Windows Developer - 09.2018 - Docker für .NET-Entwickler


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  August 2018

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Veikko Krypczyk, Elena Bochkor, Tam Hanna, Thorsten Kansy, Rainer Stropek, Gregor Biswanger, Oliver Sturm, Holger Schwichtenberg, Mirko Schrempp, Thomas Claudius Huber, Patrick Westerhoff, Thomas Mahringer, Carsten Eilers

Liebe Leserin, lieber Leser,

die IT ist kompliziert und umständlich, manchmal auch komplex und unfassbar. Noch dazu besteht sie nur aus langweiligen Nullen und Einsen und Strom. Zum Glück sind Entwicklerinnen und Entwickler findige Problemlöser und können nicht nur Programme schreiben und monumentale Architekturen entstehen lassen, sondern sich auch großartige Bilder und Konzepte ausdenken, wie man das anschaulich und begreifbar machen kann. Ich meine jetzt nicht die vielen Katzenbilder, die das Internet füllen – ich meine Wale und Container. Klingt beides nicht unbedingt nach IT. Wenn ich noch Docker sage, dann wird die Kombination schon verständlicher, aber dann ist auch gleich wieder klar, dass es jetzt nicht einfacher wird. Was machen denn die Docker-Container mit dem Wal im Logo eigentlich? Um im Bild zu bleiben: Sie erlauben es Ihnen, Ihre Programme in einen Container zu packen und auf Reisen zu schicken. Und das nicht nur mit einem Container, sondern mit vielen genau gleichen, und diese gehen dann auf der MS Windows, der MS MacOs oder MS Linux auf große Fahrt. Aber was heißt da groß? Nur weil wir von Containern reden, muss es nicht groß sein. Die Fahrt kann lang sein oder auch nur ganz kurz. Und sie kann einfach sein oder in komplexen Architekturen ihre Wellen schlagen. Man merkt schnell, wie sehr ein hilfreiches Bild auch in die Irre führen kann, wenn man ein abstraktes Konzept greifbar machen will. Container, Wale, Ozeanriesen – wir stellen uns darunter gleich etwas wirklich Großes vor.

Container klingt groß!

Aber genau betrachtet sind Container eher klein und praktisch. Denn Sie packen Ihren Code in einen Container und deployen ihn auf dem Betriebssystem Ihrer Wahl und sparen sich damit große, träge virtuelle Maschinen oder den aufwendigen Eingriff in komplexe Systeme. Sie können Ihren Container z. B. auf viele tausend kleine, auch unterschiedliche, IoT-Devices bringen. Dann ist der Container bestimmt nicht mehr groß – aber der Effekt! Sie können auch mal eben mehrere Testumgebungen für ein paar Minuten starten und wieder verschwinden lassen. Auch hier ist der Effekt groß, aber der Aufwand klein.

Am Beispiel von Docker zeigen Ihnen unsere Autoren in dieser Ausgabe, wie die Arbeit mit Containern Sie bei der Entwicklung unterstützen kann und warum Container gerade in den letzten Jahren so viel Fahrt aufgenommen haben. Thomas Claudius Huber erklärt die Grundlagen für .NET-Entwickler (S. 13). Holger Schwichtenberg zeigt, wie Sie ihre Container einfach von Windows auf Linux und zurück bekommen (S. 22). Und Rainer Stropek treibt das Ganze noch einen Schritt weiter, wenn er die Container serverless zum Einsatz bringt (S. 32).

Das alles macht die IT nicht weniger komplex, aber Ihre Arbeit im Idealfall ein wenig einfacher – und wenn Sie nach Feierabend mit Freunden über Wale und Container reden, vielleicht sogar auch anschaulicher!

schrempp_mirko_konf_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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