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Kolumne: XAML Expertise

WPF und Universal-Windows-Apps


In der Kolumne „XAML Expertise“ präsentiert Gregor Biswanger Top-How-tos zum Thema XAML. Einsteiger und fortgeschrittene XAML-Experten sollen hier durch geballtes Wissen gesättigt werden. Heute gibt es folgende Expertisen: „WPF: Responsive Design – automatisch die richtige Darstellung“, „WPF: Data Binding auf mehrere Werte“ und „WPF: Das neue SimpleChildWindow von MahApps.Metro“. Viel Spaß mit XAML Expertise.

WPF: Responsive Design – automatisch die richtige Darstellung

Seit 2011 hat sich bei der Webentwicklung eine ganz neue Art von Design etabliert: Responsive Webdesign. Die Webseiten passen ihren Inhalt automatisch an die Browserfenstergröße an. Das hat den Effekt, dass auf einem Desktopgerät der verfügbare Platz für die Oberfläche komplett ausgereizt wird. Beim Öffnen einer Webseite auf dem Smartphone wird diese wie eine Art App optimiert dargestellt. Das Menü wird nicht komplett angezeigt, und nur relevanter Inhalt kommt zum Vorschein. Ein gutes Beispiel dafür ist www.daserste.de.

Vor dem Jahr 2011 gab es ebenfalls eine Lösung, die mit erheblichem Zeitaufwand verbunden war: Adap­tive Webdesign. Beim Aufrufen einer Webseite wird dem Webserver übermittelt, ob es sich hierbei um einen mobilen oder einen Desktopbrowser handelt. Passend zur Anfrage wurde dann ein komplett eigenständiger Inhalt übermittelt. Der Nachteil war der doppelte Aufwand für Entwickler, und die mobile Version war auch nur für bestimmte Gerätegrößen brauchbar. Ein gutes Beispiel dafür ist www.lingscars.com.

Angelehnt an Adaptive Design und Responsive Design hat Microsoft für Universal-Windows-Apps ähnliche Lösungen integriert. So können für unterschiedliche Gerätegrößen unterschiedliche Visual States hinterlegt werden, und es gibt ganz neue Layoutsteuerelemente.

Für WPF hingegen bietet Microsoft bedauerlicherweise keine Lösung an. Schließlich soll eine WPF-Anwendung nur auf einem Desktop ausgeführt werden. Allerdings ist es aus Usability-Sicht sinnvoll, wie Microsoft-Produkte selbst beweisen. Dafür dient Microsoft Outlook 2017 als ideales Vorzeigebeispiel. Im Vollbild werden links alle Postfächer und Favoriten komplett angezeigt. Wird das Fenster hingegen kleiner, wird dieser Bereich automatisch zusammengeklappt. Auch wenn Microsoft keine integrierte WPF-Lösung für Respon­sive Design bieten möchte, zeigt dieses How-to, wie man mit nur wenigen Schritten zu diesem Komfort gelangen kann.

In der Webentwicklung wird für Responsive Design häufig ein Framework wie zum Beispiel Twitter Boots...

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