Windows Developer - 09.2017 - Progressive Service Worker


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  August 2017

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Carsten Eilers, Patrick Schnell, Mirko Schrempp, Tam Hanna, Laura Dietze, Martin Weisath, Thomas Claudius Huber, Gregor Biswanger, Rainer Stropek, Holger Fleck, Oliver Sturm, Manuel Rauber, Manfred Steyer, Jürgen Schmailzl, Veikko Krypczyk, Elena Bochkor, Thomas Mahringer

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir müssen den Tatsachen fest ins Auge sehen: .NET-Entwicklern stand die Welt schon immer offen, aber so viele Möglichkeiten wie heute gab es noch nie. Die Artikel dieser Ausgabe zeigen viele Brücken und Wege auf, wie Sie Ihre ASP.NET- oder Windows-Desktopanwendung auf andere Plattformen oder in eine neue Form bringen. So unterschiedlich wie die Ziele sind dabei auch die Mittel, aber die Quelle ist im Prinzip immer die eine Anwendung, die Sie schon haben. Und natürlich kann man auch alles neu und ganz anders machen.

Wer beispielsweise heute eine „klassische“ Desktop­anwendung hat, der kann diese mit der Desktop Bridge von Microsoft so verpacken, dass man sie als UWP-Anwendung über den Store vertreiben kann. Das ist eine Möglichkeit, aber es ist eben nur eine Verpackung, meinen Olena Bochkor und Veikko Krypczyk und zeigen Ihnen in ihrem Artikel (S. 70), wie eine richtige Migration von der Desktop- zur UWP-Anwendung geht. Oder Sie schreiben Ihre Anwendung als UWP-App neu. Und damit haben wir schon drei einfache Möglichkeiten, wie man mit bekannten Microsoft-Tools und vorhandenem .NET-Wissen neue Wege geht.

Immer wieder anders mit JavaScript

Will man einen Schritt weiter gehen und die klassische Desktopanwendung hinter sich lassen, führt der Weg ins Web. Aber wie führt der Weg vom Web auf unterschiedlichste Plattformen und Geräte, wenn der Browser nicht das Ziel ist? Auch dafür bieten sich Ihnen viele Wege. Wer diese gehen will, sollte sich aber im Klaren sein, dass er den geschlossenen .NET- bzw. Microsoft-Raum verlässt – auch wenn diese den Ausgangspunkt und das Fundament bilden. Das bedeutet heute vor allem, dass man sich intensiv mit JavaScript, diversen APIs, exotischen Open-Source-Tools, unterschiedlichen Cloud-Angeboten und mehreren Zielplattformen beschäftigen muss. In der richtigen Kombination können Sie dann aber als .NET-Entwickler fast grenzenlos arbeiten.

In seinem Artikel „Das Web ist eine App“ zeigt Patrick Schnell (S. 54), wie Sie über ein ASP.NET Core Web API und das Ionic-Framework aus Visual Studio heraus mobile Apps erstellen. Manuel Rauber (S. 21) und Manfred Steyer (S. 32) gehen in ihren Artikeln noch etwas weiter: Sie stellen zwei Möglichkeiten vor, mit dem Angular Service Worker wenigstens für manche Browser offlinefähige Progressive Web Apps zu erstellen, die sich ggf. wie Apps verhalten. Und das sogar, ohne je über einen Store verteilt zu werden.

Wer hier Bedenken hat, weil JavaScript dabei eine zentrale Rolle spielt, der sollte sich die TypeScript-Serie von Thomas Claudius Huber ansehen (S. 40). Für C#-Entwickler ist TypeScript der Türöffner in die neue Welt (wie er das meint, erklärt er im Video auf www.basta.net/blog).

Einen weiteren Weg, mobil zu werden, haben wir natürlich auch noch in dieser Ausgabe – und das (fast) ohne Entwicklungsaufwand: die PowerApps, vorgestellt von Holger Fleck (S. 78).

Verlaufen Sie sich nicht und schauen Sie sich gründlich um. Übrigens könnte Ihnen die 20-Jahre-Jubiläumsausgabe der BASTA! 2017 vom 25.09. – 29.09. in Mainz da eine Orientierungshilfe sein.

winter_scarlett_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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