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Von der Desktopanwendung zur UWP-App

Echte Migration


Das Nebeneinander von Desktop- und Universal-Windows-Platform-Anwendungen nervt. Microsoft pusht die UWP, vielleicht verschwindet in der Zukunft sogar der klassische Desktop. Mit der Desktop Bridge von Microsoft ist es möglich, eine Desktop-App so zu verpacken, dass man sie als UWP-Anwendung über den Store vertreiben kann. Aber es ist eben nur eine Verpackung! Und wie geht eine richtige Migration?

Steht eine neue Version für eine Anwendung an, stellt sich auch die Frage, ob es sich lohnt, mehr Zeit zu investieren und gleich eine richtige App für die Universal Windows Platform (UWP) aus ihr zu machen. Mit Windows 10 hat zwar eine friedliche Koexistenz beider Anwendungstypen Einzug gehalten, dennoch stellt sich bei jedem neuen Release die eingangs genannte Frage. Klassische Desktopanwendungen haben wir alle über Jahre zur Genüge gebaut, sie sind uns vertraut. Ihre Vor- und Nachteile aufzuzählen, sparen wir uns deshalb. Sehen wir uns zunächst die positiven Eigenschaften der noch immer recht jungen Generation von UWP-Apps an [1]:

  • Optimierte Bereitstellung: Die Apps können direkt über den Store des Betriebssystems bereitgestellt werden. Das gilt für die initiale Version wie auch für spätere Updates. Wenn ein Benutzer die App deinstalliert, wird sie vollständig entfernt, ohne dass irgendwelche Spuren zurückbleiben. Dadurch wird der Zeitaufwand zum Erstellen des Set-ups und zum Bereitstellen von Updates verringert. Das Deployment ist gut standardisiert und damit recht schnell zu erledigen. Benutzer werden über neue Programmversionen benachrichtigt.

  • Höhere Reichweite: Der Store ist der zentrale Anlaufpunkt für neue Apps. Die Abwicklung der Zahlung erfolgt ebenfalls über ihn. Diese Argumente zählen vor allem für auf den Consumer-Markt ausgerichtete Apps. Für Unternehmens-Apps sind sie weniger relevant.

  • Neue Features: UWP-Apps bieten gegenüber den Desktopanwendungen einige Funktionsvorteile wie zum Beispiel Aktualisierungen von Livekacheln und Hintergrundaufgaben.

  • Gerätevielfalt: UWP-Apps laufen auf vielen Gerätetypen, u. a. Smartphones, Tablets, Notebooks, Desktoprechnern und sogar auf der Xbox One und der HoloLens.

  • Benutzerfreundlichkeit: Apps sind von ihrer Oberfläche her auf eine hohe Benutzerfreundlichkeit ausgerichtet. Statt komplizierter Bedienfolgen über Menüs sind Touch-Eingabe, reaktive Oberflächen und ein konzentriertes, dem Content angepasstes Layout angesagt.

Bei den genannten Punkten handelt es sich primär um Argumente, die aus Sicht des Nutzers wi...

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