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Praktische Einführung in die Entwicklung von Microsoft-PowerApps-Lösungen

Mobile-Apps und UIs für verteilte Lösungen


Dieser Artikel führt in die Entwicklung von Applikationen mit Microsoft PowerApps ein. Schrittweise entsteht eine kleine Beispiel-App, die die wichtigsten Techniken und Elemente von PowerApps zeigt. Es wird auf Stärken und Schwächen hingewiesen, die für reale Businesslösungen relevant sind, in der Beispiel-App dieses Artikels jedoch nicht gezeigt werden können. Ziel ist es, die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von PowerApps praxisnah zu demonstrieren. Eine grundsätzliche Einordnung von PowerApps ist in [1] beschrieben.

Mit PowerApps bietet Microsoft eine Plattform, um mobile Applikationen für Smartphone oder Tablet zu erstellen. Obwohl es technisch auch anders möglich wäre, können PowerApps nur innerhalb des gleichen Office 365 Tenants genutzt werden. Dadurch ist jedoch auch die Authentifizierung innerhalb der Lösung einfach: PowerApps-Lösungen arbeiten immer unter dem Account des ausführenden Benutzers. So eignet sich PowerApps für Lösungen, in denen Unternehmensdaten angezeigt, kleine Änderungen durchgeführt oder Anmerkungen hinzuzufügt werden sollen. So wie bei den beiden anderen „Business Application Platform“-Applikationen, Microsoft Flow und PowerBI, gibt es viele Connectoren, um verschiedenste Cloud-Dienste – nicht nur Office-365-Dienste – anzubinden. On-Premise-Quellen können über ein Gateway angesprochen werden.

Integration von PowerApps

PowerApp-Lösungen können in verschiedenen Umgebungen eingesetzt werden. Die natürlichste Form ist als eigenständige Lösung in einem Smartphone oder Tablet: iPhone, Android und Windows Phone werden unterstützt. Auch im Internet kann die Lösung aus dem Office-365-Portal heraus gestartet werden. Zudem ist jeder PowerApp-Lösung eine App-ID (GUID) zugeordnet. Mithilfe der App-ID kann über einen Link die Lösung in einer Webseite geöffnet oder in einem iFrame integriert werden (z. B. in eine SharePoint-Seite). Im Fall eines iFrames kann die Lösung über Parameter angepasst werden. Neben der Standardfarbe und dem Ausblenden des Office-365-Headers können eigene Parameter an die Lösung übergeben werden [2]. Darüber hinaus kann PowerApps in Microsoft-Teams- und PowerBI-Lösungen integriert, Teams- und PowerBI-Dashboards dazu durch Custom Development erweitert werden. So können in PowerBI-Dashboards Entscheidungen gleich in dem BI-Dashboard eingegeben werden, ohne die Applikation zu verlassen. Mindestens ebenso interessant ist die Ankündigung, dass PowerApps demnächst auch als Formulare in SharePoint-Listen verwendet wird. Da...

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