© best_vector/Shutterstock.com
Teil 6: Einfangen offener Fragen

Die Spannung steigt ins Messbare


Im Laufe dieser Artikelserie haben wir Azures IoT-Implementierung von allen Seiten beleuchtet. An dieser Stelle wollen wir unsere bisher gesammelten Kenntnisse für einen letzten Versuch einsetzen, der neben Software auch etwas Hardware einspannt.

Artikelserie

Teil 1: Microsofts Internet-of-Things-Ökosystem

Teil 2: Ereignis als Trigger – Mit kleinem Hebel ein großes Rad bewegen

Teil 3: Groß an Klein – Daten von der Cloud zum Raspberry Pi

Teil 4: Device Twins als Sicherheitsnetze

Teil 5: Edge Computing zur Latenzreduktion

Teil 6: Einfangen offener Fragen

Als Prozessrechner soll diesmal der RaspberryPi 3B+ dienen, der sich von seinem Vorgänger durch einen etwas leistungsstärkeren Prozessor unterscheidet. Aufgrund von Änderungen im Bootloader ist eine neue Version des Betriebssystems erforderlich: Bei Microsoft [1] findet sich mit dem RaspberryPi 3B+ Technical Preview Build 17661 unter „Additional Insider Preview downloads“ eine Spezialversion des Betriebssystems für den Raspberry Pi B3+. Installieren Sie sie wie gewohnt unter Nutzung der von Microsoft bereitgestellten Toolchain .ffu-Dateien haben mit klassischen .img-Files nichts gemein. Wundern Sie sich nicht darüber, dass das in der .iso-Datei befindliche Installationsprogramm den Raspberry Pi 2 anspricht – wenn die Datei Windows_10_IoT_Core_RPi3B+.msi heißt, ist alles in Ordnung. Dass Windows beim ersten Start eine Black Screen of Death wirft, ist normal, die Devise lautet: abstecken, anstecken, freuen.

Etwas Hardware ...

Sensorik ist eine der wichtigsten Aufgaben im Internet of Things. Die zum Einlesen physikalischer Größen vorgesehenen Bauteile kommen – grob und unwissenschaftlich kategorisiert – in zwei Arten daher. Erstens gibt es digitale Sensoren, in denen der Transducer mit einer mehr oder weniger komplizierten Auswertungslogik verbunden ist. Der Lohn für Entwickler ist, dass sich Daten normalerweise über ein digitales Protokoll wie beispielsweise SPI oder I2C abernten lassen. Auf der anderen Seite stehen klassische, also alleinstehende Transducers, die ihren Widerstand oder ihre Ausgangsspannung in Reaktion auf physikalische Größen verändern. Der Vorteil dieser Elemente ist der geringere Preis – insbesondere bei sorgfältiger Kalkulation können sie auch genauere Ergebnisse liefern.

Wir wollen in den folgenden Schritten auf ein als NTC bezeichnetes Bauteil setzen; es handelt sich dabei um einen temperaturabhängigen Widerstand. Die zu seiner Auswertung erforderliche Schaltung präsentiert sich wie...

Neugierig geworden?

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang