ab dem Release Candidate. Wir öffnen nun Visual Studio 2015 und legen ein neues Projekt mit dem Projekttemplate Blank App (Windows Universal) an. Sollte das Projekttem­plate nicht vorhanden sein, muss das Windows-10-SDK nachinstalliert werden. Weitere Verweise werden nicht benötigt, da das MapControl nunmehr im Windows-10-SDK zur Entwicklung von Universal-Apps enthalten und kein separates Bing-Maps-SDK mehr notwendig ist.

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Für die ersten Schritte mit dem MapControl muss dieses zunächst via Namespace Windows.UI.Xaml.Controls.Map in der XAML-View eingebunden werden. Anschließend kann das MapControl direkt in XAML hinzugefügt werden:

xmlns:Maps="using:Windows.UI.Xaml.Controls.Maps" 

Nach der Einbindung des MapControls können der Karte im „Code-Behind“ mittels myMap.Ma...

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